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Artikel 

Othmar Karas und Liem Hoang Ngoc        

Mit den Rettungspaketen für Euro-Staaten gehen harte Spar- und Reformauflagen einher. Überwacht wird ihre Umsetzung durch die Troika aus Europäischer Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Doch helfen die Einschnitte wirklich? Eine Untersuchung des Europaparlaments widmete sich den sozialen Folgen der Arbeit der Troika. Die zwei Initiativberichte, die dabei entstanden sind, wurden am 13. März 2014 vom Plenum verabschiedet.

Dominoeffekt        

Im Dezember 2013 hat das Europaparlament begonnen, die Ergebnisse der Arbeit der Troika zu bewerten. Über zwei Initiativberichte stimmt das Plenum am Donnerstag (13.3.) ab. Vor der Abstimmung haben die Berichterstatter Othmar Karas (EVP) aus Österreich und Liêm Hoang-Ngoc (S&D) aus Frankreich des Wirtschaftsausschusses und der spanische Berichterstatter des Beschäftigungsausschusses Alejandro Cercas (S&D) erklärt, was sich zukünftig an der Arbeit der Troika ändern soll.

Flaggen        

2010 hatte die Schuldenkrise Griechenland fest im Griff. Die griechische Regierung bat die EU um Hilfe. Im Gegenzug erwartete die EU, dass Griechenland Sozialleistungen, Renten und Gehälter kürzt, um die Staatsschulden zu senken. Am Mittwoch und Donnerstag (29.-30.1.) untersucht eine Delegation des Europaparlaments vor Ort, welche Folgen die Arbeit der Troika, die aus Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) besteht, in Griechenland hatte.

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Alejandro Cercas        

Drei Monate lang gab das Europaparlament EU-Bürgern die Möglichkeit, auf LinkedIn über die sozialen Folgen der Arbeit zu diskutieren. Ziel des Social-Media-Experiments war es, Anliegen der Bürger in den parlamentarischen Bericht zu integrieren, der am 13. März vom Plenum gebilligt wurde. Der spanische Berichterstatter Alejandro Cercas (S&D) berichtet über seine Erfahrungen mit dem Experiment Bürgerbeteiligung.

MEP Alejandro Cercas on LinkedIN        

Zum ersten Mal haben Bürger die Möglichkeit, in soziale Medien an einem Bericht für das Europaparlament mitzuwirken: Unterstützen Sie in der LinkedIn-Gruppe des Europäischen Parlaments den spanischen EU-Abgeordneten Alejandro Cercas (S&D) bei der Arbeit an seinem Bericht über die Arbeit der Troika. Für Donnerstag hat der Arbeitsausschuss eine Anhörung zu diesem Thema organisiert, die Sie per Live-Stream mitverfolgen können. Vor der Sitzung erklärte Cercas, warum Ihre Ideen wichtig sind.

ECB logo in front of the headquarter in Frankfurt ©BELGA_AFP_D.Roland        

Während der Eurokrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) geholfen, die Finanzmärkte zu beruhigen und als Teil der Troika die Krisenländer unterstützt. In Zukunft wird die EZB auch Europas größte Banken beaufsichtigen. Der Wirtschaftsausschuss stimmte am Dienstag (17. Dezember) über den Jahresbericht 2012 der EZB ab. Wir haben drei EU-Abgeordneten verschiedener Parteien nach ihrer Meinung zur EZB gefragt.

Die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Sharon Bowles        

Wie erfolgreich war die Troika bei der Bekämpfung der Eurokrise? Dieser Frage geht der Wirtschaftsausschuss am Dienstagnachmittag (5. November) nach. Während der Anhörung wird die Arbeit von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank in Irland, Zypern, Spanien, Slowenien, Griechenland, Portugal und Italien untersucht. Im Interview erklärt die Vorsitzende des Ausschusses Sharon Bowles, warum die Abgeordneten die Troika unter die Lupe nehmen.

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Klaus Regling quizzed about wider lending role for European Stability Mechanism ©ESM        

Wenige Experten verstehen den Kampf gegen die Eurokrise besser als der Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus, Klaus Regling. Seine Behörde organisiert die Rettungspakete für Staaten wie Griechenland und Spanien. Seine Einschätzung: verhalten optimistisch. Langsam beginnt die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten wieder zu wachsen, doch noch muss viel getan werden, um Europa wettbewerbsfähiger zu machen, erklärte der am 24. September im Wirtschaftsausschuss.

Infografik        

Die Krise hat Griechenland, Irland, Portugal und Zypern besonders schwer getroffen. Die Staaten mussten internationale Rettungsprogramme in Anspruch nehmen. Diese werden von der sogenannten Troika überwacht. Sie setzt sich aus drei Organisationen zusammen: der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds. In unserer Infografik finden Sie mehr Informationen über die drei Organisationen und einen Überblick der Rettungsprogramme.