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Lamiya Aji Bashar receiving the European Parliament’s Sakharov Prize for Freedom of Thought in Strasbourg, 13 December 2016        

Die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad und Lamiya Aji Bashar sind heute (13.12.) im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Europäischen Parlament in Straßburg mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet worden. Nadia Murad und Lamiya Aji Bashar engagieren sich für die jesidische Gemeinschaft und machen auf das Schicksal der Frauen aufmerksam, die Opfer der sexuellen Versklavung durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (Daesh) geworden sind.

Nach ihrer Flucht aus den Fängen des Islamischen Staates sind Nadia Murad und Lamija Adschi Baschar zum Symbol des Kampfes der Jesiden geworden. Ein bewegendes Portrait der beiden Trägerinnen des Sacharow-Preises 2016 für geistige Freiheit
       

Die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad und Lamiya Aji Bashar werden heute (13.12.) während einer feierlichen Sitzung den Sacharow-Preis erhalten. Murad und Aji Bashar wurden vom "Islamischen Staat" als Sexsklavinnen missbraucht, doch konnten sie aus der Gefangenschaft entkommen. Sie sind das Sprachrohr der Frauen, die Opfer der sexuellen Versklavung durch den IS geworden sind, und setzen sich für die Rechte der Gemeinschaft der Jesiden ein. Verfolgen Sie die Preisverleihung live

Murad-Bashar ©AP Images/ European Union-EP & ©Enric Vives-Rubio/Público        

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und die Fraktionsvorsitzenden haben am 27. Oktober entschieden, dass in diesem Jahr die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad Basee Taha und Lamiya Aji Bashar mit dem Sacharow-Preis für geistige Freiheit ausgezeichnet werden. Die Preisverleihungszeremonie findet am 13. Dezember in Straßburg statt.

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  • #Sacharow 

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1/5 Zahra, from the Yazidi religious minority, shows the identity card of her 18-year-old daughter Bishara captured by Islamic State militants trying to flee Sinjar, Iraq. 11 November 2014 ©Alfred Yaghobzadeh        

Dieses Jahr werden die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad und Lamiya Aji Bashar mit dem Sacharow-Preis ausgezeichnet. Die beiden Frauen sind von der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) sexuell versklavt worden, doch konnten sie aus den Fängen des IS entkommen. Die Gemeinschaft der Jesiden im Irak, eine religiöse Minderheit, ist ins Visier der militanten Kämpfer des IS geraten, welche danach trachten, alle Jesiden zu töten und somit Völkermord an ihnen zu begehen.

1_finalists_Dundar_Dzhemilev_Murad-Bashar        

Der türkische Journalist Can Dündar, der langjährige Anführer der Krimtataren Mustafa Dschemilew und die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad Basee und Lamiya Aji Bashar sind die Finalisten für den Sacharow-Preis 2016. Der Außen- und der Entwicklungsausschuss haben die Auswahl in einer Abstimmung am Dienstag (11.10.) getroffen. Der Preisträger wird vom Parlamentspräsidenten und den Fraktionsvorsitzenden am 27.10. bestimmt. Die Preisverleihung findet am 13.12. in Straßburg statt.

Andrei Sakharov ©Ali Ferzat 2016        

Der türkische Journalist Can Dündar, der langjährige Anführer der Krimtataren Mustafa Dschemilew, die jesidischen Menschenrechtsaktivistinnen Nadia Murad Basee und Lamiya Aji Bashar sowie der uigurische Wirtschaftswissenschaftler Ilham Tohti sind die Nominierten für den Sacharow-Preis für geistige Freiheit 2016. Am Donnerstag (6.10.) wurden die Nominierten in einer gemeinsamen Sitzung des Außenausschusses, des Entwicklungsausschusses und des Unterausschusses für Menschenrechte vorgestellt.