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Mähdrescher auf einem Getreidefeld        

Seit mehr als 10 Jahren unterstützt die EU den Anbau ölreicher Pflanzen für CO2-neutrale Biotreibstoffe. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt jedoch, dass nicht alle Arten von Biokraftstoffen die erhofften CO2-Einsparungen erbringen. Kritiker bemängeln auch, dass die Nutzung essbarer Pflanzen für die Produktion von Biotreibstoffen zu höheren Nahrungsmittelpreisen führt. In der EU sollen daher Biotreibstoffe in Zukunft stärker aus reinen Energiepflanzen und Abfällen gewonnen werden.

©BELGA/DPA        
Pressemitteilung 

Pressemitteilung 

Die Abgeordneten haben am Donnerstag Maßnahmen verabschiedet, um die Herstellung herkömmlicher Biokraftstoffe zu begrenzen und die Umstellung auf eine neue Produktgeneration aus anderen Quellen wie zum Beispiel Algen oder bestimmte Arten von Abfällen zu beschleunigen. Die neuen Regeln sollen zur Senkung von Treibhausgasemissionen führen, die durch die zunehmende Verwendung landwirtschaftlicher Flächen zum Anbau von Kulturen für Biokraftstoffe entstehen.

Interview with Corinne Lepage        

Bisher förderte die EU die Produktion von Biokraftstoff, um CO2-Emissionen im Transportsektor zu vermeiden. Doch aufgrund steigender Nahrungsmittelpreise und fraglicher Klimaeffekte schlug die Kommission 2012 vor, die Produktion von nahrungsbasierten Biokraftstoffen zu beschränken. In ihrem Bericht erläutert die französische Berichterstatterin Corinne Lepage (ALDE) den Zusammenhang von Biokraftstoffen und Treibhausgasen und kritisiert steigende Lebensmittelpreise.

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EuroparlTV über Biokraftstoffe        

Im Kampf gegen den Klimawandel verpflichtete sich die EU vor einigen Jahren zum vermehrten Einsatz von Biosprit. Kritiker sehen in dieser Entscheidung jedoch einen Grund für steigende Nahrungsmittelpreise. Wir fragten EU-Abgeordnete nach ihrer Meinung zur Kehrtwende der EU-Kommission beim Einsatz von Biotreibstoffen.

Verhandlungen mit Ministerrat