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Die Abgeordneten forderten das Vereinigte Königreich auf, zu sagen, was es tatsächlich will und nicht nur, was es nicht will ©AP/EU - EP 

Die Abgeordneten bekräftigten in der Debatte zum Brexit am Mittwoch das Engagement der EU zum Schutz von Frieden, für Stabilität und die Integrität des Binnenmarktes.

Während der Debatte unterstrich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, dass „das von beiden Parteien gebilligte Austrittsabkommen der beste und der einzig mögliche Deal ist".


Die Mehrheit der Abgeordneten, die das Wort ergriffen, betonte, dass die EU weiterhin auf ein Szenario ohne Abkommen vorbereitet werden müsse, und machte deutlich, dass der „Backstop“ notwendig sei, um sicherzustellen, dass es keine Rückkehr zu einer harten Grenze in Irland gibt, um Frieden und Stabilität zu sichern und die Integrität des Binnenmarkts zu wahren.


Unterstützt wurden sie von Michel Barnier, dem Chefunterhändler der EU für den Brexit, der erklärte: "Dies ist keine dogmatische Haltung, sondern eine realistische Lösung für ein Problem, das durch die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die EU zu verlassen, verursacht wurde". Die Abgeordneten betonten auch, dass eine breite, positive Mehrheit erforderlich sei, um die derzeitige Blockade zu überwinden, und bekräftigten, dass die EU bereit sei, eine engere und tiefere künftige Beziehung in Betracht zu ziehen, wenn das Vereinigte Königreich dies vorschlage.


Links zu den Beiträgen der Redner (Video):


Melania CIOT, Rumänische Staatssekretärin für Europäische Angelegenheiten, für die rumänische Ratspräsidentschaft


Jean-Claude JUNCKER, Präsident der EU-Kommission


Michel BARNIER, Chefunterhändler der EU für den Brexit


Elmar BROK (EVP, DE)


Roberto GUALTIERI (S&D, IT)


Ashley FOX (EKR, UK)


Guy VERHOFSTADT (ALDE, BE)


Molly SCOTT CATO (Grüne/EFA, UK)


Gabriele ZIMMER (GUE/NGL, DE)


Nigel FARAGE (EFDD, UK)


Gerard BATTEN (ENF, UK)