Prioritäten für Europa: Bezahlbare, sichere und saubere Energie 

 
 

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Die Verringerung der Treibhausgasemissionen, die Förderung von Energieeffizienz und erneuerbaren Energiequellen als auch die Gewährleistung der Sicherheit der Elektrizitätsversorgung zählen zu den Themen, die in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode ganz oben auf der parlamentarischen Agenda stehen. Erfahren Sie in unserem Artikel mehr über die Prioritäten der EU im Bereich der Energiepolitik.

Die EU-Abgeordneten werden sich in den kommenden Monaten mit eine Reihe von Initiativen befassen, um die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Dieses Klimaziel ist auch im Rahmen des Pariser Klimaabkommens von der EU festgelegt worden. Zu den Maßnahmen zählt unter anderem eine Reform des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS), um dieses effizienter zu machen. Des Weiteren sollen die Emissionen in Nicht-EHS-Sektoren - Sektoren, die also nicht unter das Emissionshandelssystem fallen - wie Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Landnutzung begrenzt werden.


Außerdem werden sich die EU-Abgeordneten mit Maßnahmen befassen, um die Energieeffizienz bis 2030 um 30 Prozent zu steigern (im Vergleich zum Jahr 2007) und die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Auf der Tagesordnung steht auch die Verbesserung der derzeitigen Energieeffizienzkennzeichnung von Haushaltsgeräten


Im Jahr 2014 haben sich die Regierungen der Mitgliedstaaten darauf geeinigt, den Anteil erneuerbarer Energie am Energieverbrauch der EU bis 2030 auf mindestens 27 Prozent zu erhöhen. Die EU-Abgeordneten werden zu diesem Zwecke über eine Überarbeitung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie abstimmen. Es wurden bereits Fortschritte erzielt, um Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Der Windpark in Asse (Belgien), der in unserem Video gezeigt wird, ist ein gutes Beispiel dafür.


Die Abgeordneten haben auch damit begonnen, die Vorschriften für den Elektrizitätsmarkt der EU anzupassen, um den Übergang zu sauberen Energieformen wie Wind- und Solarenergie, die oft weniger "kalkulierbar" sind, zu erleichtern. Die Flexibilität des Systems soll erhöht und die Versorgungssicherheit sichergestellt werden.


Weitere Informationen finden Sie in unserem Dossier.