Ein Vierteljahrhundert Erasmus: Austauschprogramm verbindet Europa  

 
 

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Auslandsstudium dank Erasmus-Programm ©BELGA_BELPRESS_Philippe Turpin  

Das EU-Austauschprogramm Erasmus für Studenten und Dozenten feiert am 30. Januar 2012 seinen 25. Geburtstag. Seit 1987 nutzten fast 3 Millionen Studenten Erasmus, um Europa und seine Sprachen kennenzulernen und neue Erfahrungen zu sammeln.

„Menschen werden nicht als Menschen geboren, sondern als solche erzogen", lautet eines der berühmtesten Zitate des niederländischen Philosophen Erasmus von Rotterdam. Der Namenspatron des wohl bekanntesten EU-Programms lebte und lehrte in England, Frankreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und Deutschland.  


Seinem Vorbild folgen seit nunmehr 25 Jahren Studenten und Dozenten aus ganz Europa. Erasmus ist Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen, dass es Europäern erlauben soll, Neues kennenzulernen und sich weiterzuentwickeln. Das Erasmus-Programm ist dabei für die Hochschulen zuständig und soll Innovation und wissenschaftlichen Austausch fördern.


Erasmus für alle


In der nächsten Haushaltsperiode von 2014-2020 möchte die EU-Kommission die Fördermittel erhöhen, um noch mehr jungen Menschen erste Auslandserfahrungen zu ermöglichen. Gleichzeitig soll das EU-Programm für lebenslanges Lernen ab 2013 in "Erasmus für alle" umbenannt werden.


Als Berichterstatter des EU-Parlaments für das Thema wurde die deutsche Christdemokratin Doris Pack benannt. Der Kulturausschuss wird ihren Bericht demnächst in erster Lesung diskutieren.


Zur Feier der ersten 25 Jahren Erasmus veranstaltet die EU-Kommission Am Montag und Dienstag eine zweitägige Konferenz. EU-Kommissarin Androulla Vassiliou feiert gemeinsam mit Erasmus-Botschaftern, Studenten und Erasmusmitarbeitern aus allen 33 Erasmus-Ländern.


Ausgesucht wurden die Teilnehmer auch nach dem Einfluss den das Austauschprogramm auf ihr Leben hatte. Um es mit den Worten von Erasmus von Rotterdam zu sagen: "Europäer werden nicht als Europäer geboren, sondern als solche erzogen!“