Schengen: "Intelligente" Grenzen für einen verstärkten Schutz (Video) 

 
 

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Die EU führt ein neues Einreise-/Ausreise-System an den Außengrenzen des Schengen-Raums ein, um die Sicherheit zu erhöhen. Sehen Sie dazu unser Video!

Die gestiegene Zahl an Drittstaatsangehörigen, die in den Schengen-Raum einreisen, und die in den vergangenen Jahren aufgetretenen Sicherheitsbedenken im Bezug auf die EU-Außengrenzen haben neue Regelungen zum Management der Außengrenzen des Schengen-Raums notwendig gemacht.


Das Einreise-/Ausreise-System (EES)


Im neuen System werden Informationen zu Ein- und Ausreise sowie zu Einreiseverweigerungen von Nicht-EU-Bürgern erfasst. Es gilt für Reisende, die der Visumpflicht unterliegen und solche, die davon befreit sind, wenn sie die Außengrenzen des Schengen-Raums überschreiten.


Mit den neuen Regeln werden die Grenzkontrollen beschleunigt und gestärkt, da das Abstempeln von Reisepässen durch ein elektronisches System ersetzt wird. Dieses speichert die Daten der Reisenden, um eine raschere Grenzüberschreitung zu ermöglichen. Gleichzeitig können sogenannte "Overstayers" (d.h. Personen, die die zulässige Aufenthaltsdauer überzogen haben) sowie Dokumentenfälschungen und Identitätsbetrug leichter erfasst werden. Das neue System wird helfen, zu kontrollieren, dass die zulässige Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum eingehalten wird (90 Tage in einem Zeitraum von 180 Tagen).


Sehen Sie dazu auch unser Videointerview mit dem spanischen Berichterstatter Augustín Díaz De Mera García Conseguera (EVP).


Weitere Informationen, auch  finden Sie auch in der Pressemitteilung.


Das EU-Parlament arbeitet auch an anderen Maßnahmen, um die EU von äußeren Bedrohungen zu schützen,