EU-Parlamentspräsident Schulz besucht ersten Hotspot auf Lesbos 

 
 

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EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Griechenland 

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz reiste nach Athen, wo am Mittwoch (4.11.) die erste Umverteilung von Flüchtlingen aus Griechenland nach Luxemburg stattfand. Am Donnerstag (5.11.) besuchte Schulz ein Aufnahme- und Registrierungszentrum ("Hotspot") auf Lesbos, wo täglich rund 2 500 Flüchtlinge registriert werden. Schulz betonte, es sei notwendig, die Fertigstellung der Hotspots rasch voranzutreiben. Es sei jedoch unerlässlich, dass sich alle EU-Mitgliedstaaten an der Umverteilung beteiligen.

"Ich habe gesehen, welche Arbeit die Regierung leistet und welchen Einsatz die Organisationen und NGOs im Umgang mit den Flüchtlingen und Migranten zeigen", sagte Parlamentspräsident Schulz, nachdem er gemeinsam mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras den ersten Hotspot in Moria (Lesbos) besucht hatte. Zahlreiche Flüchtlinge kommen über die nahe gelegene Türkei auf die griechische Insel Lesbos und damit in die EU.


Am Mittwoch wurden die ersten Flüchtlinge von Griechenland nach Luxemburg ausgeflogen. Martin Schulz, Alexis Tsipras, der für die Migration zuständige Kommissar Dimitris Avramopoulos und der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn waren am Flughafen von Athen zugegen.


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Schulz wies darauf hin, sich bewusst zu machen, dass die Krise zuallererst die Flüchtlinge betreffe. Diese versuchten, ihr Leben zu retten.


Die Umverteilungsaktion sei nun ein erster wichtiger Schritt.