Syrien: "Die Krise trägt das Gesicht eines Kindes" 

 
 

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Ein syrisches Kind in einem Flüchtlingslager im Libanon ©BELGA/DPA/M.Schmidt 

Die kommende syrische Generation läuft Gefahr, vom Bürgerkrieg traumatisiert zu werden, erklärten Experten den EU-Abgeordneten. Am Mittwoch (18. Dezember) diskutierte der Auswärtige Ausschuss und der Entwicklungsausschuss mit Vertretern verschiedener NGOs darüber, wie die Opfer des Bürgerkriegs in Syrien unterstützt werden könnten. Ein besonderer Fokus lag auf dem Schicksal der Kinder, die in Syrien aufwachsen.

"Die große Gefahr ist, dass die nächste syrische Generation von Hass und Hoffnungslosigkeit geprägt ist", sagte der UNICEF-Direktor Anthony Lake.


Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe Kristalina Georgieva diskutierte neben aktuellen Entwicklungen in Syrien auch über die Prioritäten der humanitären Hilfe. Dabei betonte sie, wie der Bürgerkrieg Kinder traumatisiere. "Die Krise trägt das Gesicht eines Kindes."


Die Diskussion diente zur Vorbereitung der Syrien-Friedenskonferenz der Vereinten Nationen, die am 22. und am 24. Januar 2014 in der Schweiz stattfinden wird.