Muhammad bin Amin Al-Dschafri: "Aufnahme syrischer Flüchtlinge zeigt, dass EU Menschenrechte achtet"  

 
 

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Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten debattierte mit Muhammad bin Amin Al-Dschafri, dem stellvertretenden Sprecher des Madschlis Asch-Schura 

Der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten diskutierte am Montag (28.9.) mit Muhammad bin Amin Al-Dschafri, dem stellvertretenden Sprecher des Madschlis Asch-Schura, der Beratenden Versammlung Saudi-Arabiens. Gegenstand der Debatte war die Lage in der Region, die Beziehungen zwischen der EU und Saudi-Arabien sowie die Flüchtlingskrise. Al-Dschafri betonte, die EU zeige durch die Aufnahme syrischer Flüchtlinge ihren Einsatz für Menschenrechte.

"Seit dem Beginn der Syrien-Krise hat unser Land mehr als 2,5 Millionen Syrer aufgenommen", betonte Muhammad bin Amin Al-Dschafri. Dabei sei darauf geachtet worden, die Syrer nicht wie Flüchtlinge zu behandeln.


Der stellvertretende Sprecher des Madschlis Asch-Schura bedankte sich bei der EU für die Aufnahme von Syrern. Dies sei ein "Zeichen der Achtung der Menschenrechte durch die EU".


Des Weiteren betonte er die Bedeutung der Beziehungen zwischen der EU und Saudi-Arabien.


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Die Sitzung wurde von dem rumänischen EU-Abgeordneten Cristian Dan Preda (EVP) eröffnet. Dan Preda drückte sein Beileid bezüglich des Unglücks bei der Hadsch-Pilgerfahrt nahe Mekka aus: "In diesen schwierigen Zeiten richten sich unsere Gebete an die Familien der Opfer und der Verletzten."