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Roboter in gelb und grau        

Die Europawahlen im Mai sind eine Chance zu zeigen, in welche Richtungen sie die europäische Wirtschaft in den kommenden fünf Jahren steuern soll. Vor den Wahlen hat das Europaparlament fünf ReACT-Konferenzen organisiert auf denen über Wirtschaft, Finanzen, Jobs, die EU in der Welt und Lebensqualität diskutiert wurde.

Interaktive Infografik zur Bankenunion        

Am Donnerstag (20.2.) treffen sich Bürger und Experten in Madrid zur fünften ReACT-Veranstaltung in Madrid, um über Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise in Teilen Europas zu diskutieren. Das Europaparlament will den Aufschwung mit einer einschneidenden Bankenreform unterstützen: Risiken minimieren, Bankaufsicht in der EU stärken und Erspartes schützen. Unsere interaktiven Infografik zeigt, was das für Sie bedeutet.

Proteste gegen Sparauflagen        

Zum ersten Mal konnten Bürger an einem Bericht des Europaparlaments direkt mitwirken. Für die Untersuchung der Arbeit der Troika in den Ländern, die Rettungspakete erhalten haben, bat der spanische Berichterstatter Alejandro Cercas (S&D) EU-Bürger im sozialen Netzwerk LinkedIn um Mithilfe. Einige Änderungsanträge, die am Donnerstag (13.2.) mit dem Bericht verabschiedet wurden, seien direkte Ergebnisse dieses Austausches auf LinkedIn gewesen, erklärte Cercas nach der Abstimmung.

Key number

100.000   Euro sind sicher, auch wenn Banken pleite gehen. Auf diese Weise sollen Sparer geschützt werden

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Arlene McCarthy        

Vier Jahre Gefängnis für Banker, die den Markt zu ihrem eigenen Vorteil manipulieren – kann diese Strafe, Finanzhändler von Marktmissbrauch abschrecken? Am Dienstag (4. Februar) stimmt das Europaparlament über neue Regeln für die Bestrafung von Marktmissbrauch und Insiderhandel ab. Die britische Berichterstatterin Arlene McCarthy (S&D) erklärt, warum die neue Richtlinie wichtig ist.

Job seeker looking at vacancies in a job centre        

Während Abgeordneten der Fraktionen links der Mitte vor den Folgen überzogener Sparpläne in Europa warnen, beharren konservative Abgeordnete auf einer weiteren Haushaltskonsolidierung als Ausweg aus der Schuldenkrise. Zwei Abgeordnete des Wirtschaftsausschusses erklären die unterschiedlichen Positionen: die italienische Sozialdemokratin Elisa Ferreira und der französische Sozialdemokrat Jean-Paul Gauzès.

Interview with Anni Podimata        

Elf EU-Mitgliedsländer wollen die Finanztransaktionssteuer einführen, um gefährliche Finanzspekulationen einzuschränken. Gleichzeitig sollen Banken so an den Kosten der Krise beteiligt werden. Vor der Debatte im Plenum am Dienstag (2. Juli) und der Abstimmung über die Finanztransaktionssteuer am Mittwoch (3. Juli), haben wir mit der griechischen Berichterstatterin Anni Podimata (S&D) gesprochen.

Ein Vergrößerungsglas über einem Stapel von Euro-Banknoten        
Pressemitteilung 

Pressemitteilung 

Die Abgeordneten haben am Dienstag eine Höchstgrenze für Banker-Boni eingeführt, für die Einschränkung spekulativer Risiken gestimmt, Mindesteigenkapitalanforderungen erhöht und die Bankenaufsicht verstärkt. Dieses EU-Bankenreformpaket ist das bisher umfassendste und soll am 1. Januar 2014 in Kraft treten. Erleichterungen der Kreditvergabe an KMU sollen die Realwirtschaft und damit das Wachstum ankurbeln.

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Withdrawing cash from ATM ©BELGA/PHOTOALTO©        

Nachdem das Europaparlament zugestimmt hat, rund 130 europäische Großbanken unter direkte Aufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB) zu stellen, konzentrieren sich die Abgeordneten nun auf die zweite Säule der europäischen Bankenunion: Ein Mechanismus, zur Abwicklung angeschlagener Banken. Bei Finanzproblemen sollen zuerst Eigentümer und Gläubiger einspringen. Gleichzeitig sollen die Einlagen von Bürgern besser geschützt werden.