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Ein maltesischer Polizist trägt ein Kind, das von den Streitkräften gerettet wurde, Oktober 2013 ©BELGA/AFP/M.Mirabelli 

Seitdem der Vertrag v on Lissabon in Kraft getreten ist, hat das Europäische Parlament sich aktiv in dieEinwanderungspolitik eingebracht. Am Mittwoch (24.9.) wird die Europäische Kommission ihren fünften jährlichen Bericht zu Einwanderung und Asyl im Innenausschuss präsentieren. Der Bericht zeigt, dass die EU und die Mitgliedstaaten handeln müssen, um den Menschenhandel zu stoppen.

Viele erinnern sich noch an die Bilder der Boote vor Lampedusa, die uns im Oktober 2013 erreichten. 360 Einwanderer starben. Es war ein tragischer Meilenstein in der europäischen Debatte zu Einwanderung und Asyl.

 
Der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz sagte damals: "Noch einmal wurde das Meer vor Lampedusa zu einem großen Friedhof. Wir alle tragen die Verantwortung dafür und müssen zusammen eine Lösung finden."


Der fünfte Bericht der Kommission zu Einwanderung und Asyl zeigt, dass es im Jahr 2013 100.000 mehr Asylbewerber in der EU gab als 2012. 12 Prozent der Bewerber kamen aus Syrien; andere aus Russland, Afghanistan, Serbien, Pakistan und dem Kosovo.


Sie können die Präsentation des Berichts im Live-Stream verfolgen.