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Statistiken zufolge sind Frauen auch weiterhin in Politik und im öffentlichen Leben auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene unterrepräsentiert.

Im Laufe der Jahre ist der Anteil der weiblichen Mitglieder des Europäischen Parlaments gestiegen. Von 1952 bis zu den ersten Direktwahlen 1979 waren nur 31 Frauen Mitglieder des Parlaments. Im ersten direkt gewählten Europäischen Parlament lag der Frauenanteil bei 15,2 Prozent. Der Anteil weiblicher Mitglieder im EP ist mit jeder Wahl gestiegen. Derzeit liegt er bei 36,4 Prozent.

Anteil von Frauen und Männern im Europäischen Parlament 

Was die Vertretung der Frauen im Europäischen Parlament betrifft, so liegt sie über dem globalen Durchschnitt für nationale Parlamente und über dem EU-Durchschnitt für nationale Parlamente. Die Zahlen unterscheiden sich jedoch stark zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten: Länder wie Finnland (76,9 Prozent), Kroatien oder Irland (beide 54,5 Prozent) verzeichnen einen hohen Anteil von Frauen. In Estland, Zypern (beide 16,7 Prozent) und Bulgarien (17,6 Prozent) sind die Prozentsätze um einiges niedriger.


EU-Abgeordnete: Frauen und Männer 

Auch die Zahl der Frauen in leitenden Positionen im EU-Parlament steigt. In der laufenden achten Wahlperiode sind fünf der 14 Vizepräsidenten Frauen, ebenso wie 11 von 23 Ausschussvorsitzenden. In der vorhergegangenen Wahlperiode gab es drei Vizepräsidentinnen und acht weibliche Ausschussvorsitzende.

Frauen in Top-Positionen im Europäischen Parlament 

In einem Bericht zum Gender Mainstreaming im Europäischen Parlament, der im Januar 2019 verabschiedet worden ist, fordert das Europäische Parlament die europäischen Parteien auf, für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis bei der Zusammensetzung der Gremien des Europäischen Parlaments in der nächsten Wahlperiode zu sorgen.