Reform des EU-Urheberrechts 

 
 

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Nach den neuen Urheberrechtsvorschriften, über die das EU-Parlament voraussichtlich Ende März abstimmt, können Gifs, Memes und Ausschnitte aus Nachrichtenartikeln weiterhin geteilt werden.

Große Online-Plattformen sollen nicht mehr in der Lage sein, mit der Nutzung von Inhalten von Journalisten und Künstlern Geld zu verdienen, ohne diese fair zu vergüten. Die neuen Regeln zum Urheberrecht sind speziell auf das digitale Zeitalter zugeschnitten und betreffen Plattformen wie YouTube, Facebook und Google News.

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"Wir haben eine wirklich gute Einigung erzielt. Die ursprüngliche Position des Parlaments in Bezug auf die Plattformhaftung war natürlich stärker und wir hatten auch ein verwandtes Schutzrecht für Sportveranstaltungen. Daran könnten wir in Zukunft noch arbeiten. Aber vorerst bin ich froh, diesen guten und ausgewogenen Kompromiss mit dem Rat erzielt zu haben", sagt der Berichterstatter des Europäischen Parlaments Axel Voss (EVP, Deutschland).

Die vorläufige Einigung über die endgültige Fassung der Regeln wurde Anfang dieses Monats zwischen dem Parlament und dem Rat erzielt.

Der Rechtsausschuss hat die Reform am 26. Februar unterstützt. Voss kündigt das weitere Verfahren an: "Wir hoffen, noch im März im Plenum abstimmen zu können. Dann haben wir das Verfahren auf EU-Ebene abgeschlossen. Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie dann innerhalb von zwei Jahren umsetzen."