EU-Erweiterung und Menschenrechte: Intensive Diskussionen bei Erdoğans Besuch im Europaparlament 

 
 

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Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan bei seinem Besuch im Europaparlament mit Martin Schulz 

Am Dienstag (21.1.) hat der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan das Europaparlament besucht. Der Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz und die Fraktionsvorsitzenden diskutierten mit ihm über die EU-Beitrittsverhandlungen, Meinungsfreiheit und Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei. Sie lobten aber auch die Türkei für die Aufnahme von 700.000 syrischen Flüchtlingen.

Schulz und Erdoğan sprachen von einer lebendigen Diskussion bei der Pressekonferenz danach. Der Präsident des Europaparlaments sagte, dass die Türkei ein Schlüsselpartner der EU sei. "Wenn die Türkei nicht so wichtig wäre, hätten wir nicht so intensiv diskutiert wie heute."


Der türkische Premierminister erklärte, dass sich die Türkei in den vergangenen zehn Jahren wirtschaftlich weiterentwickelt habe. "Die Türkei hat einen langen Weg zurückgelegt und wichtige Schritte nach vorne gemacht."