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Deutscher und französischer Finanzminister diskutieren Zukunft der Eurozone mit EU-Abgeordneten

Andere Artikel - Wirtschaft und Währung03-12-2012 - 19:53
 
Econ meeting with Economic minister of DE and FR: Mr Schauble and Mr Moscovici_120312_3sml.jpg   Finanzminister Wolfgang Schäuble (DE) und Pierre Moscovici (FR) im Europaparlament

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble und seine französischer Amtskollege Pierre Moscovici diskutierten am Montag mit den EU-Abgeordneten des Wirtschaftsausschusses über die bessere Koordinierung der EU-Wirtschaftspolitik.




In der Eurokrise gebe es keine einfache Lösung, die alle Probleme aus der Welt schaffe, sagte der deutsche Finanzminister Schäuble den Abgeordneten. Wichtig sei ein pragmatischer Ansatz, mit dem man die Situation Schritt für Schritt entschärfe. Eine gemeinsame Bankenaufsicht für die Eurozone sei dabei ein wichtiger Bestandteil. Die Probleme Griechenlands resultierten nicht aus der aktuellen Sparpolitik, sondern aus den Fehlern der mittlerweile abgetretenen griechischen Elite.

Pierre Moscovici, sein Amtskollege aus Frankreich, betonte, die Eurozone müsse vervollständigt werden. Wichtig sei auch die Solidarität zwischen den EU-Staaten und die demokratische Kontrolle aller Entscheidungen. Im Laufe der vergangenen Jahre habe sich der Entscheidungsprozess in der EU hier zurückentwickelt. Zum Thema Griechenland sagte Moscovici, das Land tue, was es könne.

Im Rahmen des Europäischen Semesters steht das Europaparlament im ständigen Austausch mit Finanz- und Wirtschaftsexperten aus den einzelnen EU-Staaten. Das Semester dient dazu, Haushaltspläne zu prüfen und aufeinander abzustimmen, bevor diese von den nationalen Parlamenten verabschiedet werden.


REF : 20121203STO04303
Aktualisiert am: ( 03-12-2012 - 20:04)