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Vertrauen in die EU nach wie vor groß

Ihr Land im Fokus - Institutionen − Deutschland − 05-11-2013 - 11:53
 

Die Deutschen haben nach wie vor großes Vertrauen in die EU, um sie vor den negativen Auswirkungen der Globalisierung zu schützen. Dies belegt die jüngste Eurobarometer-Umfrage, die im Auftrag des Europäischen Parlaments durchgeführt wurde und für die im Juni dieses Jahres rund 1500 Deutsche befragt wurden. Die Umfrage wurde somit ziemlich genau ein Jahr vor den Europawahlen durchgeführt.


Rund 56 Prozent der befragten Deutschen sagen, die EU könne sie im Jahr 2025 am wirksamsten vor den negativen Effekten der Globalisierung schützen. Bei dieser Frage schneidet die "nationale Regierung" mit einem gleich hohen Wert ab, was belegt, dass Europa im Verbund mit dem Nationalstaat als ein wirksamer Schutz vor den negativen Wirkungen der Globalisierung betrachtet wird. Europa jedoch trauen mehr Deutsche zu, die positiven Wirkungen der Globalisierung wirken zu lassen: 56 Prozent bejahen diese Frage, der nationalen Regierung trauen das nur 48 Prozent zu.


Auch in der derzeitigen Krise sehen die Deutschen die Rolle der EU weitaus positiver als der EU-Durchschnitt. Zwei Drittel sagen, gegen die Krise sei man besser geschützt, wenn "unser Land in Absprache mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten" agiere, als wenn es das alleine täte (41 Prozent). Absoluten Vorrang bei der Krisenbewältigung räumen die Deutschen der Bekämpfung von Arbeitslosigkeit ein (70 Prozent), aber auch die Verringerung der Staatsschulden der EU-Mitgliedsstaaten ist für die Deutschen ein wichtiges EU-Thema: 57 Prozent räumen diesem Priorität ein (im EU-Durchschnitt meinen dies nur 32 Prozent).

REF : 20131018AVI22624
 
 
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