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Weltflüchtlingstag: Mehr Menschen fanden 2013 in der EU Zuflucht

Andere Artikel - Asylpolitik20-06-2014 - 12:53
 
Syrische Flüchtlingskinder   Syrische Flüchtlingskinder am Empfangscenter in Harmanli in Bulgarien am 6. November 2013 ©BELGA-Jodi Hilton-NurPhoto

Jedes Jahr zwingen Konflikte, Verfolgung oder Naturkatastrophen Millionen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen. Im vergangenen Jahr haben die EU-Mitgliedstaaten 135.700 Asylsuchende aufgenommen. Am Weltflüchtlingstag haben wir für Sie zusammengefasst, was das Europaparlament für diese Menschen macht.


16,7 Millionen Flüchtlinge registrierte der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen im Jahr 2013. Ein Großteil von ihnen stammt aus dem Nahen Osten, Südostasien oder Ostafrika.


435.000 Flüchtlinge beantragten 2014 in der EU Asyl, 2012 lag ihre Zahl noch bei 335.000. Die EU-Mitgliedstaaten gewährten 135.700 Menschen Asyl, etwa 20.000 mehr als im Jahr zuvor. Knapp der Hälfte der 2013 aufgenommenen Menschen wurde auch der Flüchtlingsstatus zugesprochen.


Mehr als ein Viertel (26 %) der Menschen, die sich 2014 in der EU um Asyl beworben haben, kommen aus Syrien. 70 Prozent aller Flüchtlinge in der EU fanden in fünf Ländern Schutz: Schweden, Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien.


Europaweites Asylsystem


2013 verabschiedete die EU neue Regeln für Asylbewerber, die sicherstellen sollen, dass sie ihr Leben unter annehmbaren Lebensbedingungen führen.


Im Oktober 2013 riefen die EU-Abgeordneten in einer Entschließung die Mitgliedstaaten zu einem menschenwürdigeren Umgang mit Flüchtlingen auf, nachdem Hunderte von Einwanderern an der Küste von Lampedusa starben.


Das Parlament setzte sich außerdem dafür ein, dass das europaweite Grenzkontrollsystem Eurosur genutzt wird, um das Leben von Einwanderern zu schützen.


Fonds für Asyl, Einwanderung und Integration


Auch ein großer Teil der humanitären Hilfe der Kommission ist für Flüchtlinge vorgesehen. Ein Fonds für Asyl, Einwanderung und Integration soll helfen, europäische Asylsysteme sowie die Integration von Migranten zu verbessern. Für die Zeit von 2014 bis 2020 stehen für den Fonds 3,1 Milliarden Euro bereit.

REF : 20140620STO50103
Aktualisiert am: ( 23-06-2014 - 14:08)