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Welttag der humanitären Hilfe: EU-Mitgliedstaaten zusammen weltgrößte Geber

Andere Artikel - Humanitäre Hilfe18-08-2014 - 09:00
 
Syrian refugees live day by day in Refugee Camp north of Erbil Iraq   Syrische Flüchtlinge leben im Flüchtlingscamp im Norden des Iraks ©BELGAIMAGE/ZUMAPRESS/D.Honl

Jeden Tag leisten tausende europäische Freiwillige in allen Teilen der Welt humanitäre Hilfe. Eine humanitäre Notlage kann durch medizinische Katastrophen, bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen oder politische Veränderungen entstehen. Die EU stellt weltweit am meisten Mittel für humanitäre Hilfe zur Verfügung. Am 19. August ist Welttag der humanitären Hilfe. Lesen Sie, wie das Europaparlament humanitäre Hilfe weltweit unterstützt.


Im Februar billigte das Europaparlament das EU-Freiwilligenprogramm, mit dem jährlich 10.000 Europäer in humanitären Krisengebieten helfen. Die Freiwilligen helfen vor Ort, organisieren die Logistik und den Wiederaufbau zerstörter Infrastruktur sowie das Training lokaler Mitarbeiter.


Neue einheitliche Asylvorschriften


Im vergangenen Jahr nahmen die EU-Mitgliedstaaten 135.700 Asylbewerber auf - Fast der Hälfte wurde der Flüchtlingsstatus zugesprochen. 2013 verabschiedete das Europäische Parlament neue einheitliche Asylvorschriften, um sicherzustellen, dass die Asylsuchenden ordentlich empfangen werden und unter anständigen Bedingungen in der EU leben können.


Außerdem gewährleisten die neuen Regeln, dass die Asylsuchenden nicht in einen anderen EU-Mitgliedstaat zurückgeschickt werden, in dem keine anständigen Lebensbedingungen für sie garantiert werden können.


Debatten über die Notlage der Flüchtlinge


Die EU-Abgeordneten setzten sich darüber hinaus für ausreichende Mittel ein, um Hilfsbedürftige zu unterstützen. Im April billigte der Haushaltsausschuss des Europaparlaments 150 Millionen Euro für dringende humanitäre Hilfe sowie Lebensmittelhilfe.


Regelmäßig wird im Plenum die Notlage der Flüchtlinge diskutiert, um darauf aufmerksam zu machen - aktuell zum Beispiel über das  Schicksal der Flüchtlinge aus Syrien.


REF : 20140715STO52428
Aktualisiert am: ( 05-08-2014 - 15:42)