Startseite aufrufen (Eingabetaste drücken)
Zugang zu den Inhalten der Seite (mit der Eingabetaste bestätigen)
Liste der anderen Websites aufrufen (Eingabetaste drücken)

Plenum diskutiert Maßnahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit

Andere Artikel - Jugend / Beschäftigungspolitik16-09-2014 - 18:56
 

Im Mai 2014 waren 5,2 Millionen junge Menschen in der EU arbeitslos. Am Mittwoch (17.9.) diskutieren die EU-Abgeordneten mit Vertretern des Ministerrats und der Kommission die Jugendgarantie und die Beschäftigungsinitiative. Unsere Grafik zeigt, wie sich die Jugendarbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren in Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg und der EU entwickelt hat.


Ein Blick auf die Zahlen verrät, dass sich die Lage in Griechenland, Spanien und Kroatien nicht geändert hat. Einer von zwei Jugendlichen ist immer noch arbeitslos. Insgesamt stagniert die Jugendarbeitslosigkeit in der EU bei rund 23 Prozent.


Aus diesem Grund haben die EU-Institutionen verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht. Mit der Jugendgarantie, die im Januar 2013 im Europäischen Parlament verabschiedet wurde, soll jungen Menschen unter 26 Jahren in bis zu vier Monaten nach ihrem Abschluss entweder ein Jobangebot, ein Praktikum oder eine Weiterbildung garantiert werden. Maßnahmen, die den Übergang von der Schule in den Job fördern, werden von der EU gefördert. 18 Pilotprojekte wurden im September in Brüssel vorgestellt.


Mit der Europäischen Beschäftigungsinitiative sollen besonders Regionen in der EU unterstützt werden, in denen die Jugendarbeitslosigkeit über 25 Prozent liegt. Frankreich und Italien haben in diesem Rahmen bereits Programme eingereicht, die von der Kommission gebilligt wurden. Polen, Portugal und das Vereinigte Königreich haben ebenfalls Vorschläge eingereicht.


Im Juli hatte das Parlament bereits eine Entschließung verabschiedet, in der die Mitgliedstaaten aufgerufen werden, mehr gegen Jugendarbeitslosigkeit zu machen.


Verfolgen Sie die Debatte im Live-Stream.

REF : 20140916STO63210