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Europäisches Jahr der Entwicklung: Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft

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Pupils playing outside a school built with EU funds in Haiti   Schüler spielen vor der Schule, die mithilfe von EU-Mitteln gebaut wurde

Einer Eurobarometer-Umfrage 2012 zufolge, glauben 85 Prozent der Europäer, dass Europa weiterhin Entwicklungsländern helfen sollte, auch wenn die europäische Wirtschaft schwächelt. Die EU ist immer noch der größte Geber. 2015 ist das Europäische Jahr der Entwicklung, um zu feiern, was bereits erreicht wurde und neue Ziele anzustreben. Der Entwicklungsausschuss diskutiert das Thema am Dienstag (11.11.) am Nachmittag. Sie können es im Live-Stream verfolgen.


Das Motto des Europäischen Jahres der Entwicklung 2015 lautet: "Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft." In einer im April 2014 angenommenen Entschließung heißt es: "In dieser sich rasch ändernden Welt ist eine kontinuierliche Unterstützung der Entwicklungszusammenarbeit unentbehrlich. Rund 1,3 Milliarden Menschen leben nach wie vor in extremer Einkommensarmut, und bei noch mehr Menschen sind die Grundbedürfnisse der menschlichen Entwicklung noch immer nicht erfüllt."


Die Abgeordneten im Entwicklungsausschuss betonten, wie wichtig Entwicklung sei. Linda McAvan (S&D) aus Großbritannien, Vorsitzende des Ausschusses, sagte: "Das Europäische Jahr der Entwicklung ist eine gute Gelegenheit, die Bürger in die Entwicklungszusammenarbeit der EU-Institutionen miteinzubeziehen."


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Das Parlament hätte eine bedeutende Rolle dabei gespielt, das Europäische Jahr der Entwicklung ins Leben zu rufen. Es sei wichtig, dass wir uns das gesamte Jahr überall in der Union dafür aktiv engagierten.


"Wir werden sicherstellen, dass wir mit den Informationsbüros des EU-Parlaments in den Mitgliedstaaten, der Europäischen Kommission, der Zivilgesellschaft und anderen Interessengruppen zusammenarbeiten, um das Europäische Jahr der Entwicklung so präsent wie möglich zu machen", fügte McAvan hinzu.


Der Berichterstatter des Europäischen Jahres der Entwicklung Charlse Goerens (ALDE) aus Luxemburg sagte: "Wenn es bei Politik darum gehe, eine Wahl zu haben, geht es bei Entwicklungspolitik um Würde."

REF : 20141110STO78136