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Weltkrebstag: Vorsorge könnte Tausende Leben retten

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T lymphocyte and prostate cancer cell   T-Lymphozyt und Prostata Krebszelle - ©BELGAIMAGE/SCIENCE/SGS

1,7 Millionen Tote und 3 Millionen Neuerkrankungen jährlich, - Krebs ist die zweitgrößte Todesursache in Europa. 40 Prozent der Fälle könnten durch eine gute Vorsorge, frühe Erkennung der Krankheit und Zugang zu einer angemessenen Behandlung verhindert werden.


Exzessiver Alkoholkonsum, Rauchen, Übergewicht, eine obst- und gemüsearme Ernährung, wenig Sport und Krebserregern Ausgesetztsein erhöhen das Risiko, an Krebs zu erkranken.


Die meisten Todesopfer forderten im Jahr 2012 Brust-, Prostata-, Darm und Lungenkrebs.


EU-Parlament unterstützt Krebspatienten


Die rumänische EU-Abgeordnete Maria Grapini (S&D) sagte während einer Pressekonferenz zum Weltkrebstag: "Wir wissen, dass Gesundheit in den Aufgabenbereich von den Mitgliedstaaten fällt. Das Parlament kämpft Seite an Seite mit den Krebspatienten." 


Sie rief alle EU-Länder dazu auf, dem Beispiel der Kommission zu folgen und eine Debatte zwischen Entscheidungsträgern und Patienten zu lancieren, um sicherzustellen, dass die Stimme der Krebspatienten in den Mitgliedstaaten gehört werde.


Der Kampf gegen Krebs ist noch nicht gewonnen


Die italienische EVP-Abgeordnete Elisabetta Gardini sagte während der Pressekonferenz, dass die Welt auf verschiedene Arten gegen Krebs kämpfe, aber der Krieg noch nicht gewonnen sei. Millionen von Bürgern haben noch keinen Zugang zur Basisversorgung.


"110 EU-Abgeordnete aller Parteien unterstützen aus diesem Grund die Charta der Rechte für europäische Krebspatienten für besseren Zugang zur Krebstherapie und lebensrettenden Maßnahmen", erklärte Gardini.

REF : 20150204STO19004