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Schwarzarbeit: Interview mit Georgi Pirinski

Plenartagung Artikel - Beschäftigungspolitik03-02-2016 - 08:51
 

Schwarzarbeit ist ein ernstzunehmendes Problem in der EU und wirkt sich auf Arbeitnehmer, Unternehmen und Länder negativ aus. Der Umfang der nicht angemeldeten Erwerbstätigkeit entsprach 2012 18,4 Prozent des BIP der EU. Das Plenum hat am Dienstag (2.2.) die Einrichtung einer europäischen Plattform zur Bekämpfung von Schwarzarbeit gebilligt. Welche Aufgabe kommt der Plattform zu? Sehen Sie unser Interview mit Berichterstatter Georgi Pirinski (S&D, BG) über Gründe und Folgen der Schwarzarbeit.


Wie der bulgarische EU-Abgeordnete und Berichterstatter Georgi Pirinski (S&D) in unserem Interview betont, handelt es sich bei Schwarzarbeit um "legale Arbeit, die durchgeführt wird, aber bei den zuständigen Behörden nicht ordnungsgemäß angemeldet ist".


Die nicht angemeldete Erwerbstätigkeit bringt zahlreiche negative Konsequenzen mit sich: vom unfairen Wettbewerb bis zu Einbußen der Mitgliedstaaten im Bereich der Steuern und Sozialabgaben. Arbeitnehmer werden zudem stark benachteiligt. "Menschen, die einer nicht angemeldeten Arbeit nachgehen, werden grundsätzliche Sozial- und Arbeitsrechte verweigert", so Pirinski.


"Die Plattform ist ein Ort für das verantwortungsvolle Untersuchen von Informationen und Teilen der Best Practices", vor allem im Kontext der grenzüberschreitenden nicht angemeldeten Erwerbstätigkeit.


Der Bericht wurde im Plenum mit 619 Ja-Stimmen angenommen, bei 69 Gegenstimmen und 7 Enthaltungen.

REF : 20160202STO12430