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Europäischer Tag für die Opfer des Terrorismus

Andere Artikel - Justiz und Inneres11-03-2012 - 09:01
 
Der 11. März ist der Europäische Tag für die Opfer des Terrorismus  ©Belga/AFP   Der 11. März ist der Europäische Tag für die Opfer des Terrorismus ©Belga/AFP

Am 11. März 2004 starben nach einem Terroranschlag in Madrid 191 Menschen, 1800 wurden verletzt. Seitdem ist der 11. März der Europäische Gedenktag für die Opfer des Terrorismus. Anschläge wie in Madrid, London (2005) oder Oslo (2011) sind zu einer Herausforderung geworden, weltweit und für die EU.


Auch Abgeordnete des Europäischen Parlaments leiden unter den Folgen des Terrors. So erklärt beispielsweise die spanische Abgeordnete und Christdemokratin Teresa Jiménez-Becerril, deren Bruder und Schwägerin bei einem Terroranschlag starben: "Die Erinnerung an die Opfer ist die beste Waffe, um gegen den Terrorismus anzukämpfen".


Sie bedauert jedoch, dass wir uns der Gefahren des Terrorismus nur bewusst sind, wenn wir direkt mit ihnen konfrontiert werden. Viel wichtiger sei es jedoch, Anschläge zu verhindern. Doch wollte man europäische Bürger vor Terrorismus schützen, werde das oft als Anschlag auf ihre Freiheiten wahrgenommen. Dabei sei es genau das Gegenteil.


Der Abgeordnete Sajjad Karim von den Europäischen Konservativen und Reformisten befand sich in Mumbai als Terroristen im Taj Mahal Hotel im November 2011 das Feuer eröffneten. Für ihn dient der Gedenktag vor allem dazu, den Opfern zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. "Wir müssen zusammenhalten und denen zur Seite stehen, die unter den Folgen des Terrorismus leiden. Die EU spielt hierbei eine entscheidende Rolle". Europa kenne die Folgen von Hass und Spaltung, sagte Karim. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sich dieses Szenario jemals wiederholt."


Am Montag, dem 12. März, wird das Europäische Parlament auf seiner Plenartagung in Straßburg das Thema noch einmal aufgreifen.

REF : 20120308STO40237
Aktualisiert am: ( 12-03-2012 - 14:54)