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Erasmus+: Unterstützung für mehr als 4 Millionen junge Menschen

Plenartagung Pressemitteilung - Kultur19-11-2013 - 13:42
 
Four students with their thumbs up for the Erasmus + program ©BELGA/BELPRESS   Erasmus+ wird noch mehr junge Menschen beim Studium oder bei der Ausbildung im Ausland unterstützen ©BELGA/BELPRESS

Das neue "Erasmus+"-Programm, das Stipendien für Studenten, Lehrer, Ausbilder und Auszubildende vergeben wird, ist am Dienstag vom Europäischen Parlament verabschiedet worden. Auch junge Führungskräfte, ehrenamtlich Tätige und Nachwuchssportler werden gefördert. Eine neue Garantie wird es Masterstudenten ermöglichen, günstigere Kredite für ein Auslandsstudium zu erhalten.


Leonardo da Vinci läuft schon seit 1995, und zwar mit großem Erfolg! Wir fangen beim Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit und im Einsatz für Bildung, Mobilität und das Zusammenwachsen der Europäer nicht bei null an, sondern müssen uns um die bestehenden Programme kümmern und sie finanziell ordentlich ausstatten!“, sagte die Berichterstatterin Doris Pack (EVP, DE), deren Bericht zu Erasmus+ mit 632 Stimmen angenommen wurde, bei 29 Gegenstimmen und 30 Enthaltungen.


Erasmus+ wird die EU-Aus- und Weiterbildungsprogramme Comenius, Erasmus, Erasmus Mundus, Leonardo da Vinci und Grundtvig unter einem Dach vereinen und zum ersten Mal auch Sport fördern. Die Programme behalten ihre Namen, die als starke Marken bereits in der Öffentlichkeit bekannt sind.


Mit einem Gesamtbudget von ungefähr 14,7 Milliarden Euro wird Erasmus+ junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren dabei unterstützen, im Ausland zu studieren. Masterstudenten wird außerdem ein Garantiemechanismus angeboten, der ihnen zinsgünstige Studienkredite von 12.000 Euro (für ein 1-Jahres-Masterprogramm) bis zu 18.000 Euro (für zwei Jahre) ermöglicht. Das Parlament betont, dass dieser Mechanismus keinesfalls bereits existierende nationale Fördersysteme ersetzen oder die Schaffung von neuen nationalen Kreditaufnahmemöglichkeiten für Studierende verhindern darf.


Erasmus+ wird auch neue Partnerschaften zwischen Lehrinstitutionen und der Privatwirtschaft unterstützen. "Wissensallianzen" und "Fachbereichsallianzen" sollen die Aus- und Weiterbildung in die praktische Arbeitswelt tragen, sowie neue Lehransätze und Kursangebote ermöglichen, die die Teilnehmer spezifisch auf die realen Arbeitsbedingungen vorbereiten.


Verfahren: Mitentscheidungsverfahren (Ordentliches Gesetzgebungsverfahren), Einigung in erster Lesung

REF : 20131118IPR25531
 
 
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