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Zalba zu Gebühren bei Kreditkartenzahlung: Verbraucher werden weniger zahlen

Andere Artikel - Wirtschaft und Währung03-04-2014 - 10:23
 
MEP Pablo Zalba   Der spanische EU-Abgeordnete Pablo Zalba (EVP)

Am Donnerstag (3.4.) stimmen die EU-Abgeordneten über neue Regeln zu Interbankenentgelten für Kartenzahlungen ab. Die Gebühren bei Zahlungen mit Kreditkarte sollen nicht 0,3 Prozent des Umsatzes übersteigen. Bei Debitkartenzahlung sollen es nicht mehr als 7 Cent sein. Der spanische EU-Abgeordnete Pablo Zalba (EVP), der für das Gesetz im Europaparlament verantwortlich ist, hat unsere Fragen zu dem Vorschlag beantwortet.


Welchen Vorteil hat der Vorschlag für die Verbraucher?


Die Verbraucher werden von der Verordnung auf der einen Seite profitieren, weil die Interbankenentgelte gedeckelt werden und dadurch 100 Millionen oder sogar Milliarden von Euros eingespart werden. Auf der anderen Seite sollen die Zahlungen transparenter werden. Es soll klar sein, wie viel von einem Betrag Gebühren sind.  


Außerdem hilft dieser Vorschlag, Betrug zu bekämpfen. Wenn mehr Menschen mit Karte zahlen, wird es schwieriger zu betrügen.


Berechnen Banken extra hohe Kosten für Zahlungen mit Kredit- oder Debitkarte?


Ich kann nicht sagen, ob diese Gebühren besonders hoch sind oder nicht. Die Wahrheit ist, dass es nicht viel Wettbewerb auf diesem Markt gibt und wir wissen, was in diesen Fällen passiert.


Wenn dieses Gesetz in Kraft tritt, werden die Bürger weniger zahlen. Kartenzahlungen werden mittel- oder langfristig zunehmen und Banken ihre Einnahmen erhöhen.  


Welche EU-Länder haben die niedrigsten, welche die höchsten Gebühren bei Kartenzahlungen?


In Osten Europas sind die Gebühren höher, weil weniger mit Karte gezahlt wird. In den nördlichen EU-Ländern oder in den Niederlanden zahlen die Verbraucher weniger Gebühren.

REF : 20140402STO41722