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Europäische Strategie für Energieversorgungssicherheit: Abhängigkeit von Russland verringern

Andere Artikel - Energie29-07-2014 - 16:05
 

Die EU importiert mehr als die Hälfte ihrer Energie, die sie verbraucht. Das macht sie von anderen Ländern abhängig - zum Beispiel von Russland. Ende Mai hat die Kommission einen Plan präsentiert, der zeigt, wie die Energieabhängigkeit verringert werden kann. Der Industrieausschuss des Europäischen Parlaments hat die Strategie vergangene Woche diskutiert. Erfahren Sie in unserem Artikel und auf der interaktiven Karte, wie die Energieabhängigkeit von nicht-EU-Ländern reduziert werden kann.


Vergangene Woche am 22. Juli diskutierte der Industrieausschuss die europäische Strategie für Energieversorgungssicherheit, die die Kommission im Mai präsentiert hatte. Energiesicherheit werde eine zentrale Rolle in der Ausschussarbeit in den kommenden Monaten einnehmen, sagte der polnische Vorsitzende des Ausschusses Jerzy Buzek (EVP). "Dieses Thema ist äußerst wichtig für alle von uns", fügte er hinzu.


Energieabhängigkeit von Russland verringern?


Ein Thema der Diskussion: Wie kann die Energieabhängigkeit reduziert werden? Insgesamt importiert die EU 53 Prozent der Energie, die sie verbraucht. 90 Prozent des Erdöls, 66 Prozent Erdgases und 42 Prozent der Festbrennstoffe wie Kohle werden aus nicht-EU-Ländern importiert. 2013 machte Energie ein Fünftel aller Importe aus.


Vor allem von Russland ist die EU im Bereich Energie abhängig. Ein Drittel des importierten Öls kommt aus Russland, 39 Prozent des Gases und 26 Prozent der Festbrennstoffe. Allein in sechs EU-Staaten wird Gas nur aus Russland importiert.


Energiequellen diversifizieren


Die europäische Strategie für Energieversorgung schlägt verschiedene Methoden vor, um die Energieabhängigkeit zu reduzieren. Zum einen soll der Energieverbrauch verringert und die Energieproduktion sowie die Kooperation unter den Ländern verbessert werden. Zum anderen sollen Energiequellen und -lieferanten weiter diversifiziert werden und in Erneuerbare Energien investiert.

REF : 20140718STO53032