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Nach Schätzungen sind ungefähr 25.000 Migranten während der vergangenen 20 Jahre beim Versuch der Mittelmeerüberquerung ertrunken©Belga/Zumapress/F.Malavolta 

Nicht nur Italien, sondern die gesamte EU ist herausgefordert, Wege zu finden, Flüchtlingkatastrophen wie die vor Lampedusa am 3. Oktober in Zukunft zu vermeiden, sagten die Abgeordneten während einer Debatte mit EU-Kommissarin Malmström und dem litauischen Vize-Außenminister Vytautas Leškevičius am Mittwoch. Das Parlament fordert eine gemeinsame Politik der legalen Einwanderung und Solidarität mit den Mitgliedstaaten, die von den Flüchtlingsströmen am stärksten betroffen sind.

Weiterhin unterstrichen die Abgeordneten, dass zusammen mit den Herkunftsländern der Migranten an den Ursachen des Problems gearbeitet werden muss.


In der Debatte wurden auch die Möglichkeiten von Frontex, kleine Schiffe bei der Überquerung des Mittelmeers früh zu erkennen, sowie die Notwendigkeit für politische Unterstützung und stärkere Zusammenarbeit mit den Drittländern (Herkunfts- und Transitländern) angesprochen. Die Abgeordneten hoben hervor, dass nicht nur Solidarität, sondern Taten nötig sind.