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In einer von EVP und EKR vorgebrachten Entschließung zur "sexuellen und reproduktiven Gesundheit und den damit verbundenen Rechten" hob das Parlament am Dienstag hervor, dass "die Formulierung und Implementierung der Gesetzgebung zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und den damit verbundenen Rechten sowie zur Sexualerziehung in Schulen eine Aufgabe der Mitgliedstaaten ist." Die Entschließung wurde mit 334 Stimmen bei 327 Gegenstimmen und 35 Enthaltungen angenommen.

 

Der umstrittene nicht-legislative Beschluss des Ausschusses für Frauenrechte wurde abgelehnt. Er war bereits im Oktober vorgelegt worden, wurde jedoch dann für weitere Debatten an den Ausschuss zurückverwiesen. Der Ausschuss nahm einige Änderungen vor, jedoch ohne grundlegende Überarbeitungen des Textes, bevor der Entschließungsantrag erneut für eine Abstimmung in der Dezember-Plenarsitzung vorgelegt wurde. Mit Annahme der EVP-EKR Entschließung wurde dieser ursprüngliche Text hinfällig.