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Strong - but not invulnerable. Despite an impressive 4 metres and 600kg, the blue fin tuna is an endangered species. And why? Overfishing and illegal catches....(read more) Facebook Am Donnerstag, 21. Oktober, hat Parlamentspräsident Jerzy Buzek den Namen des diesjährigen Preisträgers des Sacharow-Preises für Menschenrechte verkündet: der kubanische Psychologe Guillermo Fariñas, 48, wird die mit 50000€ dotierte Auszeichnung erhalten. Der Preis soll ihm am 15. Dezember persönlich in Straßburg überreicht werden.
In der Laudatio sagte Buzek: "Guillermo Fariñas war bereit, seine Gesundheit und sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um damit in Kuba Druck auszuüben, so dass es zu Veränderungen im Lande kommt. Ich hoffe, dass ich ihm den Preis hier in Straßburg persönlich überreichen kann. Dies wäre dann ein großer Moment für das Europäische Parlament sowie für all kubanischen Gefangenen, die wegen ihrer Überzeugung im Gefängnis einsitzen."
Er fügte hinzu, dass er ebenso hoffe, dass die "Damen in Weiß" (Damas de Blanco), Preisträgerinnen des Sacharow-Preises 2005 aus Kuba, ebenso ihre Auszeichnung persönlich abholen werden können.
Guillermo Fariñas ist ein ehemaliger Soldat, der 1989 in Opposition zum kubanischen Regime gegangen ist und seine Mitgliedschaft in der kommunistischen Jugendbewegung aufkündigte. Als studierter Psychologe und Journalist gründete er die unabhängige Presseagentur "Cubanacán Press". Ein Hauptziel ihrer Arbeit war es - bis zu ihrer Schließung - die Weltöffentlichkeit über das Schicksal politischer Gefangener in Kuba zu informieren.
Freier Zugang zum Internet für alle
Im Jahr 2006 begann er einen Hungerstreik, um gegen die Zensur des Internets zu protestieren. Er forderte freien Zugang zum Internet für alle und wollte auf die Unterdrückung der Menschenrechte auf Kuba aufmerksam machen. Für seinen gewaltfreien Protest erhielt er 2006 den "Cyber-Freedom"-Preis der Organisation "Reporter ohne Grenzen".
Im Juli trat Guillermo Fariñas in den Hungerstreik, nachdem der politisch inhaftierte Orlando Zapata Tamayo an den Folgen seines dreimonatigen Hungerstreiks starb. Das Europäische Parlament verurteilte mit deutlichen Worten die Art und Weise, wie der Tamayo von den offiziellen Stellen behandelt wurde. Nach Aussage von Ärzten war Guillermo Fariñas selbst dem Tod nahe.
Zur Nominierung von Guillermo Fariñas sagten die Europa-Abgeordneten, die ihn vorgeschlagen haben, dass er ein leuchtendes Beispiel für alle Verteidiger von Freiheit und Demokratie sei.
Es ist bereits der dritte Sacharow-Preis, mit dem kubanische Dissidenten ausgezeichnet wurden, nach den Damen in Weiß (2005) und Oswaldo José Payá Sardiñas (2002).