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Troika
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Eurokrise: Untersuchung zur Arbeit der Troika - Europaparlament untersucht die Auswirkungen der Arbeit der Geldgeber

Wirtschaft und Währung / Wirtschafts- und Währungsunion 14-03-2014 - 09:09 / Aktualisiert am: 07-01-2016 - 11:41
 
 

Mit den Rettungspaketen für Euro-Staaten gehen harte Spar- und Reformauflagen einher. Überwacht wird ihre Umsetzung durch die Troika aus Europäischer Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Doch helfen die Einschnitte wirklich? Eine Untersuchung des Europaparlaments widmete sich den sozialen Folgen der Arbeit der Troika. Die zwei Initiativberichte, die dabei entstanden sind, wurden am 13. März 2014 vom Plenum verabschiedet. (Fortsetzung lesen: Auswertung der Troika-Arbeit: Anhörungen und Delegations-Besuche)

Im Dezember 2013 hat das Europaparlament begonnen, die Ergebnisse der Arbeit der Troika zu bewerten. Über zwei Initiativberichte stimmt das Plenum am Donnerstag (13.3.) ab. Vor der Abstimmung haben die Berichterstatter Othmar Karas (EVP) aus Österreich und Liêm Hoang-Ngoc (S&D) aus Frankreich des Wirtschaftsausschusses und der spanische Berichterstatter des Beschäftigungsausschusses Alejandro Cercas (S&D) erklärt, was sich zukünftig an der Arbeit der Troika ändern soll. (Fortsetzung lesen: Troika-Berichterstatter fordern wirtschaftlich effiziente und sozial faire Politik)

2010 hatte die Schuldenkrise Griechenland fest im Griff. Die griechische Regierung bat die EU um Hilfe. Im Gegenzug erwartete die EU, dass Griechenland Sozialleistungen, Renten und Gehälter kürzt, um die Staatsschulden zu senken. Am Mittwoch und Donnerstag (29.-30.1.) untersucht eine Delegation des Europaparlaments vor Ort, welche Folgen die Arbeit der Troika, die aus Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) besteht, in Griechenland hatte. (Fortsetzung lesen: Troika-Untersuchung in Griechenland: Leichtes BIP-Wachstum in 2014)

Zum ersten Mal haben Bürger die Möglichkeit, in soziale Medien an einem Bericht für das Europaparlament mitzuwirken: Unterstützen Sie in der LinkedIn-Gruppe des Europäischen Parlaments den spanischen EU-Abgeordneten Alejandro Cercas (S&D) bei der Arbeit an seinem Bericht über die Arbeit der Troika. Für Donnerstag hat der Arbeitsausschuss eine Anhörung zu diesem Thema organisiert, die Sie per Live-Stream mitverfolgen können. Vor der Sitzung erklärte Cercas, warum Ihre Ideen wichtig sind. (Fortsetzung lesen: Bericht zur Arbeit der Troika: Unterstützen Sie den EU-Abgeordneten Cercas mit Ihren Ideen)

Wie erfolgreich war die Troika bei der Bekämpfung der Eurokrise? Dieser Frage geht der Wirtschaftsausschuss am Dienstagnachmittag (5. November) nach. Während der Anhörung wird die Arbeit von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank in Irland, Zypern, Spanien, Slowenien, Griechenland, Portugal und Italien untersucht. Im Interview erklärt die Vorsitzende des Ausschusses Sharon Bowles, warum die Abgeordneten die Troika unter die Lupe nehmen. (Fortsetzung lesen: Mangelnde Transparenz: EU-Abgeordnete untersuchen Arbeit der Troika in Krisenstaaten)

Drei Monate lang gab das Europaparlament EU-Bürgern die Möglichkeit, auf LinkedIn über die sozialen Folgen der Arbeit zu diskutieren. Ziel des Social-Media-Experiments war es, Anliegen der Bürger in den parlamentarischen Bericht zu integrieren, der am 13. März vom Plenum gebilligt wurde. Der spanische Berichterstatter Alejandro Cercas (S&D) berichtet über seine Erfahrungen mit dem Experiment Bürgerbeteiligung. (Fortsetzung lesen: Social-Media-Kommentare als Bestandteil des Troika-Berichts - EU-Abgeordneter Cercas zieht positive Bilanz )

Während der Eurokrise hat die Europäische Zentralbank (EZB) geholfen, die Finanzmärkte zu beruhigen und als Teil der Troika die Krisenländer unterstützt. In Zukunft wird die EZB auch Europas größte Banken beaufsichtigen. Der Wirtschaftsausschuss stimmte am Dienstag (17. Dezember) über den Jahresbericht 2012 der EZB ab. Wir haben drei EU-Abgeordneten verschiedener Parteien nach ihrer Meinung zur EZB gefragt. (Fortsetzung lesen: Janusgesicht der EZB: Zwischen Troika und Bankenaufsicht)

Wenige Experten verstehen den Kampf gegen die Eurokrise besser als der Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus, Klaus Regling. Seine Behörde organisiert die Rettungspakete für Staaten wie Griechenland und Spanien. Seine Einschätzung: verhalten optimistisch. Langsam beginnt die Wirtschaft in den Mitgliedsstaaten wieder zu wachsen, doch noch muss viel getan werden, um Europa wettbewerbsfähiger zu machen, erklärte der am 24. September im Wirtschaftsausschuss. (Fortsetzung lesen: Regling zur Eurozone: Es gibt Gründe für Optimismus, aber die Krise ist noch nicht überwunden)

Die Krise hat Griechenland, Irland, Portugal und Zypern besonders schwer getroffen. Die Staaten mussten internationale Rettungsprogramme in Anspruch nehmen. Diese werden von der sogenannten Troika überwacht. Sie setzt sich aus drei Organisationen zusammen: der Europäischen Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds. In unserer Infografik finden Sie mehr Informationen über die drei Organisationen und einen Überblick der Rettungsprogramme. (Fortsetzung lesen: Troika-Infografik: Zeitleiste zu Rettungspaketen und Überblick der Organisationen)

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