Startseite aufrufen (Eingabetaste drücken)
Zugang zu den Inhalten der Seite (mit der Eingabetaste bestätigen)
Liste der anderen Websites aufrufen (Eingabetaste drücken)
Top story icon
Top-Thema :

Klimawandel - UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen

Umwelt 14-11-2016 - 10:12 / Aktualisiert am: 24-11-2016 - 09:36
 
 

Zwölf EU-Abgeordnete nehmen vom 14. bis 19. November an der UN-Klimakonferenz "COP22" in Marrakesch teil. Auf dem Weltklimagipfel in Marokko beraten die Staaten der Welt über die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Das UN-Klimaabkommen von Paris - das erste allgemeine, rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzübereinkommen - ist am 4. November 2016 nach der Ratifizierung durch die EU in Kraft getreten. (Fortsetzung lesen: Kampf gegen den Klimawandel: Zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens)

In den vergangenen zwei Wochen haben die Staaten der Welt auf dem UN-Klimagipfel COP22 in Marrakesch über die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beraten. Am 18.11. haben rund 200 Staaten eine Proklamation verabschiedet. Diese besagt, der Kampf gegen den Klimawandel habe "dringende Priorität". Eine Delegation des Parlaments hat am Weltklimagipfel teilgenommen. Wir haben den Delegationsleiter Giovanni La Via (EVP, IT) zu den weiteren Schritten und der Rolle des Parlaments befragt. (Fortsetzung lesen: Fragen und Antworten zur COP22 in Marrakesch)

Hochrangige Gäste, feierliche Ansprachen und viel Applaus. Am Dienstag (4.10.) hat das EU-Parlament in einer historischen Abstimmung der EU-Ratifizierung des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen zugestimmt und den Weg zum Inkrafttreten des Abkommens geebnet. Sehen Sie in unserer Bildergalerie die schönsten Momente der heutigen feierlichen Sitzung im EU-Parlament. (Fortsetzung lesen: Bildergalerie: EU-Parlament stimmt für Pariser Klimaabkommen)

Der Umweltschutz ist eines der Themen, das den Europäern besonders am Herzen liegt. Gemäß einer Eurobarometer-Umfrage, die vom EU-Parlament in Auftrag gegeben wurde, würden sich zwei Drittel der EU-Bürger wünschen, dass die EU im Bereich des Umweltschutzes noch stärker tätig wird. Lesen Sie in unserem Artikel, welche Maßnahmen die EU bereits setzt und welche Initiativen geplant sind, um die menschliche Gesundheit zu schützen, die Biodiversität zu erhalten und den Klimawandel zu bekämpfen. (Fortsetzung lesen: EU-Umweltpolitik: 67 Prozent der Unionsbürger sagen, EU solle sich stärker für den Umweltschutz engagieren )

Das Plenum widmet sich am Dienstag (9.6.) dem Thema Klimawandel. Die EU-Abgeordneten sprechen sich dafür aus, dass die Mitgliedstaaten die Ratifizierung des Doha-Abkommens vorantreiben. Die Abstimmung findet am Mittwoch (10.6.) statt. Wir erläutern hier, wie die Klimaschutzabkommen von Kyoto, Doha und Paris zeitlich eingeordnet werden müssen und welche Zielsetzungen sie beinhalten. Unsere Infografik zeigt, die CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren angestiegen sind. (Fortsetzung lesen: Von Kyoto nach Paris: Gemeinsames Handeln für den Klimaschutz)

Steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, vermehrt Dürreperioden und Überschwemmungen. Der Klimawandel ist Realität. Im Dezember soll auf der UN-Klimakonferenz in Paris ein neues Klimaabkommen beschlossen werden. Der Umweltausschuss hat am Mittwoch (23.9.) einen Bericht angenommen, in denen das EU-Parlament seine Prioritäten für die Verhandlungen festlegt. Nach der Abstimmung haben wir ein Interview mit dem Berichterstatter Gilles Pargneaux (S&D) aus Frankreich geführt. (Fortsetzung lesen: Gilles Pargneaux: Klimakonferenz in Paris ist ein Gipfel der Entscheidungen )

Weniger als ein Jahr nach dem Beschluss des Pariser Klimavertrags, des ersten allgemeinen, rechtsverbindlichen weltweiten Klimaschutzübereinkommens, beraten die Staaten der Welt diese Woche auf der UN-Klimakonferenz COP22 in Marrakesch über seine Umsetzung. Das Thema Klimawandel sowie die Frage der konkreten Realisierung der Klimaziele haben nun nach den US-Präsidentschaftswahlen an Brisanz gewonnen. Eine Delegation von EU-Abgeordneten nimmt am Weltklimagipfel in Marokko teil. (Fortsetzung lesen: UN-Klimakonferenz in Marrakesch: Zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens )

Das Parlament hat am Dienstag (4.10.), in Anwesenheit von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der COP-21-Vorsitzenden Ségolène Royal für die EU-Ratifizierung des UN-Klimaabkommens gestimmt, nachdem der Ministerrat seine Zustimmung am 30.9. erteilt hatte. Dank der EU-Ratifizierung kann das erste allgemeine, rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzabkommen in Kraft treten. Wir haben den Vorsitzenden des Umweltausschusses Giovanni La Via (EVP, IT) vor der Abstimmung des Ministerrats interviewt. (Fortsetzung lesen: Zur Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens: Interview mit Giovanni La Via)

15 EU-Abgeordnete haben in der vergangenen Woche am UN-Klimagipfel in Paris teilgenommen, um die ambitionierten Klimaschutzziele des EU-Parlaments zu vertreten. Am Samstagabend haben sich die 196 Vertragspartner auf ein historisches Abkommen zum Klimaschutz geeinigt. Wir haben den Delegationsleiter des EU-Parlaments Giovanni La Via (EVP) aus Italien gefragt, welche Auswirkungen dieses Abkommen nun auf die künftige Arbeit des Parlaments haben wird. (Fortsetzung lesen: La Via: Klimaabkommen "gibt klare Linie für Klimapolitik des 21. Jahrhunderts vor")

Wie können Maßnahmen, um das Klima zu erhalten, finanziert werden? Nationale Parlamentarier und EU-Abgeordnete diskutierten darüber am Montag (30.3.) während einer Anhörung zu den Herausforderungen bis zur Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015. Die österreichische Vorsitzende des Umweltausschusses im Nationalrat Christiane Brunner sagte, dass die Arbeit nun beginne. Es sei Aufgabe der nationalen Abgeordneten, den Regierungen die richtige Position mit nach Paris zu geben. (Fortsetzung lesen: COP21: Wer soll den Kampf gegen den Klimawandel bezahlen? )

Die Zeit läuft. Im Dezember kommen Experten, Politiker und NGOs zur UN-Klimakonferenz in Paris zusammen, um Strategien gegen den Klimawandel zu entwickeln. Das EU-Parlament entsendet eine Delegation von 15 Abgeordneten, die sich für ein erfolgreiches Verhandlungsergebnis einsetzen wird. Am Mittwoch diskutiert das Plenum über die 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP21) und stimmt über seinen Standpunkt ab. Verfolgen Sie die Debatte live und sehen Sie unsere Infografik. (Fortsetzung lesen: COP21 Infografik: Welche Länder sind die größten Emittenten von Treibhausgasen?)

„Erhebt eure Stimme, nicht den Meeresspiegel“ ist das Motto des diesjährigen Welttages der Umwelt am 5. Juni, der von Klimawandel bedrohte Inselstaaten in den Mittelpunkt stellt. Das Europäische Parlament setzt sich intensiv für den Kampf gegen die globale Erwärmung ein. Unser Artikel zählt einige Initiativen auf. (Fortsetzung lesen: Weltumwelttag: Parlament kämpft gegen Klimawandel und den Anstieg der Meeresspiegel)

REF : 20141118TST79414
 
 
EU-Parlament verabschiedet Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens
 

Das Europäische Parlament stimmte in Gegenwart von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon der Ratifizierung des ersten globalen und rechtlich bindenden Klimaabkommens zu.

 
67 Prozent
der EU-Bürger würden sich wünschen, dass die EU im Bereich des Umweltschutzes stärker tätig wird (Eurobarometer 2016)
(Fortsetzung lesen)
Eckpunkte des Klimaabkommens von Paris
 

Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur soll auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden.

 
 

Es sollen Anstrengungen unternommen werden, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

 
 

Globale Treibhausgasemissionen sollen sobald wie möglich ihren Höchststand erreichen ("Peaking") - Entwicklungsländern wird dafür mehr Zeit eingeräumt - und danach rasch abnehmen.

 
 

Die Industrieländer unterstützen Klimaschutzmaßnahmen, um in Entwicklungsländern Emissionen zu verringern und diese Länder widerstandsfähig gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Sie haben ihr derzeitiges gemeinsames Ziel bekräftigt, bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren, und sie beabsichtigen, dieses Ziel bis 2025 fortzuschreiben. Für die Zeit danach wollen sie ein neues und ehrgeizigeres Ziel festsetzen.

 
 

Ab 2023 sollen die Ziele des Abkommens alle fünf Jahre überarbeitet werden.