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Klimawandel - Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels

Umwelt 14-11-2016 - 10:12 / Aktualisiert am: 16-03-2017 - 15:10
 
 

Eisschmelze und steigende Meeresspiegel, extreme Wetterereignisse, bedrohte Ökosysteme, Gefahren für die menschliche Gesundheit, soziale und wirtschaftliche Kosten,... Der Klimawandel wirkt sich auf sämtliche Weltregionen aus und ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Für das Parlament ist die Bekämpfung des Klimawandels ein wichtiger Schwerpunkt. Die Abgeordneten arbeiten an entscheidenden Gesetzesvorschlägen zum Klimaschutz und treten für eine ambitionierte EU-Klimapolitik ein. (Fortsetzung lesen: Emissionen reduzieren, Klimawandel bekämpfen)

Die Arktis bekommt immer mehr geopolitische Bedeutung. Das Parlament hat am 15.3. einen Bericht über eine integrierte Politik der EU für die Arktis, der von den Abgeordneten Sirpa Pietikäinen (EVP, FI) und Urmas Paet (ALDE, EE) verfasst wurde, verabschiedet. Der Bericht beleuchtet und analysiert die Folgen des Klimawandels, die Herausforderungen rund um eine zunehmende Konkurrenz bezüglich des Zugangs zur Arktis und den dort lagernden Ressourcen sowie den Zuwachs an wirtschaftlichen Aktivitäten. (Fortsetzung lesen: Infografik: Eine integrierte Politik der EU für die Arktis)

Ehemals unerreichbare Regionen im Norden werden aufgrund der globalen Erwärmung leichter zugänglich. Daraus resultiert eine zunehmende Konkurrenz bezüglich des Zugangs zur Arktis und ihrer natürlichen Ressourcen. Der Umwelt- und der Außenausschuss haben heute (31.1.) einen gemeinsamen Bericht gebilligt, in dem sie ein rasches Handeln der EU fordern, um die Militarisierung des arktischen Raums zu verhindern und die einzigartigen arktischen Ökosysteme vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. (Fortsetzung lesen: EU-Abgeordnete fordern rasche Maßnahmen zum Schutz der Arktis)

Weniger als ein Jahr nach dem Beschluss des Pariser Klimavertrags, des ersten allgemeinen, rechtsverbindlichen weltweiten Klimaschutzübereinkommens, beraten die Staaten der Welt diese Woche auf der UN-Klimakonferenz COP22 in Marrakesch über seine Umsetzung. Das Thema Klimawandel sowie die Frage der konkreten Realisierung der Klimaziele haben nun nach den US-Präsidentschaftswahlen an Brisanz gewonnen. Eine Delegation von EU-Abgeordneten nimmt am Weltklimagipfel in Marokko teil. (Fortsetzung lesen: UN-Klimakonferenz in Marrakesch: Zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens )

Das Parlament hat am Dienstag (4.10.), in Anwesenheit von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der COP-21-Vorsitzenden Ségolène Royal für die EU-Ratifizierung des UN-Klimaabkommens gestimmt, nachdem der Ministerrat seine Zustimmung am 30.9. erteilt hatte. Dank der EU-Ratifizierung kann das erste allgemeine, rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzabkommen in Kraft treten. Wir haben den Vorsitzenden des Umweltausschusses Giovanni La Via (EVP, IT) vor der Abstimmung des Ministerrats interviewt. (Fortsetzung lesen: Zur Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens: Interview mit Giovanni La Via)

15 EU-Abgeordnete haben in der vergangenen Woche am UN-Klimagipfel in Paris teilgenommen, um die ambitionierten Klimaschutzziele des EU-Parlaments zu vertreten. Am Samstagabend haben sich die 196 Vertragspartner auf ein historisches Abkommen zum Klimaschutz geeinigt. Wir haben den Delegationsleiter des EU-Parlaments Giovanni La Via (EVP) aus Italien gefragt, welche Auswirkungen dieses Abkommen nun auf die künftige Arbeit des Parlaments haben wird. (Fortsetzung lesen: La Via: Klimaabkommen "gibt klare Linie für Klimapolitik des 21. Jahrhunderts vor")

Wie können Maßnahmen, um das Klima zu erhalten, finanziert werden? Nationale Parlamentarier und EU-Abgeordnete diskutierten darüber am Montag (30.3.) während einer Anhörung zu den Herausforderungen bis zur Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015. Die österreichische Vorsitzende des Umweltausschusses im Nationalrat Christiane Brunner sagte, dass die Arbeit nun beginne. Es sei Aufgabe der nationalen Abgeordneten, den Regierungen die richtige Position mit nach Paris zu geben. (Fortsetzung lesen: COP21: Wer soll den Kampf gegen den Klimawandel bezahlen? )

Die Zeit läuft. Im Dezember kommen Experten, Politiker und NGOs zur UN-Klimakonferenz in Paris zusammen, um Strategien gegen den Klimawandel zu entwickeln. Das EU-Parlament entsendet eine Delegation von 15 Abgeordneten, die sich für ein erfolgreiches Verhandlungsergebnis einsetzen wird. Am Mittwoch diskutiert das Plenum über die 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP21) und stimmt über seinen Standpunkt ab. Verfolgen Sie die Debatte live und sehen Sie unsere Infografik. (Fortsetzung lesen: COP21 Infografik: Welche Länder sind die größten Emittenten von Treibhausgasen?)

Das Plenum stimmt diese Woche über Vorschläge für eine Reform des EU-Emissionshandelssystems ab. Dieses dient der Reduzierung der Treibhausgasemissionen, muss aber effizienter gemacht werden. Die EU ist der weltweit drittgrößte CO2-Emittent und verfolgt zugleich das ehrgeizigste Klimaziel: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Die Reform soll der Umsetzung dieses Ziels dienen und Europas industrielle Wettbewerbsfähigkeit schützen. (Fortsetzung lesen: CO2-Emissionsverringerung: Reform des EU-Emissionshandels)

In den vergangenen zwei Wochen haben die Staaten der Welt auf dem UN-Klimagipfel COP22 in Marrakesch über die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beraten. Am 18.11. haben rund 200 Staaten eine Proklamation verabschiedet. Diese besagt, der Kampf gegen den Klimawandel habe "dringende Priorität". Eine Delegation des Parlaments hat am Weltklimagipfel teilgenommen. Wir haben den Delegationsleiter Giovanni La Via (EVP, IT) zu den weiteren Schritten und der Rolle des Parlaments befragt. (Fortsetzung lesen: Fragen und Antworten zur COP22 in Marrakesch)

Hochrangige Gäste, feierliche Ansprachen und viel Applaus. Am Dienstag (4.10.) hat das EU-Parlament in einer historischen Abstimmung der EU-Ratifizierung des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaänderungen zugestimmt und den Weg zum Inkrafttreten des Abkommens geebnet. Sehen Sie in unserer Bildergalerie die schönsten Momente der heutigen feierlichen Sitzung im EU-Parlament. (Fortsetzung lesen: Bildergalerie: EU-Parlament stimmt für Pariser Klimaabkommen)

Der Umweltschutz ist eines der Themen, das den Europäern besonders am Herzen liegt. Gemäß einer Eurobarometer-Umfrage, die vom EU-Parlament in Auftrag gegeben wurde, würden sich zwei Drittel der EU-Bürger wünschen, dass die EU im Bereich des Umweltschutzes noch stärker tätig wird. Lesen Sie in unserem Artikel, welche Maßnahmen die EU bereits setzt und welche Initiativen geplant sind, um die menschliche Gesundheit zu schützen, die Biodiversität zu erhalten und den Klimawandel zu bekämpfen. (Fortsetzung lesen: EU-Umweltpolitik: 67 Prozent der Unionsbürger sagen, EU solle sich stärker für den Umweltschutz engagieren )

Das Plenum widmet sich am Dienstag (9.6.) dem Thema Klimawandel. Die EU-Abgeordneten sprechen sich dafür aus, dass die Mitgliedstaaten die Ratifizierung des Doha-Abkommens vorantreiben. Die Abstimmung findet am Mittwoch (10.6.) statt. Wir erläutern hier, wie die Klimaschutzabkommen von Kyoto, Doha und Paris zeitlich eingeordnet werden müssen und welche Zielsetzungen sie beinhalten. Unsere Infografik zeigt, die CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren angestiegen sind. (Fortsetzung lesen: Von Kyoto nach Paris: Gemeinsames Handeln für den Klimaschutz)

Steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, vermehrt Dürreperioden und Überschwemmungen. Der Klimawandel ist Realität. Im Dezember soll auf der UN-Klimakonferenz in Paris ein neues Klimaabkommen beschlossen werden. Der Umweltausschuss hat am Mittwoch (23.9.) einen Bericht angenommen, in denen das EU-Parlament seine Prioritäten für die Verhandlungen festlegt. Nach der Abstimmung haben wir ein Interview mit dem Berichterstatter Gilles Pargneaux (S&D) aus Frankreich geführt. (Fortsetzung lesen: Gilles Pargneaux: Klimakonferenz in Paris ist ein Gipfel der Entscheidungen )

„Erhebt eure Stimme, nicht den Meeresspiegel“ ist das Motto des diesjährigen Welttages der Umwelt am 5. Juni, der von Klimawandel bedrohte Inselstaaten in den Mittelpunkt stellt. Das Europäische Parlament setzt sich intensiv für den Kampf gegen die globale Erwärmung ein. Unser Artikel zählt einige Initiativen auf. (Fortsetzung lesen: Weltumwelttag: Parlament kämpft gegen Klimawandel und den Anstieg der Meeresspiegel)

REF : 20141118TST79414
 
 
Abgeordnete fordern Reform des Emissionshandels
 

Das europäische Emissionshandelssystem ist das erste System weltweit, das CO2-Emissionen mit marktwirtschaftlichen Instrumenten begegnet... und es muss dringend überholt werden.

 
Gemeinsame Ziele: Die Energieunion
 

Die Verringerung der Treibhausgasemissionen und die Schaffung einer koordinierten Energieunion ist ein wichtiges Ziel der EU.

 
EU-Parlament verabschiedet Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens
 

Das Europäische Parlament stimmte in Gegenwart von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon der Ratifizierung des ersten globalen und rechtlich bindenden Klimaabkommens zu.

 
67 Prozent
der EU-Bürger würden sich wünschen, dass die EU im Bereich des Umweltschutzes stärker tätig wird (Eurobarometer 2016)
(Fortsetzung lesen)
Eckpunkte des Klimaabkommens von Paris
 

Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur soll auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden.

 
 

Es sollen Anstrengungen unternommen werden, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

 
 

Globale Treibhausgasemissionen sollen sobald wie möglich ihren Höchststand erreichen ("Peaking") - Entwicklungsländern wird dafür mehr Zeit eingeräumt - und danach rasch abnehmen.

 
 

Die Industrieländer unterstützen Klimaschutzmaßnahmen, um in Entwicklungsländern Emissionen zu verringern und diese Länder widerstandsfähig gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Sie haben ihr derzeitiges gemeinsames Ziel bekräftigt, bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar zu mobilisieren, und sie beabsichtigen, dieses Ziel bis 2025 fortzuschreiben. Für die Zeit danach wollen sie ein neues und ehrgeizigeres Ziel festsetzen.

 
 

Ab 2023 sollen die Ziele des Abkommens alle fünf Jahre überarbeitet werden.