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Klimawandel - COP21: Das EU-Parlament bei der UN-Klimakonferenz in Paris

Umwelt 01-12-2015 - 17:40 / Aktualisiert am: 18-07-2016 - 10:00
 
 

Vom 29.11. bis 11.12. kommen in Paris Vertreter von rund 200 Ländern zusammen, um ein neues Klimaabkommen zu beschließen, das Kyoto II nach 2020 ablöst. Eine Delegation von 15 EU-Abgeordneten wird an der UN-Klimakonferenz teilnehmen und sich von 8.12. bis 12.12. vor Ort aufhalten. Das EU-Parlament hat seine Zielsetzungen für die Konferenz in seinem Initiativbericht "Auf dem Weg zu einem neuen internationalen Klimaabkommen in Paris" festgelegt. Alle Informationen finden Sie in unserem Dossier. (Fortsetzung lesen: #COP21: Die Rolle des EU-Parlaments im Kampf gegen den Klimawandel )

15 EU-Abgeordnete haben in der vergangenen Woche am UN-Klimagipfel in Paris teilgenommen, um die ambitionierten Klimaschutzziele des EU-Parlaments zu vertreten. Am Samstagabend haben sich die 196 Vertragspartner auf ein historisches Abkommen zum Klimaschutz geeinigt. Wir haben den Delegationsvorsitzenden des EU-Parlaments Giovanni La Via (EVP) aus Italien gefragt, welche Auswirkungen dieses Abkommen nun auf die künftige Arbeit des Parlaments haben wird. (Fortsetzung lesen: La Via: Klimaabkommen "gibt klare Linie für Klimapolitik des 21. Jahrhunderts vor")

Steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher, vermehrt Dürreperioden und Überschwemmungen. Der Klimawandel ist Realität. Im Dezember soll auf der UN-Klimakonferenz in Paris ein neues Klimaabkommen beschlossen werden. Der Umweltausschuss hat am Mittwoch (23.9.) einen Bericht angenommen, in denen das EU-Parlament seine Prioritäten für die Verhandlungen festlegt. Nach der Abstimmung haben wir ein Interview mit dem Berichterstatter Gilles Pargneaux (S&D) aus Frankreich geführt. (Fortsetzung lesen: Gilles Pargneaux: Klimakonferenz in Paris ist ein Gipfel der Entscheidungen )

Die Zeit läuft. Im Dezember kommen Experten, Politiker und NGOs zur UN-Klimakonferenz in Paris zusammen, um Strategien gegen den Klimawandel zu entwickeln. Das EU-Parlament entsendet eine Delegation von 15 Abgeordneten, die sich für ein erfolgreiches Verhandlungsergebnis einsetzen wird. Am Mittwoch diskutiert das Plenum über die 21. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention (COP21) und stimmt über seinen Standpunkt ab. Verfolgen Sie die Debatte live und sehen Sie unsere Infografik. (Fortsetzung lesen: COP21 Infografik: Welche Länder sind die größten Emittenten von Treibhausgasen?)

Das Plenum widmet sich am Dienstag (9.6.) dem Thema Klimawandel. Die EU-Abgeordneten sprechen sich dafür aus, dass die Mitgliedstaaten die Ratifizierung des Doha-Abkommens vorantreiben. Die Abstimmung findet am Mittwoch (10.6.) statt. Wir erläutern hier, wie die Klimaschutzabkommen von Kyoto, Doha und Paris zeitlich eingeordnet werden müssen und welche Zielsetzungen sie beinhalten. Unsere Infografik zeigt, die CO2-Emissionen in den vergangenen Jahren angestiegen sind. (Fortsetzung lesen: Von Kyoto nach Paris: Gemeinsames Handeln für den Klimaschutz)

Wie können Maßnahmen, um das Klima zu erhalten, finanziert werden? Nationale Parlamentarier und EU-Abgeordnete diskutierten darüber am Montag (30.3.) während einer Anhörung zu den Herausforderungen bis zur Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015. Die österreichische Vorsitzende des Umweltausschusses im Nationalrat Christiane Brunner sagte, dass die Arbeit nun beginne. Es sei Aufgabe der nationalen Abgeordneten, den Regierungen die richtige Position mit nach Paris zu geben. (Fortsetzung lesen: COP21: Wer soll den Kampf gegen den Klimawandel bezahlen? )

„Erhebt eure Stimme, nicht den Meeresspiegel“ ist das Motto des diesjährigen Welttages der Umwelt am 5. Juni, der von Klimawandel bedrohte Inselstaaten in den Mittelpunkt stellt. Das Europäische Parlament setzt sich intensiv für den Kampf gegen die globale Erwärmung ein. Unser Artikel zählt einige Initiativen auf. (Fortsetzung lesen: Weltumwelttag: Parlament kämpft gegen Klimawandel und den Anstieg der Meeresspiegel)

REF : 20141118TST79414
 
 
67 Prozent
der EU-Bürger würden sich wünschen, dass die EU im Bereich des Umweltschutzes stärker tätig wird (Eurobarometer 2016)
(Fortsetzung lesen)
Eckpunkte des Klimaabkommens von Paris
 

Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur soll auf deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden.

 
 

Es sollten Anstrengungen unternommen werden, die Erderwärmung auf 1,5 °C zu begrenzen.

 
 

Globale Treibhausgasemissionen sollen sobald wie möglich ihren Höchststand erreichen ("Peaking") - Entwicklungsländern wird dafür mehr Zeit eingeräumt - und danach rasch abnehmen.

 
 

Ab 2020 sollen die Industrieländer den Entwicklungsländern jährlich mindestens 100 Milliarden Dollar für Klimaprogramme zur Verfügung stellen.

 
 

Ab 2023 sollen die Ziele alle fünf Jahre überarbeitet werden.

 
 
Das EU-Parlament muss das Abkommen ratifizieren. Ich hoffe, dass eine breite Mehrheit für das Abkommen stimmen wird, welches einen der Hauptpunkte, für den das Parlament eingetreten ist, umfasst. Giovanni La Via (EVP, IT) (Fortsetzung lesen)
Pariser Klimagespräche: Scheitern ist keine Option
 

Wird die COP21 eine universelle, verbindliche Vereinbarung bringen, die die kritischen 2° garantiert? Gilles Pargneaux beantwortet Fragen der Bevölkerung.

 
EP fordert Emissionsziel von -40%
 

In Vorbereitung auf die Pariser UN-Klimakonferenz im Dezember setzt sich das Parlament für ehrgeizige, bindende Ziele bis 2030 ein.

 
EU-Emissionshandel: CO2-Ausstoß durch Preispolitik senken
 

Das Emissionshandelssystem der EU soll die Industrie zur Beschränkung des CO2-Ausstoßes anregen, indem es sich finanziell auszahlt, grüner zu sein. Doch die Finanzkrise machte einige Modifizierungen notwendig.