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LUX-Filmpreis geht an den französischen Film "Willkommen"

Kultur - 25-11-2009 - 18:35
Regisseur Philippe Lioret

Regisseur Philippe Lioret

Um seine Frau zu beeindrucken und zurück zu gewinnen, geht der Bademeister Simon aus Calais das Risiko ein, einem jungen kurdischen Flüchtling heimlich zu helfen, den Ärmelkanal schwimmend zu durchqueren. Der französische Regisseur Phillipe Lioret hat mit seinem Film "Welcome" (Willkommen) den diesjährigen LUX-Filmpreis erhalten und sich damit gegen die zwei konkurrierenden Finalisten "Eastern Plays" und "Sturm" durchgesetzt.

Vor der Preisverleihung hat Parlamentspräsident Jerzy Buzek gesagt, dass der LUX-Filmpreis eine "junge und in die Zukunft gewandte Initiative ist. Wir wollen dass der Film als Medium eine Diskussion über Themen anregt, die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregt und Fragen aufwirft, die für uns alle von Bedeutung sind. Fragen, die auch für dieses Parlament relevant sind."


Philippe Lioret sagte bei der Preisverleihung: "Die Wirkung, die der Film auf die französische Öffentlichkeit hatte, hat mich verändert. Wir begannen als Filmemacher und sind zu Bürgern geworden." Der Gewinner wurde von Europaabgeordneten gewählt, die ihre Stimme für einen der drei Finalisten abgaben.


23 Sprachen, 27 verschiedene Fassungen


Das Preisgeld von 87,000€ wird für die Herstellung von Untertiteln in allen 23 offiziellen Sprachen der EU verwenden, sowie für die Herstellung von 35mm Filmkopien für jedes Land, bzw. eine DVD-Ausgabe. Dadurch soll der Film einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


Der LUX-Filmpreis wird seit 2007 jedes Jahr vergeben.

 
REF : 20091120STO64909
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