Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
21. August 2013
E-007499/2013
Antwort von Herrn Tajani im Namen der Kommission

Die Kommission finanziert unter dem aktuellen 7. RP(1) keine Forschung zu Drohnen an sich. Die genannten Projekte betreffen innovative operationelle Konzepte zur Vereinfachung des Einsatzes von ferngesteuerten Luftfahrtsystemen (RPAS) für zivile Zwecke (bzw. deren Validierung).

Was die geplanten Tests bei Aerospace und Closeye angeht, so setzt Aerospace den unbemannten Helikopter Yamaha Rmax bei seinen Tests ein‐ ein kommerzielles RPAS, das bereits einem der Mitglieder des Konsortiums gehört. Die damit zusammenhängenden Kosten werden auf 200 000 EUR geschätzt. Closeye hat die Plattform, die für die Experimente mit der Meeresüberwachung benutzt werden soll, noch nicht ausgewählt. Der Einsatz von RPAS könnte in Erwägung gezogen werden.

Bisher hat Aerospace noch keine Nutzlast getestet. Die Tests werden davon abhängig sein, ob diese Technik geeignet ist, Fahrzeuge wirksam und sicher zum Halten zu bringen und alle Anforderungen zu erfüllen, die sich aus zuvor durchgeführten Untersuchungen der sicherheitsrelevanten, ethischen und juristischen Aspekte ergaben. Dies wird in den nächsten Projektabschnitten bewertet werden. Closeye plant Tests von Überwachungstechnik.

Aerospace beabsichtigt, im Sommer 2015 Testflüge durchzuführen, und zwar entweder in INTA‐ Einrichtungen (Spanien) oder in ONERA-Einrichtungen (Frankreich). Closeye plant Tests für 2015. Der (die) genaue(n) Testort(e) ist (sind) noch nicht festgelegt.

Derzeit sind im MFR 2014-2020 keine Mittel für RPAS vorgesehen. Projekte, bei denen es um RPAS und ihre Nutzlasten geht, können an den Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von Horizont 2020 teilnehmen; hierbei sind die Regeln und die einschlägigen thematischen Komponenten zu berücksichtigen, wie es bereits im 7. RP der Fall ist. Dies geschieht auf der Ebene der Jahresarbeitsprogramme. Darüber hinaus arbeitet die Kommission derzeit an einem Fahrplan für die Nutzung des zivilen Luftraums durch RPAS. Diese Arbeiten könnten dazu führen, dass ein Teil der Technologien entwickelt wird, die nötig sind, damit zivile RPAS den Flugsicherheitsanforderungen entsprechen.

(1)7. Forschungsrahmenprogramm.

ABl. C 55 E vom 26/02/2014
Letzte Aktualisierung: 22. August 2013Rechtlicher Hinweis