Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
Parlamentarische Anfragen
20. Januar 2014
E-013302/2013
Antwort von Herrn Potočnik im Namen der Kommission

Die Einstufung der Badegewässerqualität in der EU gemäß den Anforderungen der Badegewässerrichtlinie(1) wird von der Europäischen Umweltagentur auf der Grundlage der von den nationalen Regierungen übermittelten Informationen vorgenommen. Die Methodik ist in der Richtlinie festgelegt, und die Art und Weise, in der sie in der Praxis angewendet wird, ist den Mitgliedstaaten bekannt.

In Artikel 4 Absatz 2 Buchstabe b der Badegewässerrichtlinie ist geregelt, dass die Badegewässerqualität nach dem Ende jeder Badesaison bewertet wird. Die Bewertung erfolgt somit jährlich. Sofern keine sachlichen Fehler vorliegen, sollten die Ergebnisse früherer Bewertungen nicht geändert werden.

Was die Datensätze betrifft, so werden in der Badegewässerrichtlinie unterschiedliche Situationen berücksichtigt, und es gelten unterschiedliche Bestimmungen. Grundlage für die Bewertung der Badegewässerqualität sind in der Regel vier Datensätze (einer für die jeweils aktuelle Badesaison und drei für die vorherigen Saisons). Die Bewertung kann jedoch gemäß Artikel 4 Absatz 2 der Richtlinie auch auf der Grundlage der Datensätze für lediglich die letzten drei Saisons erfolgen. Allerdings kann diese Bestimmung nur dann angewendet werden, wenn der betreffende Mitgliedstaat die Kommission spätestens vor der vierten Bewertung darüber unterrichtet. Neubewertungen sind in Artikel 4 nicht vorgesehen.

Darüber hinaus kann die Badegewässerqualität gemäß Artikel 4 Absatz 4 Buchstabe b der Richtlinie unter bestimmten Bedingungen auf der Grundlage eines Datensatzes bewertet werden, der weniger als vier Badesaisons umfasst, wenn Änderungen eingetreten sind, die voraussichtlich die Einstufung des Badegewässers berühren. Falls eine solche Situation zu berücksichtigen ist, sollte sie von dem betreffenden Mitgliedstaat innerhalb des jeweiligen Berichterstattungszeitraums begründet werden.

(1)Richtlinie 2006/7/EG, ABl. L 64 vom 4.3.2006, S. 37.

ABl. C 237 vom 22/07/2014
Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2014Rechtlicher Hinweis