Blickpunkt

Artikel im PDF-Format herunterladen
Vorhang auf: Sacharow-Preis 2007
Menschenrechte - 11-12-2007 - 10:59

Der „Sacharow-Preis für geistige Freiheit" des Europäischen Parlaments geht dieses Jahr an den sudanesischen Menschenrechtsanwalt Salih Mahmoud Osman. Dies gab Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering am 25. Oktober nach der entsprechenden Entscheidung der Konferenz der Präsidenten bekannt (in ihr sind die Fraktionsvorsitzenden und der Präsident selbst vertreten). Noch im Rennen waren zuvor drei Kandidaten. Salih Osman nimmt den Preis am 11. Dezember 2007 in Straßburg entgegen.

Der Sacharow-Preis wurde 1988 ins Leben gerufen und ist nach dem 1989 verstorbenen russischen Kernphysiker, Dissidenten und Friedensnobelpreisträger (1975) Andrei Sacharow benannt. Er wird an Personen, Vereinigungen und Organisationen verliehen, unabhängig davon wo diese leben beziehungsweise ihren Sitz haben.
Nelson Mandela, Ibrahim Rugova, Aung San Suu Kyi, Reporter ohne Grenzen und Alexander Milinkewitsch gehören zu den bisherigen Preisträgern des „Sacharow-Preis für geistige Freiheit".
 
Der Preis wird offiziell vom Parlamentspräsidenten verliehen. Er überreicht ihn jeweils – wenn möglich – in Straßburg am 10. Dezember oder an einem Datum kurz davor oder danach. Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte unterzeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.  
Verfolgen Sie die weiteren Schritte bis zur Preisverleihung während der Dezember-Plenartagung in Straßburg.
 
In den folgenden Abschnitten stellen wir die 2007 für den Preis nominierten Persönlichkeiten vor.
REF: 20070906FCS10161

Nominierte Persönlichkeiten
SeitenanfangVor

Namensgeber Andrei Sacharow, 1975 © Copyright_The Nobel Foundation

Namensgeber Andrei Sacharow

Anna Politkowskaja wurde posthum vom Fraktionsvorsitzenden Joseph Daul für die Europäische Volkspartei - Europäische Demokraten (EVP-ED) nominiert. Politkowskaja berichtete über Menschrechtsverletzungen in Tschetschenien und wurde am 7. Oktober 2006 ermordet.
 
Bartholomäus I., der Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel wurde als Verfechter der Religionsfreiheit in der Türkei und als Verfechter des interreligiösen Dialogs und der Toleranz von dem belgischen Abgeordneten Philip Claeys im Namen der Fraktion Identität, Tradition, Souveränität nominiert. Der Patriarch erklärte jedoch dass er diese Nominierung nicht begrüße.
 
Salih Mahmoud Osman ist ein sudanesischer Anwalt, der für die Sudanesische Organisation gegen Folter arbeitet und kostenlos die Opfer von Kriegsverbrechen und anderen Menschenrechtsverletzungen vertritt. Er wurde von den Abgeordneten Annemie Neyts-Uyttebroeck und Marco Cappato im Namen der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE) sowie dem Vorsitzenden des Entwicklungsausschusses Josep Borrel (SPE), Jürgen Schröder und Jose Riberiro e Castro (Europäische Volkspartei - Europäische Demokraten, EVP-ED) Frithjof Schmidt (Grüne/EFA) und über 170 weiteren Europa-Abgeordneten nominiert.
 
Joya Malalai, Sozialarbeiterin und jüngstes, gewähltes Mitglied des afghanischen Parlaments tritt für die Rechte der Frau und gegen Straflosigkeit in ihrem Land ein. Im Mai wurde sie aus dem afghanischen Parlament ausgeschlossen, weil sie Abgeordnete als Kriegsherren und Drogenschmuggler bezeichnet hatte. Die Europa-Abgeordneten Vittorio Agnoletto, André Brie und Tobias Pflüger nominierten sie in Namen der Fraktion der Vereinigten Linken.
 
Das Ehepaar Zeng Jinyan und Hu Jia wurden von Daniel Cohn Bendit und Monica Frassoni im Namen der Fraktion der Grünen/ Freie Europäische Allianz nominiert. Zeng Jinyan ist ein Cyber-Dissidentin, die in ihrem Blog über Menschenrechtsverletzungen in China berichtet. Hu Jia kämpft gegen Umweltverschmutzung und macht sich für AIDS-Aufklärung stark
Weitere Informationen :Sitzungsdokumente zur Nomierungssitzung
Blickpunkt-Dossier Sacharow-Preis 2006
frühere Preisträger (EN)
SeitenanfangVor

Finalisten: Anna Politkowskaja
SeitenanfangVorZurück

Anna Politkowskaja

Anna Politkowskaja

Die russische Journalistin Anna Politkowskaja (Jahrgang 1958) wurde am 7. Oktober 2006 im Aufzug ihres Wohnhauses erschossen. Zuvor hatte sie einen Versuch überlebt, sie zu vergiften.
 
Einem breitem Publikum bekannt geworden war die Mitarbeiterin der Novaya Gazete durch ihre Berichterstattung und Bücher über den Tschetschenien-Krieg und dessen Opfer. In den Büchern Putins Russland und Russisches Tagebuch schrieb sie über den Geheimdienst, die Arme und die Justiz sowie die Stimmung in der russischen Bevölkerung. Sie sah sich selbst als jemand, der das Leben und Leiden der Menschen beschrieb, damit es andere nachfühlen und nachlesen können. 
 
Die russischen Behörden wurden aufgrund des Mordes international kritisiert. Seit 1993 haben in Russland fast 300 Journalisten ihr Leben auf gewaltsame Weise verloren und nur wenige Täter wurden gefunden und zur Rechenschaft gezogen.
 
Auch die Hintergründe der Ermordung Politkowskaja sind bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Im August 2007 wurden zwar zehn Verdächtige festgenommen, allerdings wurden die Ermittlungen von Menschenrechtsorganisationen wegen mangelnder Transparenz kritisiert.
 
Am 7. Oktober wurde Politkowskajas weltweit gedacht. In Moskau fand ein Marsch von Dissidenten statt, an dem sich über 1.000 Menschen beteiligten.   
Weitere Informationen :Presse-Info: Drei Finalisten des diesjährigen Sacharow-Preises benannt
Angehört: Russische Journalisten in Bedrängnis
Parlament gedenkt Anna Politkowskajas
SeitenanfangVorZurück

Finalisten: Salih Mahmoud Osman
SeitenanfangVorZurück

Salih Mahmoud Osman

Salih Mahmoud Osman

Salih Mahmoud Osman (Jahrgang 1957), ist Abgeordneter und ein aus der sudanesischen Region Darfur stammender Rechtsanwalt. Durch seine Arbeit für die Sudanesische Organisation gegen Folter hat er den Opfern von Menschenrechtsverletzungen im Sudan über zwei Jahrzehnte hinweg kostenlosen Rechtsbeistand geleistet. Er setzt sich insbesondere für Folteropfer und gegen Straflosigkeit ein. Gleichzeitig hat er Angeklagte erfolgreich vor der Todesstrafe und vor Amputationen als Strafe bewahrt.  
 
Außerdem bemühte er sich, die Menschenrechtsverletzungen in Darfur so gut wie möglich zu dokumentieren. Aufzeichnungen seiner Interviews mit Zeugen und Opfern von schweren Verbrechen hat er an den Internationalen Strafgerichtshof übergeben. 
 
2004 wurde er selbst sieben Monate ohne Angabe von Gründen inhaftiert und wurde erst nach einem Hungerstreik auf freien Fuß gesetzt. Mitglieder seiner Familie wurden gefoltert, ermordet; ihre Häuser wurden von Milizen in Brand gesetzt.
 
Im November 2005 zeichnete ihn Human Rights Watch für seine Arbeit aus. Seit 2006 setzt er sich als Parlamentsabgeordneter der Opposition im sudanesischen Parlament für eine Reform des Rechtssystems ein. In letzter Zeit trat er durch seinen Einsatz für eine Blauhelm-Mission in Darfur international in Erscheinung.
Weitere Informationen :Blickpunktdossier Darfur: Friedensnobelpreisträger im Gespräch mit EU-Abgeordneten
Jährlicher Parlamentsbericht analysiert Menschenrechtslage und EU-Diplomatie
SeitenanfangVorZurück

Finalisten: Zeng Jinyan und Hu Jia
SeitenanfangVorZurück

Zeng Jinyan and  Hu Jia ©BELGA/AFP/Frederic J.Brown

Zeng Jinyan and Hu Jia

Die „Kinder von Tiananmen", wie das Dissidentenpaar Zeng Jinyan und Hu Jia in den Medien vielfach genannt wird, setzt, Repressalien durch das chinesische Regime zum Trotz, auf die Kraft des freien Wortes.
 
Die 24jährige Zeng Jinyan berichtet in Ihrem Blog im Internet (zengjinyan.spaces.live.com) über ein Leben unter ständiger Überwachung durch den chinesischen Staatsschutz und kritisiert Willkür und Menschenrechtsverletzungen. Schon mit 18 Jahren macht sie sich öffentlich gegen die Verhaftung eines blinden Rechtsanwaltes stark. Time-Magazine zählt sie zu den 100 Helden unserer Zeit.
 
Ihr Mann Hu Jia (34) setzt sich für Umweltschutz und eine ehrliche AIDS-Aufklärung und für die Rechte von HIV-Positiven in China ein. Außerdem gehört er zur den Koordinatoren der Gruppe der barfüßigen Rechtsanwälte", die sich gegen Unrecht und für die Grundfreiheiten in China einsetzt. 
 
Hu Jias Engagement begann bereits mit 15 Jahren, als er täglich den Demonstrationen auf dem Platz des Himmlischen Friedens beiwohnte.
 
Beide wurden in der Vergangenheit mit einem Ausreiseverbot belegt, verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Auch zur Zeit können sie sich nicht frei bewegen.
Weitere Informationen :Parlament setzt sich für freie Meinungsäußerung im Netz ein
SeitenanfangVorZurück

Freiheit für Aung San Suu Kyi - jetzt!
SeitenanfangVorZurück

Freiheit für Aung San Suu Kyi - jetzt! (Sacharowpreis 1990)

Angesichts der jüngsten Ereignisse in Birma hat das Europäische Parlament seinen Einsatz für die Freiheit der Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi verstärkt.
 
Großflächige Transparente auf den Parlamentsgebäuden in Brüssel und Straßburg fordern Freiheit für San Suu Kyi, die seit 1990 unter Hausarrest steht. 
 
Aung San Suu Kyi war 1990 vom Europaparlament mit dem Sacharowpreis ausgezeichnet worden, den sie aufgrund der Restriktionen durch das Regime jedoch bis heute nicht persönlich entgegennehmen konnte.
SeitenanfangVorZurück

Sacharow-Preis 2007 geht an Salih Mahmoud Osman
SeitenanfangVorZurück

Saleh Mahmud Osman im Generalsekretariat von Amnesty International in London im Jahr 2005 © BELGA/FP/HO/AMNESTY INTERNATIONAL

Preisträger 2007: Salih Mahmud Osman

Der „Sacharow-Preis für geistige Freiheit" des Europäischen Parlaments geht dieses Jahr an den sudanesischen Menschenrechtsanwalt Salih Mahmoud Osman. Dies gab Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering am 25. Oktober nach der entsprechenden Entscheidung der Konferenz der Präsidenten bekannt (in ihr sind die Fraktionsvorsitzenden und der Präsident selbst vertreten). Noch im Rennen waren zuvor drei Kandidaten.
 
Hans-Gert Pöttering gab die Entscheidung mit folgenden Worten im Plenum bekannt:
 
„Unter den drei Finalisten – den chinesischen Cyberdissidenten Zeng Jinyan und Hu Jia, der ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaja und dem sudanesischen Rechtsanwalt Salih Mahmoud Osman – hat sich die Konferenz der Präsidenten aufgrund seines Engagements für die allzu lange vergessenen Opfer von Darfur für Salih Mahmoud Osman entschieden
 
„Dieser Menschenrechtsanwalt, der der sudanesischen Organisation gegen Folter angehört, verteidigt seit über zwanzig Jahren die zahllosen Opfer des Konflikts in Darfur, die willkürlich inhaftiert, vertrieben und gefoltert werden oder denen die Todesstrafe droht. Sein gegenwärtiges Mandat als Mitglied des sudanesischen Parlaments gestattet es ihm, die von ihm verteidigte Sache ungeachtet der bisweilen hohen persönlichen Opfer auf die internationale Bühne zu tragen.
 
„Gewalt und Willkür setzt Osman Dialog und Gerechtigkeit entgegen. Ohne Demokratie kann es keine Gerechtigkeit geben. Mit der Verleihung des Sacharow-Preises an Salih Mahmoud Osman möchte das Europäische Parlament die Arbeit dieses mutigen Mannes, der zur Stimme Darfurs geworden ist, und über ihn die Verwirklichung des Rechtsstaates im Sudan unterstützen."
 
Der Parlamentspräsident fügte hinzu, dass die Konferenz der Präsidenten eine angemessene Weise finden wolle, in der die russische Journalistin Anna Politkowskaja vom Parlament geehrt werden kann.
 
Die feierliche Vergabe des Preises wird am Dienstag, 11. Dezember, in Straßburg während der Plenartagung stattfinden. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert.
Weitere Informationen :Presse-Info zur Auszeichnung Osmans
Blickpunkt-Dossier Darfur
Audio, 01:53
Audio, 03:07
Video (02:03, EN)
SeitenanfangVorZurück

Interview mit Salih Mahmoud Osman: "Kein Frieden ohne Recht und Gerechtigkeit"
SeitenanfangVorZurück

Saleh Mahmud Osman, winner of the Sakharov Prize 2007, during  an ITW with our journalists.

Saleh Mahmud Osman: "Thanks for your help"

Der sudanesische Menschenrechtsanwalt und Parlamentsabgeordnete Salih Mahmoud Osman erhält heute (Dienstag) den vom Europaparlament alljährlich verliehenen Sacharow-Preis für geistige Freiheit. Vor der Preisverleihung in Straßburg unterstrich Osman die moralische, ethische und rechtliche Verpflichtung Europas, die Bevölkerung Darfurs vor Völkermord zu schützen.

Seit 1998 vergibt das Europäische Parlament jährlich den Sacharow-Preis für geistige Freiheit an Personen und Organisationen, die sich in besonderer Weise gegen Unterdrückung, Intoleranz und Ungerechtigkeit einsetzen. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Vor der diesjährigen Preisverleihung stellten wir Salih Mahmoud Osman ein paar Fragen.
 
Das Parlament hat Ihnen den Preis für Ihren Einsatz für Demokratie, Dialog und Rechtsstaatlichkeit verliehen. Wird die Verleihung Folgen für Ihren Kampf gegen Ungerechtigkeit haben?
 
Ich freue mich sehr über den Preis und sehe ihn als Anerkennung des Einsatzes von mir und anderen für die Menschenrechte, im Sudan und in Darfur im Besonderen. Wir laufen ständig Gefahr, eingeschüchtert, eingesperrt oder gefoltert zu werden. Trotzdem besteht, denke ich, eine ethische und moralische Verpflichtung den Menschen beizustehen.
 
In Darfur herrscht enormes menschliches Leid und für mich als Anwalt ist es Völkermord: Mehr als 400.000 Menschen wurden umgebracht und über 2.000 Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht. Vergewaltigung, zum Teil von achtjährigen Mädchen, wird als Waffe eingesetzt. Viele Vergewaltigungen geschehen vor den Augen der männlichen Angehörigen der Opfer, um diese zu erniedrigen.
 
Angesichts schlimmster Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen das internationale humanitäre Völkerrecht ist die Justiz abwesend. Es herrscht Gesetzlosigkeit und ein Klima der Straflosigkeit. Die Täter sind jenseits des Arms des Gesetzes. Das Justizsystem ist weder in der Lage noch Willens, Recht zu schaffen.
 
Ihr Land befindet sich inmitten eines Bürgerkriegs, der bereits hunderttausende von Leben gefordert und in dem Millionen von Menschen vertrieben wurden. Was ist der Schlüssel zu Frieden und Versöhnung?
 
Ohne Recht und Gerechtigkeit kann es in Darfur und im Sudan keinen Frieden geben. Recht ist eine essentielle Grundlage für Frieden und es darf der Politik nicht untergeordnet werden.
 
Im Süden Sudan wurden mehr als zwei Millionen Menschen getötet und vier Millionen haben ihre Heimat verloren. Recht dient nicht der Rache, sondern einem dauerhaften Frieden und einer möglichen Versöhnung. Aufgrund der Art der Gräuel werden die Opfer ihre Leiden niemals vergessen, daher sind  Recht und Gerechtigkeit so wichtig.
 
Nach langem Schweigen ist die Weltgemeinschaft aufgewacht. Könnte Europa mehr für Darfur tun? Welche konkreten Schritte sind notwenig?
 
Für viele Opfer und Überlebende kam das Einschreiten der internationalen Gemeinschaft zu spät. Viele UN-Resolutionen wurden niemals wirklich umgesetzt. Nichtsdestotrotz hat die internationale Gemeinschaft – Europa, Amerika, Kanada –  durch humanitäre Hilfe das Leben von mehr als fünf  Millionen Menschen gerettet.
 
Aber das reicht nicht. Es sterben immer noch täglich Menschen. Den Vertriebenen, die teilweise seit vier Jahren in Flüchtlingslagern leben, muss die sichere und würdevolle Heimkehr in ihre Dörfer ermöglicht werden. Es ist nicht akzeptabel, dass Menschen nunmehr seit über vier Jahren in Camps leben.
 
Die Europäer könnten sich noch mehr Gedanken machen um Darfur – zum Beispiel Solidaritätskundgebungen für die Menschen in Darfur organisieren wie in den USA.
 
Europa muss mehr Druck auf die sudanesische Regierung ausüben, um den Einsatz internationaler Streitkräfte zuzulassen. Auch Europa sollte im Sudan Truppen einsetzen, diese sind notwendig um Menschleben zu retten und der anhaltenden Vernichtung unserer Dörfer Einhalt zu gebieten.
 
Welchen Einfluss wird die Verleihung des Sacharow-Preises, den auch Nelson Mandela erhalten hat, auf Ihre Arbeit haben?
 
Es ist eine unglaubliche Ehre, den gleichen Preis wie die Legende Nelson Mandela zu bekommen. Es macht mir Mut, dass andere jetzt von meiner Tätigkeit erfahren werden. Viele Menschen haben angefangen zu begreifen, dass dieser Preis nicht nur mir, sondern auch Darfur, dem Sudan und ganz Afrika zugute kommt.
Weitere Informationen :Video-Interview
Flash-Animation über den Preisträger 2007
Darfur-Blickpunkt-Dossier
Dokument über Lage in Darfur (Nov. 07)
SeitenanfangVorZurück

Promotion-Material
SeitenanfangZurück

Um für den Sacharow-Preis und sein Anliegen zu werben stellen wir Ihnen Materialien zur freien Verfügung. Die Banner, Videos und Poster, können Sie beispielsweise in Blogs, auf Websites oder in E-Mails verwenden. Bitte verlinken Sie in diesem Falle auf unser Blickpunkt-Dossier oder die Flash-Animation.
 
Über den Link unten können Sie Banner im Gif-Format in zwei Größen, Video-Clips und Poster im PDF-Format abrufen.
Weitere Informationen :Sacharow-Preis: Werbematerialien
Flash-Animation über den Preisträger 2007
SeitenanfangZurück
Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2008Rechtlicher Hinweis