Hintergrund-Dossier
50 Jahre Europäisches Parlament: bewegte Bilder
Institutionen - 03-12-2008 - 19:59
Am 19. März 1958 kamen 142 Abgeordnete aus sechs Staaten zur konstituierenden Sitzung jener Versammlung zusammen, die sich bald darauf Europäisches Parlament nannte und heute das größte demokratische gewählte Parlament der Welt ist und Bürger aus 27 Ländern vertritt.
Die Ursprünge des Europäischen Parlament gehen auf die Montanunion zurück, deren Gründungsvertrag am 25. Juli 1952 in Kraft trat und eine Hohe Behörde, eine Gemeinsame Versammlung, einen Ministerrat, einen Gerichtshof und einen beratenden Ausschuss schuf.
Nach der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft durch die Römischen Verträge wurde im „Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften" vom 28. März 1957 beschlossen, dass die drei Gemeinschaften eine einzige parlamentarische Versammlung als gemeinsames Organ haben sollten. Diese Versammlung kam am 19. März zu ihrer konstituierenden Sitzung in Straßburg zusammen.
Am 21. März beschlossen die Abgeordneten, dass die Versammlung sich in deutscher und niederländischer Sprache forthin Europäisches Parlament nennen würde. 1962 wurde entsprechendes für alle weiteren Amtssprachen beschlossen. Erst 1986 allerdings wurde dieser Namen mit der Einheitlichen Europäischen Akte auch in den Grundlagenverträgen die offizielle Bezeichnung.
In den nächsten Abschnitten können sie anhand von historischem Archivmaterial einige denkwürdige Augenblicke nacherleben.
In den folgenden Wochen wird jeweils ein Video hinzugefügt, bis eine Sammlung von 50 kurzen Videoaufzeichnungen entstanden sein wird.
Nach der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft durch die Römischen Verträge wurde im „Abkommen über gemeinsame Organe für die Europäischen Gemeinschaften" vom 28. März 1957 beschlossen, dass die drei Gemeinschaften eine einzige parlamentarische Versammlung als gemeinsames Organ haben sollten. Diese Versammlung kam am 19. März zu ihrer konstituierenden Sitzung in Straßburg zusammen.
Am 21. März beschlossen die Abgeordneten, dass die Versammlung sich in deutscher und niederländischer Sprache forthin Europäisches Parlament nennen würde. 1962 wurde entsprechendes für alle weiteren Amtssprachen beschlossen. Erst 1986 allerdings wurde dieser Namen mit der Einheitlichen Europäischen Akte auch in den Grundlagenverträgen die offizielle Bezeichnung.
In den nächsten Abschnitten können sie anhand von historischem Archivmaterial einige denkwürdige Augenblicke nacherleben.
In den folgenden Wochen wird jeweils ein Video hinzugefügt, bis eine Sammlung von 50 kurzen Videoaufzeichnungen entstanden sein wird.
Sommaire du dossier :
REF: 20080414FCS26491
Anfänge und erste Male
Die erste Sitzung, die ersten Wahlen. Hier werden Sie nach und nach Videos finden, die Premieren im Leben des Parlaments darstellen.
Video 1: Erste Sitzung der Versammlung
Video 2: Die Europa-Fahne wird zur offiziellen Fahne der Gemeinschaft
Wahlen
Vor den ersten Direktwahlen zum Europäischen Parlament im Juni 1979 wurden die Mitglieder des Parlaments von den nationalen Parlamenten bestimmt. 1979 wählten die Bürger von 9 Mitgliedsstaaten 410 Abgeordnete. Fortan fanden alle 5 Jahre Europawahlen statt, zuletzt 2004 in 25 Ländern und nach ihrem Beitritt im Jahr 2007 in Bulgarien und Rumänien.
Sehen Sie sich die Wahl-Videos an!
Sehen Sie sich die Wahl-Videos an!
Video 1: erste Direktwahlen 1979
Video 2: Europawahlen 1984
Video 2: Europawahlen 1989
Die Gemeinschaft wächst
Am Anfang waren es sechs, mittlerweile gehören der Union 27 Staaten im Westen, Osten, Norden und Süden des Kontinents an.
Die größte Erweiterung fand 2004 statt, als 10 Staaten der EU beitraten und die Staatengemeinschaft von 15 auf 25 Mitglieder anwuchs.
Die größte Erweiterung fand 2004 statt, als 10 Staaten der EU beitraten und die Staatengemeinschaft von 15 auf 25 Mitglieder anwuchs.
Video 1: Irland, Großbritannien und Dänemark werden EU-Mitglieder (1973)
Video 2: Die größte EU-Erweiterung überhaupt: 10 Staaten treten bei (2004) und das Parlament wächst
Jugend und das Parlament
Das Parlament unterstützt das Engagement und die Beteilung von Jugendlichen am politischen Leben und öffnet daher immer wieder seine Türen für Aktionen und Veranstaltungen mit jungen Menschen.
In diesem Bereich finden Sie nach und nach Videos von Veranstaltungen von, für und mit Jugendlichen im Europaparlament:
Video 1: Der Europäische Jugendkonvent tagt im Europaparlament (Juli 2002)
Video 2: Studenten demonstrieren im Mai 1996 in Straßburg gegen Rassismus
In diesem Bereich finden Sie nach und nach Videos von Veranstaltungen von, für und mit Jugendlichen im Europaparlament:
Video 1: Der Europäische Jugendkonvent tagt im Europaparlament (Juli 2002)
Video 2: Studenten demonstrieren im Mai 1996 in Straßburg gegen Rassismus
Video 3: Junge Menschen sprechen über Arbeitslosigkeit (1994)
Redefreiheit, Demonstrationsrecht
Das Parlament ist ein Ort, an dem die Rede-, Meinungsfreiheit und auch Demonstrationsfreiheit hoch geachtet wird. Immer wieder kam es im Laufe der Jahre auch zu Protestaktionen und Demonstrationen im und rund ums Parlament.
Video 1: Renault-Arbeiter, die von einer Werksschließung betroffen sind, demonstrieren im Plenum (1997)
Video 2: Oktober 2007: erste Lesung eines Gesetzespakets zu Pestiziden
Video 1: Renault-Arbeiter, die von einer Werksschließung betroffen sind, demonstrieren im Plenum (1997)
Video 2: Oktober 2007: erste Lesung eines Gesetzespakets zu Pestiziden
Video 3: Bauernproteste in Straßburg (1999)
Video 4: Lobbyarbeit für den Zirkus (2005)
Abgeordnete verschaffen sich Gehör
Das Europäische Parlament ist das größte und sicher auch vielfältigste demokratisch gewählte Parlament der Welt. Mitunter such die Europa-Abgeordneten daher auch ungewöhnliche Wege um Aufmerksamkeit auf sich und ihre Anliegen zu lenken - sei es Fußball, Radfahren oder ihre Liebe zur Schokolade…
Sehen Sie Kostproben in den Video-Clips!
Video 1: Europa-Abgeordnete unterstützen den demokratischen Wandel in der Ukraine (2004)
Video 2: Europa-Abgeordnete fordern ein Europa ohne Grenzen (1986)
Künstler im Parlament
Viele Künstler haben ihre Anliegen direkt ins Parlament getragen. Regisseure, Sänger, Maler und Bildhauer haben sich engagiert und im Parlament für die Anliegen ihrer Zunft oder ein Herzensthema geworben.
Sehen Sie ihre Aktionen, Konzerte und Darbietungen im Video!
Sehen Sie ihre Aktionen, Konzerte und Darbietungen im Video!
Video 1: Depardieu u.a. fordern eine "kulturelle Ausnahme"
Video 2: Der Komiker Coluche will das Agrarüberschüsse für Arme gespendet werden.
Video 3: Richard Gere setzt sich für Tibet ein
Video 4: Der Sänger Juanes setzt sich mit seinem Auftritt im Parlament gegen Landminen ein
Video 5: Musik zu Ehren von Violinist Yehudi Menuhin, der das Parlament besucht
Bühne für Persönlichkeiten
Von Anfang an gehörten Staats- und Regierungschefs zu den Gästen im Parlament. Einige herausragende Auftritte bringen wir Ihnen hier als Video.
Video 1: Kenneth Kaunda singt (1988)
Video 2: Nicole Fontaine über den Tod von des afghanischen Widerstandskämpfers Ahmed Schah Massud (2001)
Video 3: F. Mitterands letzte Rede vor dem Parlamentsplenum (1995)
Video 4: Boris Jeltzin - Disput beim Besuch der sozialdemokratischen Fraktion (1991)
Video 5: Ronald Reagan - reagiert auf Kritik mit Verweis auf die Meinungsfreiheit (1985)
Hoher Besuch im Parlament
Auch herausragende geistliche Würdenträger und führende Persönlichkeiten aus Religion, Wissenschaft und Königshäusern haben im Parlament das Wort ergriffen. Verfolgen Sie hier die Aufzeichnungen dieser Begegnungen.
Video 1: Papst Johannes Paul II 1985
Video 2: Besuche des Dalai Lama
Video 3: Königin Elisabeth II 1992






















