Presidente. − L'ordine del giorno reca la relazione di Alexander Graf Lambsdorff, a nome della commissione per il mercato interno e la protezione dei consumatori, sulla proposta di direttiva del Parlamento europeo e del Consiglio relativa al coordinamento delle procedure di aggiudicazione di taluni appalti pubblici di lavori, di forniture e di servizi nei settori della difesa e della sicurezza (COM(2007)0766 - C6-0467/2007 - 2007/0280(COD)) (A6-0415/2008).
Alexander Graf Lambsdorff, Berichterstatter. − Herr Präsident, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es gibt zur Zeit weltweit dreizehn EU-Missionen, mit denen wir helfen, Frieden und Stabilität zu schaffen. Neun Missionen sind bereits abgeschlossen. Bei vielen dieser Einsätze kommen Streitkräfte, oft auch Polizeikräfte unserer Mitgliedstaaten in schwierigem Umfeld zum Einsatz. Gleichzeitig wissen wir alle, dass es noch viel mehr Krisenherde gibt, dass die Nachfrage nach einem europäischen Beitrag in der internationalen Politik eher wachsen als schrumpfen wird, und wir wissen leider auch, dass wir Europäer oftmals nicht in der Lage sind, unsere Missionen so durchzuführen, wie wir das eigentlich tun müssten, mit optimaler Ausrüstung, interoperabel, strategisch verlegbar. Das müssen wir erreichen, denn das schulden wir unseren Soldaten und Polizisten im weltweiten Einsatz. Doch wir sind weit davon entfernt.
Einer der Gründe ist unser zersplitterter Rüstungsmarkt. Unsere 27 Mitgliedstaaten leisten sich 89 verschiedene, gelegentlich sogar doppelte Forschungsprogramme. Die USA haben gerade einmal 29. Es gibt viel zu wenig Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten bei der Produktentwicklung. Sogenannte historische Lieferanten werden den nichthistorischen, vielleicht aber besseren vorgezogen. Das wollen wir ändern.
Auf dem europäischen Rüstungsmarkt werden jährlich Güter und Dienstleistungen im Wert von ca. 91 Mrd. Euro beschafft. Davon werden im Schnitt gerade einmal 13 % europaweit ausgeschrieben. Trauriges Schlusslicht ist dabei übrigens Deutschland mit nur ca. 2 %. Unter dem Strich heißt das, der Binnenmarkt für Rüstungsgüter funktioniert nicht. Manch wichtige Innovation in dieser Hightech-Branche kann nicht genutzt werden, unsere Streitkräfte bekommen nicht die beste Ausrüstung, und Steuergelder werden verschwendet. Dabei werden hoch entwickelte Rüstungsgüter immer teurer, gleichzeitig bleiben die Verteidigungshaushalte gleich oder schrumpfen sogar. In dieser Situation ist klar, worum es geht. Nicht um mehr Rüstungsausgaben geht es, sondern darum, das vorhandene Geld schlauer auszugeben. Darum geht es. Das schulden wir unseren Steuerzahlern.
Deswegen hat dieses Parlament 2005 in einem Bericht die Kommission aufgefordert, eine Richtlinie für diesen Sektor vorzulegen. Das hat sie getan, in Abstimmung sowohl mit dem Parlament als auch mit dem Rat. Es war für uns und auch für mich als Berichterstatter wichtig, dass Präsident Sarkozy in seiner Rede zu den Schwerpunkten der französischen Präsidentschaft ausdrücklich den europäischen Rüstungsmarkt erwähnte. Damit war klar, dass Parlament, Rat und Kommission hier an einem Strang ziehen würden. Die Einigung in erster Lesung ist ein Ergebnis dieses gemeinsamen politischen Willens. Wir werden damit morgen – hoffentlich gemeinsam – die Grundlage legen für einen neuen europäischen Rechtsrahmen, der für eine echte Öffnung des Marktes und für mehr Transparenz und Wettbewerb bei der Auftragsvergabe sorgt.
Wir müssen diese Richtlinie auch im Kontext betrachten. Im Dezember haben wir bereits erfolgreich die Richtlinie zur innergemeinschaftlichen Verbringung von Rüstungsgütern verabschiedet. Die heute vorliegende Richtlinie ist der zweite wichtige Baustein des europäischen Rüstungspakets. Beide Richtlinien funktionieren zwar theoretisch unabhängig voneinander, praktisch aber brauchen sie einander. Auch deshalb ist der Abschluss unserer Arbeit am Rüstungspaket morgen so wichtig. Er wird keine Revolution im Markt über Nacht bringen, das ist klar, aber er ist ein wichtiger Fortschritt und er kann die europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik entscheidend voranbringen.
Ich möchte sehr herzlich meinen Kolleginnen danken, den Schattenberichterstatterinnen Charlotte Cederschiöld, Barbara Weiler und Gisela Kallenbach für die stets faire, gelegentlich kritische, aber immer konstruktive Zusammenarbeit. Ich danke genauso auch dem Rat und der Kommission. Für alle Beteiligten gilt, dass politischer Wille, Professionalität und Kompromissbereitschaft hier eine glückliche Mischung eingegangen sind.
Gemeinsam konstruktiv Politik für Europa zu machen, das schulden wir alle hier unseren Bürgerinnen und Bürgern. Ich hoffe, dass wir diese Schuld morgen für unseren Verantwortungsbereich mit der Verabschiedung dieses Pakets einlösen werden. Diese Debatte sollten wir im Übrigen in Brüssel und nicht in Straßburg führen. Ich danke Ihnen.
Charlie McCreevy, Member of the Commission. − Mr President, let me first of all apologise for the weakness of my voice, as I have a very heavy cold.
You are about to vote on the proposal for a directive on the procurement of defence and security equipment, which the Commission tabled in December 2007 as part of the so-called ‘defence package’. This proposal is a major step forward towards the establishment of a common European defence market, which, by itself, is an important contribution to the Union’s security and defence policy. In other words, this directive is a politically highly important instrument which will help to strengthen Europe’s defence capabilities, make public spending more efficient and enhance the security of our citizens.
The negotiation process for the proposal has benefited from the close cooperation between Parliament, the Council and the Commission. Therefore, I would like to warmly thank the rapporteur, Mr Lambsdorff, for his intensive and efficient work to achieve an agreement with the Council in first reading. I would also like to thank the shadow rapporteurs for their constructive cooperation. I also want to congratulate the French presidency, together with the Slovenian presidency, for the way they successfully spurred the negotiations in Council. And last but not least, I would like to thank the Czech presidency for its commitment in finalising this file.
The Commission welcomes the text that we have now on the table. The new directive is tailor-made for defence and security procurement. It will give contracting authorities the flexibility they need to negotiate contracts which are often particularly complex and sensitive. It will also allow them to ask for specific security clauses to protect classified information and ensure their security of supply. All this makes the directive an instrument which Member States can apply to most of their defence procurement without putting at risk their security interests.
The new directive will also apply to sensitive procurements in the field of non-military security. This approach is in line with today’s strategic environment, in which transnational threats and new technologies have blurred the dividing line between military and non-military, internal and external security. Public procurement cannot ignore these developments: in cases where equipment for police forces, for example, has features similar to those of defence equipment, it is only logical to make the same procurement rules applicable.
All this will have major advantages: the new directive will make it possible for Member States to limit the use of the derogation under Article 296 of the EC Treaty to exceptional cases. Hence, the principles of the internal market will, at last, apply to important parts of defence and security markets in Europe. Fair and transparent procurement rules will become applicable throughout the Union and allow companies to tender more easily in other Member States. European industries will get a much larger ‘home’ market with longer production runs and economies of scale. This, in turn, will reduce costs and lead to lower prices.
At the end, we will achieve greater openness of markets to the benefit of all: industries will become more competitive, armed forces will get better value for money, and taxpayers will benefit from more efficiency in public spending. All this is also the fruit of your work and your input. Let me therefore once again thank you and congratulate you on this.
Charlotte Cederschiöld, för PPE-DE-gruppen. – Herr talman! En europeisk försvarsmaterielmarknad skapar man inte över en natt, men föredraganden har byggt upp ett förtroendefullt samarbete som har hjälpt oss att tillsammans med rådet, och inte minst kommission, ta ett första, mycket viktigt steg. Nu ingår försvarsmateriel tydligt i inre marknadens spelregler, vilket bör bidra till lägre priser. Med den öppnare marknaden följer ökad europeisk konkurrenskraft och effektivare materielproduktion.
Den franska regeringen förtjänar också en eloge för sin konstruktiva roll, men mest har givetvis föredraganden, Lambsdorff, betytt. Jag vill även tacka försvarsindustrin för värdefulla bidrag, vilket har ökat flexibiliteten. Många element från 2004 års upphandlingsdirektiv förs här vidare. Samtidigt visas respekt för nationella säkerhetsintressen och särskilda villkor för t.ex. leverans och informationstrygghet. Tillämpningen av artikel 296 finns kvar enligt gällande regelverk, men missbruk förhindras. Det borde även industrin välkomna. Genomförandet av direktivet kan ju industrin fortsätta att påverka liksom utvecklingen av ny praxis.
Vi är glada i parlamentet att rådet har kommit oss till mötes vad gäller tröskelvärden och öppenhet – för att ta ett par exempel på Europaparlamentets, IMCO:s och föredragandens många framgångar. Personligen är jag glad att de mest kontroversiella frågorna har kunnat lösas med befintlig EG-rätt. Om parlamentet, som jag tror och hoppas, samlas till ett brett stöd för detta betänkande, har ett betydelsefullt och logiskt steg tagits.
Varmt tack till alla kolleger och aktörer som deltagit för en konstruktiv och spännande process.
Barbara Weiler, im Namen der PSE-Fraktion. – Herr Präsident, Herr Kommissar, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zum Jahreswechsel gab es einige bemerkenswerte Schlagzeilen: „Die Welt rüstet auf“, „Das Geschäft mit Waffen boomt“, „Rüstungsindustrie – konkurrenzlos teuer“ und weitere Korruptionsaffären in Deutschland und auch in anderen Ländern der Europäischen Union. Für uns Sozialdemokraten ist ganz klar: Diese Art des Wettrüstens, des Hochrüstens und auch des laissez-faire gegenüber Korruption lehnen wir ab. Darin sind wir auch mit den nationalen Abgeordneten einig.
Die Ziele dieses Gesetzespaketes, dieser zwei Richtlinien – Transfer- und Vergaberichtlinie –, die wir heute diskutieren, werden sicherstellen, dass es nicht nur um Wettbewerbsfähigkeit geht, sondern dass auch die Verschwendung von Steuergeldern bei Rüstungsproduktion gestoppt und dass Korruption verhindert wird. Dies allein sind schon Gründe, warum die Sozialdemokraten dem Ergebnis zustimmen werden.
Es wird einen europäischen Rechtsrahmen für die Auftragserteilung bei Gütern und Dienstleistungen im Bereich von Verteidigung und Sicherheit geben, es wird mehr Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten geben, also keine unnötigen Überschneidungen, kein Über-den-Tisch-Ziehen von Mitgliedstaaten durch die Rüstungskonzerne, es wird insgesamt mehr Wettbewerb und weniger Ausnahmen nach Artikel 296 geben.
Für uns Abgeordnete – wie ich meine, aller Fraktionen – war wichtig, dass wir die Rechtsmittelrichtlinie, also die Richtlinie des Kollegen Fruteau, hier eingeführt haben. Das war beim Rat gar nicht so selbstverständlich. Für uns war wichtig, dass es bei Korruption Sanktionen geben wird bis hin zum Ausschluss von Aufträgen. Ich denke, das ist etwas Neues für diese bisher verwöhnte Branche.
Es war aber auch wichtig für uns, dass die Ergebnisse für alle 27 Mitgliedstaaten tragfähig sind. Selbst dann, wenn nur sechs bis sieben Staaten eine eigene Produktion haben und ein paar wenige im Handel mitmachen, ist es wichtig, 27 Staaten hinter uns zu bekommen. Das ist geglückt. Ich bin nicht sicher, ob alles auch so funktionieren wird, wie wir es uns vorstellen. Wir haben daher eingebaut, dass das Parlament weiterhin eine Kontrolle haben will. Wir wollen informiert sein, nicht nur automatisch durch die Kommission, sondern wir wollen über die Ergebnisse und über die Umsetzung dieser Richtlinien, dieses Paketes informiert sein.
Wenn wir in Zukunft noch stärker einen europäischen Binnenmarkt haben werden, europäische Kompetenzen bekommen werden, wie Herr Sarkozy das ja auch geplant hat, dann muss auch das Europäische Parlament als die gewählte Institution in Europa in eine echte Kontrolle einbezogen werden, so wie wir das in nationalen Parlamenten, allerdings noch nicht hier im Europäischen Parlament, haben. Aber das ist die Aufgabe der Zukunft. Wir in Deutschland z. B. sind gebranntes Kind mit Rüstungsproduktion und erhöhten Preisen. Wir haben den Eurofighter – ein überteuertes, ja eines der teuersten Projekte –, und ich bin sicher, jeder Mitgliedstaat hat ähnliche Erfahrungen.
Ich möchte mich zum Schluss nicht bedanken. Die Zusammenarbeit war ganz gut, die Ergebnisse sind vor allen Dingen sinnvoll. Aber ich sage ganz offen: Das parlamentarische Verfahren war unerträglich. Kompromisse mit dem Rat und der Kommission zur ersten Lesung sind einfach keine parlamentarische Arbeit. Aus diesen Gründen darf dieses Verfahren in Zukunft nur eine absolute Ausnahme sein. Bei diesem Gesetzespaket war dieses Verfahren eigentlich nicht notwendig. Wir sollten uns daran halten und gleich nach der Wahl diese Art von Verfahren der nichtparlamentarischen Arbeit abschaffen.
Cristian Silviu Buşoi, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, I wish to begin by congratulating my colleague, Mr Lambsdorff, on his excellent report. I know he dedicated himself to this very important work. I consider it vital to create a common arms market and to establish a legal framework for this in order to further develop the European security and defence policy (ESDP).
I also welcome the important achievement that the principles of the Treaty, in particular transparency, non-discrimination and openness, will also be implemented in the defence and security market and, as has already been said, this will result in an improvement of the efficiency of defence spending.
The Commission’s proposal, as well as Mr Lambsdorff’s report, managed to establish a set of rules concerning procurement contracts in the field of security and defence, which allow the proper functioning of the common arms market.
I want to refer to at least two major improvements for both suppliers and the contracting authorities which aim to protect the security of the EU and its Member States. I would mention here the provisions relating to the security of supply, namely information about tenderers and subcontractors provided to the contracting authorities and the commitments tenderers have to make to ensure security of supply. On the other hand, tenderers are also protected by the introduction of the review procedure, which guarantees the awarding process is fair and no discrimination occurs.
The proposal increases the transparency in the work procedure, but Member States should not at all be reluctant to it as their security interests are safeguarded, especially by maintaining the derogations from the disclosure of information when security interests are at stake.
In conclusion, I should like to emphasise the fact that it is very important for us to have a common European market for defence. At the same time, when we are discussing this issue – the common European defence market – or perhaps if we discuss more sensitive issues like offsets in the future, we should seriously take into consideration the strategic interests and the concrete situation of each and every Member State.
Mieczysław Edmund Janowski, w imieniu grupy UEN. – Panie Przewodniczący! Panie Komisarzu! Pan Lambsdorff wykonał dobrą robotę. Gratuluję! Wydatkowanie pieniędzy publicznych od zawsze budziło emocje. W sposób szczególny odnosi się to do zamówień dla wojska i służb odpowiadających za bezpieczeństwo. Chodzi tu o spore kwoty i o taki wybór producentów oraz usługodawców, aby zapewnić nie tyle najtańsze rozwiązanie, ale najbardziej optymalne. Wysoka jakość za adekwatną cenę.
Musimy również pamiętać o solidności tych wszystkich prac oraz materiałów, o kwestiach specyficznych, jakimi jest poufność, czy nawet tajność, zwłaszcza w problemach tak zwanych newralgicznych. Kwestie te łączą się również z problemami offsetu i zwrotu inwestycji. Myślę, że do tego trzeba będzie wrócić. Uważam, że stanowisko wyrażone w projekcie dyrektywy jest słuszne. Proponowane rozwiązania w moim przekonaniu będą prowadzić do usprawnienia działania europejskiego mechanizmu zamówień publicznych w sektorze obrony. Zasługuje to na akceptację.
Gisela Kallenbach, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident! Ich bedanke mich beim Berichterstatter für die gute Zusammenarbeit, weil bei aller berechtigten Kritik am Verfahren in der ersten Lesung diese Zusammenarbeit doch die Voraussetzung dafür war, dass beim Trilog die Stimme des Parlaments tatsächlich deutlich wahrgenommen wurde.
Wir beschließen heute über einen Kompromiss zu einem Handelsgut, dessen bisheriger Markt auf einige wenige Mitgliedstaaten begrenzt war. Es war für mich schon eine recht interessante Erfahrung, dass Verfechter der reinen Lehre von Binnenmarkt und Wettbewerb plötzlich alle Register zogen, um nationale Entscheidungs- und Abschottungsmechanismen auch weiterhin nutzen zu können. Das ist nicht gelungen, und das ist gut so.
Warum? Weil mehr Wettbewerb beim Handel mit Verteidigungsgütern hoffentlich in Zukunft auch ein Abrücken vom Diktat der Preise bedeutet und die Chance besteht, dass die dafür eingesetzten öffentlichen Gelder effizienter genutzt und reduziert werden. Das Gleiche gilt auch für die Reduzierung der Korruption. Das sind wir den Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Es ist auch klar, dass jetzt deutliche Ausschreibungsbedingungen gelten, die zu mehr Transparenz bei der Vergabe führen und endlich auch den KMU zu einer reellen Chance auf Markteinstieg verhelfen werden. Des Weiteren wurden auch noch alle denkbaren Schlupflöcher zur Vermeidung der Ausschreibungen reduziert, und vorgesehene Abweichungen müssen vorher mit der Kommission abgesprochen werden. Die bislang rechtlich zwar untersagten, in der Praxis aber durchaus üblichen Tauschgeschäfte wurden mit dieser Richtlinie nicht legalisiert. Und, last but not least, können erstmalig auch Rechtsmittel eingesetzt werden.
Ich hätte mir vorstellen können, dass wir es noch mehr europäisieren, die Schwellenwerte reduzieren und damit noch mehr Transparenz bekommen. Aber dies ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, und ich bin gespannt auf die Umsetzung.
Tobias Pflüger, im Namen der GUE/NGL-Fraktion. – Herr Präsident! Diese Richtlinie ist Teil des defence package, der Kontext ist – ich zitiere: „Die Strategie für eine stärkere und wettbewerbsfähige europäische Verteidigungsindustrie“. Oberste Leitlinie ist der freie Markt, wie bei so vielem, auch für Rüstungsgüter, also für Waffen, und Waffen sind zum Töten und Kriegführen da. Ziel der Richtlinie ist es, größere Effizienz und Konkurrenzfähigkeit der Rüstungsindustrie in der EU zu schaffen. Kollege Swoboda hat bei der letzten Debatte Klartext geredet. Er sagte, es bedürfe besserer Startbedingungen für die europäische Rüstungsindustrie angesichts der Konkurrenz, insbesondere aus den Vereinigten Staaten.
2005 sind die EU-Staaten zusammen erstmals weltweit zum Rüstungsexporteur Nr. 1 geworden. 70 % dieser Exporte werden von den großen vier – Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien – durchgeführt. Hauptimporteurstaaten sind Staaten des Nahen Ostens. Unsere Sorge sollte nicht eine effizientere Rüstungsindustrie sein, sondern Abrüstung, und dazu gibt es anders als zur Effizienz der Rüstungsindustrie keine Richtlinie. Es ist schon sehr klar, worum es hier eigentlich geht.
Andreas Schwab (PPE-DE). - Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Auch von meiner Seite aus ein herzliches Dankeschön an den Berichterstatter im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, aber auch an den Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung und seinen Vorsitzenden und den Vefasser der Stellungnahme, zum Bericht Lambsdorff, meinen Freund Karl von Wogau.
Wir beraten hier heute nicht über den Export von Waffen in Staaten außerhalb des europäischen Binnenmarktes, sondern wir beraten ausschließlich über die Frage, wie der Verkauf und Verkehr von Waffen im europäischen Binnenmarkt, in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, kostengünstiger und effektiver werden kann. Dass das Parlament hier einen einheitlichen Standpunkt eingenommen hat, begrüße ich außerordentlich, weil die Bürgerinnen und Bürger damit in einem Markt von ungefähr 70 Milliarden Euro pro Jahr endlich erhebliche Einsparungen und damit in gewisser Weise eine Friedensdividende ausgezahlt bekommen können.
Diese Arbeit und – es enttäuscht ein wenig, dass der Rat heute so spärlich vertreten ist – diese Entscheidung ist vor dem Hintergrund einer extrem schwierigen Diskussion zwischen den Mitgliedstaaten in der Vergangenheit außerordentlich zu begrüßen. So sehr ich die Schwierigkeiten im Trilog, die von der sozialdemokratischen Seite angesprochen wurden, teile, so muss ich doch sagen, dass wir hiermit eines Tages einen Meilenstein in der europäischen Verteidigungspolitik verzeichnen werden. Umso trauriger bin ich gestimmt, dass nur so wenige Kollegen dieser Entscheidung beiwohnen wollen.
Heute morgen haben wir „10 Jahre europäische Währung Euro“ gefeiert. Ich hoffe, dass wir in einigen Jahren auch auf den heutigen Tag zurückblicken, weil es ein Meilenstein in der europäischen Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten im Bereich der Verteidigung und im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik ist, weil in Zukunft das Prinzip gilt: Was wir in unserem eigenen Mitgliedstaat an Anforderungen stellen, das gilt auch unbesehen in allen anderen Mitgliedstaaten. Das ist ein großer Vertrauensvorschuss, den die Mitgliedstaaten inzwischen zu geben bereit sind. Dafür danke ich ausdrücklich.
Ich danke aber auch der Kommission, die an dieser Richtlinie mit sehr viel Nachdruck gearbeitet hat, die die Widerstände in den Mitgliedstaaten übergangen hat, die versucht hat, konstruktiv dem Parlament hier zu einem Weg durch das Dickicht des Vergaberechts zu verhelfen. Die Punkte, die positiv sind, sind bereits angesprochen worden, auch welche Verbesserungen im Vergaberecht hier geschaffen werden, ich möchte das nicht wiederholen.
Mit dem zweiten Teil des Pakets zur Schaffung dieses echten europäischen Verteidigungsgüterbinnenmarktes legen wir wirklich einen weiteren wichtigen Meilenweg zurück. Das stärkt auch die autonome Reaktionsfähigkeit der Europäischen Union in internationalen Krisen, eine Arbeit, der sich der Kollege von Wogau im Unterausschuss für Sicherheit und Zusammenarbeit besonders verschrieben hat. Wenn dann, wie kürzlich beschrieben, ein autonomer Einsatz der Europäischen Union in Afrika unter Leitung eines irischen Generals mit einem polnischen Stellvertreter und Truppenmitgliedern aus 15 verschiedenen Mitgliedstaaten möglich wird, dann zeigt dies, welchen Weg die Europäische Union zurückgelegt hat, um ein Europa der Verteidigung aufzubauen. Auf diesem Weg gilt es weiter zu gehen. Vielen Dank.
Joel Hasse Ferreira (PSE). - Senhor Presidente, em primeiro lugar, queria saudar o relator Alexander Lambsdorff e os relatores-sombra, com particular destaque para Barbara Weiler.
Caros Colegas, julgo imprescindível avançarmos no sentido da integração dos mercados nacionais de defesa e até da coordenação estratégica das suas produções. Temos que avançar, efectivamente, com as especificidades e precauções necessárias no sentido da aplicação das regras essenciais do mercado interno às indústrias de defesa, aumentando a transparência nos concursos que se organizam e nos contratos que são assinados envolvendo Estados-Membros da União Europeia. Mas, ao mesmo tempo, temos que ajudar o desenvolvimento das condições que permitam maior competitividade dos equipamentos e produtos europeus nos mercados mundiais.
Comissário McCreevy, parece-me importante que se possa, com esta directiva, garantir um avanço no quadro legal relativo aos contratos públicos nos domínios da defesa e segurança, avançando na construção do mercado interno e respeitando, obviamente, os interesses e os direitos dos Estados-Membros, especialmente no domínio da segurança e, nomeadamente, dos que fabricam armamento, munições, equipamentos de defesa e segurança, como, por exemplo, o meu próprio país.
Senhor Presidente, sublinharia também as disposições que permitem um mais fácil acesso das pequenas e médias empresas a este mercado, nomeadamente através da melhoria das regras de subcontratação e a perspectiva de assim se avançar com maior impacto e profundidade no tecido industrial, para a criação de um verdadeiro mercado europeu nas indústrias de defesa, o qual poderá contribuir, também, para reforçar a investigação e o desenvolvimento, não só nas indústrias de defesa, como num conjunto de indústrias europeias que bebem do desenvolvimento das indústrias de defesa.
Para terminar, acho que se pode referir a articulação óbvia entre indústrias de defesa e políticas externas da União. Mas gostaria de citar, a respeito até de uma recente intervenção, um ditado clássico romano: "se queres a paz, prepara a guerra". Na União Europeia, como é quase uma super-potência pacífica, chamamos a estas indústrias "indústrias de defesa" e não "indústrias de guerra", porque queremos a paz e não a guerra, e, por isso, também precisamos de indústrias de defesa.
Janusz Onyszkiewicz (ALDE). - Panie Przewodniczący! Stany Zjednoczony wydają na cele obronne około 500 mld dolarów. Unia Europejska wydaje nieco ponad 200 mld. Ale pytanie jest, czy naprawdę za te 200 mld zdolności wojskowe krajów Unii Europejskiej odpowiadają tym środkom, tak jak to jest w Stanach Zjednoczonych. Otóż kiedy byłem ministrem obrony spotkałem się z przedstawicielami przemysłu i powiedziałem im, że ja jestem ministrem obrony narodowej, a nie ministrem obrony przemysłu. I myślę, że tego rodzaju dyrektywa, o jakiej dzisiaj mówimy i za którą to dyrektywę składam wyrazy uznania i podziękowania panu Lambsdorffowi, sprawi, że te środki, których sporo wydajemy przecież na obronę, będą wydawane znacznie rozsądniej, znacznie mądrzej i sprawi to, że zdolności wojskowe Unii Europejskiej będą odpowiadały tym środkom, które właśnie w naszą obronność inwestujemy.
Angelika Beer (Verts/ALE). - Herr Präsident, verehrte Kolleginnen und Kollegen! Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir über eine Paketlösung sprechen – der Beschluss im Dezember und diese Debatte heute. Nur wenn man beides zusammennimmt – die Regelung über die innergemeinschaftliche Verbringung von Rüstungsgütern und jetzt die Beschaffungsrichtlinie – wird ein Schuh daraus.
Ich habe die Stellungnahme des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten ausgearbeitet. Wir hatten ja ein politisches Kernziel, dass mit einer Harmonisierung der europäischen Rüstungsindustrie und der Liberalisierung innerhalb der EU gleichzeitig stärkere Kontrollmöglichkeiten in der Frage des Exportes außerhalb der EU durchgesetzt werden. Wenn man die negativen Schlagzeilen nennt, dann soll man hier auch die gute nennen: Der Rat hat in seiner letzten Sitzung Ende letzten Jahres unter französischer Präsidentschaft die Verrechtlichtung des Code of Conduct beschlossen. Das ist gut, das ist das, was dieses Parlament immer gefordert hat.
Deswegen möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass diese Harmonisierung, die wir für richtig halten – und nicht nur sie, sondern auch die Erarbeitung eines Sanktionsmechanismus für den Fall, dass gegen diese Richtlinien verstoßen wird –, jetzt aber auch der Kontrolle der Nationalstaaten und der Mitglieder unterliegt. Nicht nur die Harmonisierung, diesen Prozess werden wir mit großem Interesse begleiten.
Jacques Toubon (PPE-DE). - Monsieur le Président, je voudrais m'inscrire exactement dans la ligne qui a été celle de mon collègue Schwab, il y a quelques instants. Je voudrais dire que l'adoption, aujourd'hui, de cette directive est une décision importante et nous la devons aux efforts très remarquables de notre rapporteur, M. Lambsdorff, de notre rapporteure fictive, Charlotte Cederschiöld, que je remercie et naturellement de la Présidence française qui, à la fin de l'année dernière, a fait de très grands efforts pour qu'on aboutisse à un compromis.
En fait, ce que nous sommes en train de faire aujourd'hui, c'est d'achever un cycle qui a été remarquablement rapide, c'est-à-dire, quelques mois, qui comporte à la fois la directive sur le marché intérieur des produits de défense, adoptée en décembre, le code de conduite sur les exportations, qui est devenu du droit positif au même moment, et, enfin, cette directive qui consiste à concilier l'article 296 du traité avec les règles communes des marchés publics. En fait, tout cet ensemble - je me permets de le dire - nous engage dans ce que j'appellerai "la communautarisation" de l'économie de la défense, ce qui évidemment peut paraître hérétique par rapport au souci de souveraineté ou aux caractéristiques mêmes des politiques de défense. En fait, ceci traduit une volonté d'intégration par rapport aux souverainetés étatiques.
On constate d'ailleurs la même chose en matière de justice. Tout au long de la Présidence française et depuis la Présidence portugaise et la Présidence slovène, on a fait d'énormes progrès dans un domaine où, là aussi, les souverainetés nationales prétendaient empêcher tout accord et toute coopération.
En fait, mes chers collègues, en adoptant un tel texte, je crois que nous sommes en train de contribuer à épuiser le débat idéologique sur la nature et la forme de la construction européenne. C'est un espace, c'est un pouvoir, c'est une puissance et on le saura de plus en plus en matière de défense et de politique étrangère.
Geoffrey Van Orden (PPE-DE). - Mr President, as British Conservatives, we are generally strong protagonists of open markets, but, as a number of speakers have confirmed, the underlying thrust of this report is strengthening ESDP and EU integration rather than any real economic benefits. It certainly has nothing to do with strengthening defence capabilities.
I can see that there could be some marginal benefits in easier UK access to some other European countries’ markets in defence-related procurement. But there is a far greater advantage for others to access the UK market, which has the largest defence spend – and, by the way, the UK already has the most open defence procurement market in Europe.
Of particular concern is that, under the proposed rules, a government or firm that has made huge investment in some aspect of defence R&D may no longer be in a position to recoup this investment in the development and production phase. Development contracts are expected to be opened up to European competition, leaving a national government with no means of protecting intellectual property, jobs or export opportunities. It will be a brake on R&D.
There are other concerns as well, but I have to say that this report is not really necessary from a defence, industrial or, indeed, economic point of view.
Ioan Mircea Paşcu (PSE). - Mr President, the directive on defence procurement is an important step towards both the EDEM and the ESDP. I recognise the difficulties of reconciling free market principles with inevitable discretion on defence deals, and common rules covering the award of public contracts with individual practices regarding defence contracts.
This very complex set of regulations has, of course, to pass the test of practice, because trying to fit in the same box adverse elements like transparency and secrecy, and commonality and individuality, will require constant monitoring and the determination to penalise any individual attempt to favour one over the other in a continuous effort to keep a fine balance between all four.
Proper functioning will then be both a function and a reflection of the determination of the EU bodies to referee this nascent European market, and of the true willingness of national defence champions and the Member States behind them to respect and play the game according to these new rules.
One word on offsetting. For countries like mine, Romania, offset is, at least for the time being, an important mechanism to ensure the survival of our national industry.
Marian-Jean Marinescu (PPE-DE). - Unitatea şi securitatea europeană au fost puse în această perioadă din nou în pericol, având în vedere atât criza economică financiară, cât şi criza energetică. S-a demonstrat din nou că numai prin unitate şi prin solidaritate se poate face faţă cu succes problemelor majore din lumea contemporană.
Introducerea de reguli comune şi transparente pentru achiziţiile de pe piaţa produselor destinate securităţii şi apărării reprezintă un pas important în întărirea politicii europene pentru securitate. Este şi o modalitate specifică economiei de piaţă pentru ca industria europeană de profil să facă faţă cu succes competiţiei cu marii actori internaţionali, în special cu Statele Unite.
Este nevoie de crearea cât mai rapidă a unui regim comunitar solid privitor la securitatea informaţiei şi trebuie instituit un control adecvat al exporturilor de produse şi echipamente din domeniul securităţii şi apărării către ţările terţe. Ratificarea şi intrarea în vigoare a Tratatului de la Lisabona va permite instituirea cooperării structurate permanente în domeniul politicii de securitate, esenţială pentru viitorul Uniunii.
Bogusław Rogalski (UEN). - Od lat 90-tych zauważamy, iż fragmentaryzacja europejskich rynków zbrojeniowych ma negatywne skutki gospodarcze. W przeciągu ostatnich dwudziestu lat zmniejszono wydatki w dziedzinie obronności, doprowadzając tym samym do zmniejszenia obrotów oraz zatrudnienia, jak też do ograniczenia inwestycji na badania i nowe technologie wojskowe.
Nawet duże państwa członkowskie mają dzisiaj problemy z finansowaniem nowych systemów w zakresie rynków zbrojeniowych. W celu zbudowania niezbędnego potencjału obronnego państw członkowskich należałoby stworzyć europejską bazę technologiczną i przemysłową w dziedzinie obronności. Jest ona konieczna do sprostania globalnym wyzwaniom w dziedzinie bezpieczeństwa.
Ważne jest również ujednolicenie europejskich ram legislacyjnych, dzięki którym państwa członkowskie będą mogły stosować przepisy wspólnotowe bez stwarzania zagrożenia dla interesów bezpieczeństwa swojego państwa. Nie należy zapominać tu o istotnym elemencie, czyli o wprowadzeniu procedury kontrolnej. Powinna mieć ona na celu zagwarantowanie oferentom skutecznej ochrony prawnej, wspieranie przejrzystości oraz niestosowanie dyskryminacji przy udzielaniu zamówień.
Εμμανουήλ Αγγελάκας (PPE-DE). - Κύριε Πρόεδρε, θα ήθελα και εγώ να συγχαρώ τον συντάκτη της έκθεσης κύριο Lambsdorff, αλλά ταυτόχρονα και τους σκιώδεις εισηγητές για τη σπουδαία δουλειά που έκαναν.
Τα κύρια χαρακτηριστικά της ευρωπαϊκής αγοράς είναι ο κατακερματισμός που επικρατεί σε εθνικό επίπεδο. Η εξαγωγή προϊόντων συνδεομένων με τον εν λόγω τομέα της άμυνας και της ασφάλειας υπόκειται σε εθνικά συστήματα αδειοδότησης που διαφέρουν μεταξύ τους ως προς τη διαδικασία, το πεδίο εφαρμογής και τις προθεσμίες.
Η νέα αυτή νομοθεσία προωθεί τη διαφάνεια και θέτει τις βάσεις για τη δημιουργία μιας ενιαίας ανοικτής ευρωπαϊκής αγοράς αμυντικού εξοπλισμού που αποτελεί και βασικό παράγοντα για την ενίσχυση της ευρωπαϊκής πολιτικής ασφάλειας και άμυνας.
Είναι σημαντικό επίσης ότι προβλέπονται ουσιαστικές διατάξεις για την ασφάλεια του εφοδιασμού και των πληροφοριών. Αποσαφηνίζεται και η επίκληση του άρθρου 296 της Συνθήκης των Ευρωπαϊκών Κοινοτήτων, αλλά περιορίζεται πλέον σε πραγματικές παρεκκλίσεις, όπως προβλέπεται από τη Συνθήκη και όπως ζήτησε το Ευρωπαϊκό Δικαστήριο.
Κλείνοντας, θα ήθελα να σημειώσω ότι είναι σημαντικό ότι, μέσω ευέλικτων ρυθμίσεων, ενισχύεται ο ρόλος μικρομεσαίων επιχειρήσεων που, για κάποια κράτη μέλη, είναι κλάδος που απασχολεί χιλιάδες εργαζόμενους.
Nickolay Mladenov (PPE-DE). - Mr President, I would also like to congratulate Mr Lambsdorff for the excellent work he has done and of course his shadows, particularly, Mrs Cederschiöld, but let me also underline something that Mr Toubon said: the fantastic work done by the French presidency in achieving agreement on this directive.
I hope that when we return to it in a few years’ time we will realise that we should not have been afraid to talk about a European defence equipment market because of a common European market. It is in the common defence interest of Europe and it is in the common interest of Europe to have more competition.
Let me highlight one part of this directive which is highly important for many Member States. This is particularly the text concerning subcontracting. I am very happy that the agreements reached with the Council and the Commission on the text concerning subcontracting have reflected to a large extent what Parliament has been pushing for, namely that there is more transparency in terms of subcontracting; secondly, that there is no discrimination on a national basis when subcontracts are being drafted and finally that national authorities have the ability to allow contractors to subcontract up to 30% of their contracts.
This is in the interests of bringing our industry together across Europe.
Charlie McCreevy, Member of the Commission. − Mr President, I would like to thank all the participants in the debate. It is clear that the present text is a compromise and as such cannot take on board all the suggestions made with the attention of improving it. At the same time, however, Parliament has many reasons to be satisfied.
Firstly, it was Parliament that asked the Commission in its resolution of 17 November 2005 in the Green Paper on defence procurement to prepare this directive. Hence, it is to a large extent Parliament’s proposal.
Secondly, and even more importantly, the current text has benefited enormously from your input during the process. A huge number of amendments from the Committee on Internal Market and Consumer Protection report have been integrated, in particular with regard to the scope, the provisions on remedies, and transparency.
The Commission can accept all these amendments and therefore supports the text. We are convinced that this directive will make a difference and contribute to a real European defence market. Let us face it, only five years ago, the idea of building this market with Community instruments was pure science fiction to most people, but today it is about to become a reality. We should not miss this opportunity.
PRÉSIDENCE DE MME MARTINE ROURE Vice-présidente
Alexander Graf Lambsdorff, Berichterstatter. − Frau Präsidentin! Meinem Kollegen Geoffrey Van Orden rufe ich zu, dass es ihm zu denken geben sollte, dass der einzige, der ihn hier unterstützt, die deutsche Linksextreme ist. Und Herrn Pflüger von der Linken rufe ich zu: Der Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung. Es geht überhaupt nicht um Exporte, es geht um den europäischen Binnenmarkt.
Ansonsten ist das richtig, was Frau Kollegin Weiler gesagt hat. Sie hat gesagt: Diese Produkte sind konkurrenzlos teuer. Ja, wenn es keine Konkurrenz gibt, sind sie teuer. Wir führen hoffentlich im europäischen Binnenmarkt mehr Konkurrenz ein. Dadurch werden diese Produkte sicher nicht billig, aber immerhin preiswerter. Das ist eine große Chance, eine Chance für die Industrie, neue Märkte zu erschließen, eine Chance für den Mittelstand, in diese Märkte auch einzudringen. Es ist aber auch – das ist ganz wichtig – eine Chance für die Transparenz und damit für die Bürgergesellschaft, die besser verfolgen kann, wie dieser Markt strukturiert ist, was passiert, und für viele Nichtregierungsorganisationen.
Ich möchte ausdrücklich den Kollegen Nickolay Mladenov und Jacques Toubon für ihren Hinweis auf die ungewöhnliche Arbeit an diesem Projekt danken. Es handelt sich im Kern um ein Projekt der zweiten Säule, die Stärkung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik, mit einem Instrument der ersten Säule, nämlich einer Binnenmarktrichtlinie. Ohne die hervorragende Arbeit der französischen Präsidentschaft, die zwischen den Mitgliedstaaten vermittelt hat, was sehr schwierig war, wäre das nie gelungen.
Wir müssen diese Chancen ausdehnen. Es wird eine Chance für das politische Europa. Es wird eine Chance für das Europa der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, eine Chance für das Europa der Werte und des Friedens. Das ist eine Chance, die wir nutzen müssen!
Tobias Pflüger (GUE/NGL). - Frau Präsidentin! Ich stelle einen Antrag nach Artikel 145 der Geschäftsordnung. Wenn man persönlich angesprochen wird, hat man die Möglichkeit, kurz darauf zu reagieren.
Wer hier der Extremist ist, zeigt sich relativ schnell, wenn man sich ansieht, um was es geht. Es geht um Marktextremismus, der in diesem Bereich vorliegt. Meine Aussage war, dass eine effizientere Rüstungsindustrie innerhalb der Europäischen Union natürlich auch Auswirkungen auf den Rüstungsexport hat. Das ist unleugbar. Alles andere wäre eine völlige Fixierung auf die Europäische Union.
La Présidente. - La discussion est close.
Le vote aura lieu demain.
Déclarations écrites (article 142)
Bogdan Golik (PSE), na piśmie. – Pragnę podkreślić istotę projektu dyrektywy w sprawie koordynacji procedur udzielania zamówień publicznych na niektóre roboty budowlane, dostawy i usługi w sferze obronności i bezpieczeństwa, który gorąco popieram.
Dyrektywa otwiera drogę dokonywaniu zamówień publicznych w obszarach bezpieczeństwa i obronności w oparciu o przejrzyste kryteria, wykluczające dyskryminację oferentów z innych krajów członkowskich, przy jednoczesnym zagwarantowaniu bezpieczeństwa tych państw. Stąd tak istotna jest możliwość powoływania się na klauzule przewidziane w TWE, przewidujące odstąpienie od stosowania jego przepisów, gdy jest to konieczne dla ochrony podstawowych interesów członka UE.
Wspólna produkcja, wspólne zakupy, zamówienia publiczne – zwłaszcza w odniesieniu do najbardziej rozwiniętego technologicznie, a tym samym kosztownego wyposażenia – stwarzają większe szanse powodzenia EPBiO. Popierany przeze mnie projekt dyrektywy stanowi dobry krok do otwarcia rynków państw członkowskich oraz zredukowania rywalizacji w przemyśle pomiędzy państwami mogącymi korzystać ze wspólnych, efektywnych kosztowo rozwiązań.
Jednocześnie chciałbym zgłosić zastrzeżenie co do hierarchii ważności dokumentów normalizacyjnych rozpatrywanych podczas opracowywania wymagań technicznych do zakupywanego uzbrojenia. Kompetencje w ustalaniu priorytetów stosowania powinny należeć bowiem do ministrów właściwych do spraw obrony.
Ponadto moją uwagę zwrócił także brak odniesień w tymże projekcie do Kodeksu dobrych praktyk w łańcuchu dostaw EDA, stosowanego przez wykonawców zamówienia. Tym samym niejasne jest, czy kryterium to powinno być nadal uwzględniane przy wyborze wykonawców.
Душана Здравкова (PPE-DE), в писмена форма. – Моето убеждение е, че отбраната и сигурността са от първостепенно значение за всяка от държавите-членки, но преди всичко това са области в интерес на всички граждани в Европейския съюз, както и на европейската отбранителна индустрия.
Разбира се, възможността за дерогация на настоящата директива ще продължи да съществува и затова от изключително значение е да се настоява държавите-членки да подобряват законодателства си за обществени поръчки в сферата на националната сигурност. Те би следвало да ползват възможността по чл. 296 от Договора за Европейския съюз само при условие, че са осигурили аналогично нивото на прозрачност, отчетност, резултатност и ефикасност, включително адекватен механизъм за разрешаване на възникнали спорове.
Искам да заявя, че една директива, колкото и да е обхватна и конкретна, не може да замени необходимостта от ясна визия за отбранителната индустрия и по-общо индустрията по сигурността в ЕС. Липсата на визия и стратегия не може да се компенсира с правила и изключения, които ще карат държавите да “хитруват” в защита на частни интереси - на едро или дребно, в зависимост от обема на отбранителната им индустрия. Ето защо е наложително създаването на стратегия в тази област, което ще бъде в интерес за утвърждаване на европейските принципи.