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Verfahren : 2011/2018(BUD)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : A7-0087/2011

Eingereichte Texte :

A7-0087/2011

Aussprachen :

PV 05/04/2011 - 11
CRE 05/04/2011 - 11

Abstimmungen :

PV 06/04/2011 - 8.13
CRE 06/04/2011 - 8.13
Erklärungen zur Abstimmung
Erklärungen zur Abstimmung

Angenommene Texte :

P7_TA(2011)0140

Plenardebatten
Dienstag, 5. April 2011 - Straßburg Ausgabe im ABl.

11. Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben für das Haushaltsjahr 2012 Einzelplan I – Parlament (Aussprache)
Video der Beiträge
PV
MPphoto
 

  Jens Geier (S&D ). - Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn ich der Debatte über das Haus der Europäischen Geschichte so folge, dann scheint es ja nur zwei Sorten von Abgeordneten zu geben: die Haushälter, die dieser Debatte beiwohnen, die dieses Projekt überwiegend kritisch sehen, und alle anderen, die das inhaltlich ganz in Ordnung finden. Das Schlimme daran ist, dass in der Frage des Hauses der Europäischen Geschichte so verschiedene Süppchen gekocht werden, die eigentlich mit dem Haus selber gar nichts mehr zu tun haben. So meldet der „Daily Telegraph“ heute, ihm lägen Dokumente vor, dass die Kosten dieses Hauses mittlerweile auf die sicherlich astronomische Summe von 137 Millionen Pfund angewachsen wären. Ich kann den „Daily Telegraph“ nur einladen, dem Haushaltsausschuss diese Dokumente zuzuleiten und die Transparenz, die die Presse sonst von den Abgeordneten verlangt, selber walten zu lassen. Ich würde diese Dokumente sehr gerne prüfen!

Macht dieses Projekt Sinn? Ja, inhaltlich macht es natürlich Sinn, darauf hinzuweisen, was die Europäische Union und die europäische Integration für das Leben der Menschen bedeutet haben. Muss ein Parlament ein Museum betreiben? Nein, sicherlich nicht. Deshalb gibt es auch für die Sozialdemokraten im Europäischen Parlament für dieses Projekt zwei klare Leitplanken. Das eine ist: Wir wollen einen Businessplan für dieses Projekt haben. Das zweite ist: Wir wollen die Folgekosten, d. h. auch die künftige Trägerschaft dieses Hauses geklärt haben. Ein Drittes kann man hinzufügen: Wir sollten Doppelungen inhaltlicher Art zwischen dem Infocenter und dem Haus der Europäischen Geschichte vermeiden.

 
Letzte Aktualisierung: 13. September 2011Rechtlicher Hinweis