Zum Portal des Europäischen Parlaments zurückkehren

Choisissez la langue de votre document :

  • bg - български
  • es - español
  • cs - čeština
  • da - dansk
  • de - Deutsch (ausgewählt)
  • et - eesti keel
  • el - ελληνικά
  • en - English
  • fr - français
  • ga - Gaeilge
  • hr - hrvatski
  • it - italiano
  • lv - latviešu valoda
  • lt - lietuvių kalba
  • hu - magyar
  • mt - Malti
  • nl - Nederlands
  • pl - polski
  • pt - português
  • ro - română
  • sk - slovenčina
  • sl - slovenščina
  • fi - suomi
  • sv - svenska
 Index 
 Vollständiger Text 
Verfahren : 2017/2508(RSP)
Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadien in Bezug auf das Dokument :

Eingereichte Texte :

RC-B8-0075/2017

Aussprachen :

PV 19/01/2017 - 4.3
CRE 19/01/2017 - 4.3

Abstimmungen :

PV 19/01/2017 - 7.3

Angenommene Texte :

P8_TA(2017)0004

Plenardebatten
Donnerstag, 19. Januar 2017 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

4.3. Lage in Burundi
Video der Beiträge
PV
MPphoto
 

  Joachim Zeller, Verfasser . – Frau Präsidentin! Zum wiederholten Mal ist die Situation in Burundi hier Thema im Plenum, seit im April 2015 der amtierende Präsident Nkurunziza – einer der reichsten Männer Afrikas übrigens in einem der ärmsten Länder der Welt – verkündet hat, dass er nicht aus dem Amt scheiden will, so wie es die Verfassung Burundis ihm eigentlich auferlegt. Seitdem wird das Land von der Willkür des Machthabers und dem Terror der von ihm geschaffenen Miliz Imbonerakure beherrscht. Hunderte Menschen wurden bereits getötet, Tausende sind eingekerkert, 300 000 sind in die Nachbarländer geflohen. Die freie Meinungsäußerung wird unterdrückt, und die Pressefreiheit ist abgeschafft. Es droht ein Wiederaufleben des Bürgerkriegs, der vor zwölf Jahren beendet wurde. Deswegen denke ich auch, es ist dringlich, dass wir uns mit der Situation dort beschäftigen.

Es ist allerdings bedauerlich, dass es uns bislang nicht gelang, in der Versammlung AKP-EU eine gemeinsame Entschließung dazu mit den afrikanischen Partnern zu formulieren. Wir müssen ihnen klarmachen, dass es uns nicht um Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines afrikanischen Landes geht, sondern dass wir Sorge haben um die Stabilität in der Region, um das Schicksal von vielen hunderttausend Menschen und die Einhaltung von Bürger- und Menschenrechten.

 
Letzte Aktualisierung: 6. Dezember 2017Rechtlicher Hinweis