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Plenardebatten
Montag, 11. September 2017 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

21. Einbeziehung der Emissionen und des Abbaus von Treibhausgasen aus Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Forstwirtschaft in den Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030 (Aussprache)
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  Martin Häusling (Verts/ALE ). – Herr Präsident! Ich darf mich zunächst bei Herrn Lins bedanken. Die Vorlage der Kommission ist verbessert worden. Natürlich muss Land- und Forstwirtschaft ihren Beitrag leisten. Aber wir müssen darauf schauen, was für eine Landwirtschaft wir denn einbeziehen. Eine Intensivlandwirtschaft ist eher ein Problem. Auch eine Landwirtschaft, die zum Beispiel weiterhin intensiv Moorböden nutzt, ist ein Problem, oder eine Landwirtschaft, die dazu beiträgt, Grünland zu zerstören. Auch das setzt riesige Mengen an CO2 frei.

Dasselbe gilt natürlich auch für die Forstwirtschaft. Nur eine nachhaltige Forstwirtschaft kann zur Problemlösung beitragen. Eine Forstwirtschaft, die auf schnell wachsende Bäume wie zum Beispiel Eukalyptus im Süden Europas setzt, ist kein Beitrag zum Klimaschutz. Da müssen wir sehr differenzieren. Deshalb ist es wichtig, dass wir nachhaltige Systeme unterstützen.

Eines dürfen wir jedenfalls nicht machen: Wir dürfen die LULUCF-Vorlage nicht zur Verrechnungsstelle nutzen und uns nicht in anderen Bereichen die Welt schön rechnen, während dann zum Beispiel im Verkehrsbereich Emissionen nicht reduziert werden. Dafür ist LULUCF nicht gemacht. Wir müssen hier sauber trennen und LULUCF nicht als Verrechnung benutzen.

 
Letzte Aktualisierung: 26. Oktober 2017Rechtlicher Hinweis