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Plenardebatten
Dienstag, 12. September 2017 - Straßburg Vorläufige Ausgabe

5. Fipronil-Skandal: Wege zur Verbesserung des EU-Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel (Aussprache)
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PV
MPphoto
 

  Martin Häusling (Verts/ALE ). – Herr Präsident! Herr Kommissar! Es gibt einen Skandal im Skandal. Viele haben ja schon gesagt, dass es Monate dauert, bis nationale Behörden auf Verdachtsmomente reagieren. Dass es acht Wochen dauert, bis die Öffentlichkeit nach ersten Funden informiert wird, das ist ein Skandal! Aber auch die Reaktion der Kommission ist nicht angemessen gewesen. Es muss eine Verpflichtung geben, dass Mitgliedsländer sofort etwas melden, besonders, wenn es um Gesundheitsgefahren geht.

Warum hat die Kommission bei der Dimension des Themas dann nicht eine Task Force eingesetzt, um dem nachzugehen? Warum setzt man das erst Wochen später auf die Tagesordnung des Ministerrates? Das ist keine angemessene Reaktion. Da muss es von Seiten der Kommission deutlichere Reaktionen geben. Und natürlich geht es auch um ein agrarindustrielles System: Kein Bereich der Landwirtschaft ist so industriell wie die Eiererzeugung, und dass da die Betrugsanfälligkeit höher ist, ist völlig klar. Deshalb müssen diese Bereiche stärker und effizienter kontrolliert werden, und ich bin mir mit vielen Kollegen darüber einig, dass dieses Mittel Fipronil nicht mehr auf den europäischen Markt gehört.

 
Letzte Aktualisierung: 16. Oktober 2017Rechtlicher Hinweis