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Plenardebatten
Mittwoch, 13. September 2017 - Straßburg Überprüfte Ausgabe

14. Dieselgate: Stärkung der EU-Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutznormen im Zusammenhang mit aktuellen Maßnahmen der Mitgliedstaaten, einschließlich Deutschlands und Österreichs (Aussprache über ein aktuelles Thema) (Artikel 153a GO)
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  Markus Pieper (PPE ). – Herr Präsident! Zur Erinnerung: 23 von 28 Mitgliedstaaten halten Grenzwerte für Stickoxid nicht ein, und so gut wie alle europäischen Autohersteller tragen Verantwortung dafür, dass in so gut wie allen europäischen Mitgliedsländern die Grenzwerte überschritten werden. Ich finde zunächst, liebe Kommissarin: Hier muss die Kommission den strafrechtlichen Blick über den deutschen Tellerrand hinaus kräftig erweitern. Ich finde aber auch, dass die Diesel-Gegner zur Kenntnis nehmen sollten, dass allein in Deutschland die Stickoxidemissionen in den letzten 30 Jahren um 60 % gesunken sind, nicht gestiegen.

Und jetzt das Elektroauto über alles? Öl und Gas bekommen wir aus mehr als 15 Regionen der Erde, die Seltenen Erden für Batterien nur aus China und Kobalt ganz überwiegend aus dem Kongo. Wollen Sie wirklich diese neuen Abhängigkeiten? Wir wollen das jedenfalls nicht. Deshalb müssen wir den Strukturwandel zu den erneuerbaren Antrieben technologieoffen betreiben. E-Mobilität ja, synthetische Kraftstoffe, auch Hybrid, und dazu gehören auch die Dieselmotoren, sonst ist der Strukturwandel nicht bezahlbar. Und ohne Dieseltechnologie wird es auch nichts mit unseren CO2-Zielen.

 
Letzte Aktualisierung: 7. Dezember 2017Rechtlicher Hinweis