Werdegang im Plenum
Entwicklungsstadium in Bezug auf das Dokument : O-000063/2017

Eingereichte Texte :

O-000063/2017

Aussprachen :

PV 11/09/2017 - 16
PV 14/09/2017 - 12

Abstimmungen :

Angenommene Texte :


Parlamentarische Anfragen
21. Juli 2017
O-000063/2017
Große Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Aussprache
an die Kommission
Artikel 130b der Geschäftsordnung
Nicola Caputo, Fernando Ruas, Ivan Jakovčić, Eric Andrieu, Clara Eugenia Aguilera García, Ana Gomes, Renata Briano, Simona Bonafè, Ricardo Serrão Santos, Gilles Pargneaux, Pina Picierno, Ivica Tolić, Aldo Patriciello, Biljana Borzan, Claudia Țapardel, Dubravka Šuica, Brando Benifei, Doru-Claudian Frunzulică, Alberto Cirio, Liliana Rodrigues, Barbara Spinelli, Andrea Cozzolino, Michela Giuffrida, Tonino Picula, Damiano Zoffoli, Daniele Viotti, Isabella De Monte, Martin Häusling, Monica Macovei, Takis Hadjigeorgiou, Željana Zovko, Merja Kyllönen, Igor Šoltes, Luigi Morgano, Silvia Costa, Elena Gentile, Alessandra Mussolini, Momchil Nekov, Salvatore Domenico Pogliese, Peter Kouroumbashev, Stefano Maullu, Marijana Petir, Franz Obermayr, Tibor Szanyi, Miltiadis Kyrkos, Stelios Kouloglou, Viorica Dăncilă, Eleonora Forenza, Curzio Maltese, Piernicola Pedicini, Manolis Kefalogiannis, Barbara Kappel, Enrique Guerrero Salom

 Betrifft: Große Anfrage - Waldbrände in der Europäischen Union in diesem Sommer
 Antwort 

Im Frühsommer 2017 litt die Europäische Union unter einer Reihe von verheerenden Waldbränden, vor allem in Italien, Portugal, Kroatien, Frankreich, Spanien und Griechenland, die Todesopfer forderten und erheblichen Sachschäden verursachten.

Für Mitgliedstaaten, insbesondere für die Begünstigten des Kohäsionsfonds, ist es häufig schwierig, Brände eines solchen Ausmaßes alleine zu bekämpfen. Daher benötigen sie die Solidarität und Unterstützung der Gemeinschaft.

Außerdem werden die EU-Finanzmittel zur Verhütung von Waldbränden und Wiederherstellung von durch Naturkatastrophen und Brände geschädigten Wäldern nicht gut genug verwaltet, wie in einem Bericht des Europäischen Rechnungshofes vom 24. Februar 2015(1) hervorgehoben wurde.

Es gibt keine spezifische europäische Gesetzgebung zur Bekämpfung von Bränden und Dürre.

Hat die Kommission die Absicht,

– den Solidaritätsfonds der Europäischen Union in Anspruch zu nehmen und flexibel einzusetzen, um den schweren Schaden, der durch die Brände verursacht wurde, zu beheben?

– durch die Schaffung geeigneter Rechts- und Haushaltsinstrumente, insbesondere über eine Gemeinschaftseinrichtung zum Schutz der Wälder, europäische Interventionsmechanismen in Gang zu setzen?

– spezifische Vorschläge für Richtlinien zur Bekämpfung von Bränden und Dürre in der Europäischen Union vorzulegen, etwa Agrarbeihilfen für das Anlegen und die Erhaltung von Brandschneisen, um eine bessere Koordinierung der Politik der Mitgliedstaaten in diesem Bereich zu erreichen und die zur Verfügung stehenden Gemeinschaftsinstrumente bestmöglich zu nutzen?

(1) Sonderbericht Nr. 24/2014 mit dem Titel: „Werden die EU-Beihilfen zur Verhütung und Behebung von Waldschäden infolge von Bränden und Naturkatastrophen gut verwaltet?“

Originalsprache der Anfrage: EN
Letzte Aktualisierung: 29. August 2017Rechtlicher Hinweis