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Parlamentarische Anfragen
15. November 2010
E-9508/2010
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung
an die Kommission
Artikel 117 der Geschäftsordnung
Cristiana Muscardini (PPE)

 Betrifft: Abschaffung von Amalgamfüllungen
 Antwort(en) 

Zahlreiche private Verbände (insgesamt ca. 80) aus 45 verschiedenen Ländern, die sich im Rahmen der Zero Mercury Working Group zusammengeschlossen haben, setzen sich für eine Reduzierung der weltweiten Quecksilberemissionen ein. Gleichzeitig verlangt die World Alliance for Mercury Free Dentistry, insbesondere quecksilberhaltige Zahnfüllungen (Amalgam) abzuschaffen. Menschen mit besonderen Krankheitsbildern können besonders sensibel und allergisch auf die Quecksilberemissionen von Zahnfüllungen reagieren. Auch in dem Bericht „Review of the Community Strategy concerning Mercury“ des Bio Intelligence Service wird vorgeschlagen, Quecksilber im zahnärztlichen Bereich nicht mehr einzusetzen. Es ist als positives Zeichen zu bewerten, dass auch immer mehr Zahnärzte diese Meinung teilen.

1. Teilt die Kommission diese Ansichten bezüglich der Verwendung von Amalgam für Zahnfüllungen?

2. Liegt es in diesem Fall in ihrem Zuständigkeitsbereich, den Mitgliedstaaten ein Verbot für die Nutzung von Amalgam vorzuschlagen?

3. Gedenkt sie gegebenenfalls, diesbezüglich einen Vorschlag einzureichen?

Originalsprache der Anfrage: ITABl. C 265 E vom 09/09/2011
Letzte Aktualisierung: 17. November 2010Rechtlicher Hinweis