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Parlamentarische Anfragen
31. Oktober 2011
E-009816/2011
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung
an die Kommission
Artikel 117 der Geschäftsordnung
Jens Geier (S&D)

 Betrifft: Eisenerzrohstoffe
 Antwort(en) 

Der weltweite Eisenerzmarkt wird von drei großen Bergbauunternehmen beherrscht. Dies führt nicht nur zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken, sondern hat auch großen Einfluss auf die Preisbildung für energieintensive Unternehmen, beispielsweise in der Stahlindustrie. Im Januar 2010 hat die Europäische Kommission eine formelle Untersuchung aufgrund des Joint Ventures von Rio Tinto und BHP Billiton eingeleitet.

Wie ist der Stand der Untersuchungen? Welche Schlussfolgerungen zieht die Kommission aufgrund des derzeitigen Stands der Ermittlungen? Welche Schritte gedenkt die Kommission zu unternehmen, um die europäische Stahlindustrie vor Preisschwankungen oder auch vor möglichen Preisabsprachen auf dem Eisenerzmarkt zu schützen?

Auch wenn die formelle Untersuchung nicht bedeutet, dass eine Verletzung des bestehenden Rechts vorliegt, arbeitet die Kommission mit anderen Wettbewerbsbehörden zusammen.

Zu welchen Ergebnissen führt diese Zusammenarbeit in dem oben genannten Fall? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Bundeskartellamt in Deutschland?

 ABl. C 168 E vom 14/06/2012
Letzte Aktualisierung: 8. November 2011Rechtlicher Hinweis