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Parlamentarische Anfragen
22. Mai 2017
E-003461-17
Anfrage zur schriftlichen Beantwortung
an die Kommission
Artikel 130 der Geschäftsordnung
Martin Häusling (Verts/ALE)

 Betrifft:  EU-seitige Finanzierung der Bioethanol‐ und Zuckerfabrik in Anklam, Mecklenburg-Vorpommern
 Antwort(en) 

Seit 2007 wird die Zuckerfabrik Anklam vom niederländischen Unternehmen Suiker Uni betrieben. Seither hat es diverse Anlagenerweiterungen zur Bioethanol‐ und Biogaserzeugung auf dem in unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet (FFH‐ und Vogelschutzgebiet) Peenetal gelegenen Betriebsgelände gegeben. Im September 2015 sind unter bis heute nicht vollständig geklärten Umständen eine Million Liter Bioethanol in den Fluss Peene ausgetreten und ein massives Fischsterben verursacht worden(1).

1. Ist der Kommission bekannt, ob ein Verstoß gegen die FFH‐ und Vogelschutz-Richtlinie geprüft, sanktioniert bzw. mit der Auflage von Vorsorgemaßnahmen versehen wurde, insbesondere vor dem Hintergrund einer bis 2018 geplanten und zu genehmigenden Anlagenerweiterung? 2. Hat der Anlagenbetreiber für den Aufbau und die Erweiterung seiner bestehenden Anlagenkapazitäten europäische Fördermittel erhalten? 3. Wenn ja, in welcher Höhe, für welchen Zeitraum und konkreten Zweck und geknüpft an welche Auflagen bzw. Vorgaben?

(1) http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2015-09/fischsterben-peene-mecklenburg/komplettansicht

Letzte Aktualisierung: 8. Juni 2017Rechtlicher Hinweis