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Procedură : 2002/0222(COD)
Stadiile documentului în şedinţă
Stadii ale documentului : A6-0504/2007

Texte depuse :

A6-0504/2007

Dezbateri :

PV 15/01/2008 - 7
CRE 15/01/2008 - 7

Voturi :

PV 16/01/2008 - 4.2
PV 16/01/2008 - 4.4
CRE 16/01/2008 - 4.2
CRE 16/01/2008 - 4.4
Explicaţii privind voturile
Explicaţii privind voturile

Texte adoptate :

P6_TA(2008)0011

Dezbateri
Marţi, 15 ianuarie 2008 - Strasbourg Ediţie revizuită

7. Credit pentru consumatori (dezbatere)
PV
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  Presidente. − L'ordine del giorno reca la raccomandazione per la seconda lettura dell'on. Kurt Lechner, a nome della commissione per il mercato interno e la protezione dei consumatori, relativa alla posizione comune del Consiglio in vista dell'adozione di una direttiva del Parlamento europeo e del Consiglio in materia di credito ai consumatori e che abroga la direttiva 87/102/CEE (09948/2/2007 - C6-0315/2007 - 2002/0222 (COD)) (A6-0504/2007).

 
  
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  Kurt Lechner, Berichterstatter. − Herr Präsident, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, Frau Kommissarin Kuneva! Einen Kredit aufzunehmen ist etwas anderes, als eine Ware zu kaufen. Die rechtliche Komplexität ist sehr viel größer, die gewachsenen nationalen Finanzierungskulturen und Rechtstraditionen spielen eine viel größere Rolle, und damit ist auch das Vertrauen der Bürger in diesem Umfeld oft entscheidend. Vor diesem Hintergrund stößt eine Angleichung des Rechts in diesem Bereich an Grenzen und sollte nur behutsam und schrittweise erfolgen.

Der Verbraucher als der schwächere Vertragsteil muss sicherlich rechtlich geschützt werden, aber gleichwohl müssen in diesem Zusammenhang auch die Grundsätze der Vertragsfreiheit und der Eigenverantwortung des mündigen Bürgers Maßstäbe sein – und nicht Dirigismus und Bevormundung. Den nationalen Gesetzgebern müssen Spielräume bleiben, gerade damit sie flexibel den Schutz der Verbraucher vor Ort gewährleisten und auf neue problematische Entwicklungen im Verbraucherschutz schnell eingehen können. Eine Ansammlung von Vorschriften ergibt noch keinen Verbraucherschutz! Folgenabschätzungen wären unabdingbar gewesen, gerade im Interesse der Verbraucher, wo doch Hunderte Millionen von Menschen betroffen sind. Eine Gesetzgebung soll sich an typischen Fallkonstellationen und nicht an den Ausnahmen orientieren.

Unter diesen Gesichtspunkten ist zunächst dem Europäischen Parlament insgesamt zu danken, dass der völlig unannehmbare erste Vorschlag der Kommission abgelehnt und in der ersten Lesung wesentlich und entscheidend verändert wurde. Ich will zweitens den neuen Ansatz der Kommission im geänderten Vorschlag aus dem Jahre 2005 ausdrücklich begrüßen, nämlich nur einzelne Grundelemente abschließend zu harmonisieren.

Kritisieren muss ich jedoch den Gemeinsamen Standpunkt des Rates. Statt den Blick auf eine vertretbare praktikable europäische Lösung zu richten, haben die Vertreter der Staaten jeweils ihre Sonderregelungen eingebracht, verteidigt und im Kompromiss aneinandergereiht. Die Folge ist eine Überbürokratisierung der Vorschriften. Der Verbraucher hat davon keinen Nutzen! Mit einer Überflutung von Informationen ist ihm nicht geholfen. Es entstehen erhebliche zusätzliche Kosten, die insbesondere bei kleinen Krediten zu Buche schlagen.

Ziel meiner Arbeit war es deshalb von Anfang an, eine Straffung zu versuchen und mehr Spielräume für den nationalen Gesetzgeber zu eröffnen. Ich will unter diesem Gesichtspunkt auch den Kollegen Dank sagen, weil alle Abstimmungen im Binnenmarktausschuss in dieselbe Richtung gegangen sind und wohl auch alle Entscheidungen, wie sie sich abzeichnen, in diese Richtung gehen.

Ich will nur zwei wesentliche Punkte erwähnen, nämlich die erheblichen Verbesserungen und Kürzungen beim Überziehungskredit und die sich abzeichnende Regelung zum Artikel 16, also der Entschädigung bei einer vorzeitigen Rückzahlung. Trotz dieser Verbesserungen bleibt aber die sich abzeichnende Mehrheit aus meiner Sicht auf halbem Wege stehen, wohl auch unter dem Eindruck der fehlenden Zustimmung im Rat und mit Blick auf das Ziel, das Gesetzgebungsvorhaben zu einem Abschluss zu bringen. Ich halte allerdings zusätzliche Verbesserungen für unabdingbar, um zu einer positiven Gesamtwürdigung zu kommen.

Ich will zwei Punkte erwähnen, die mir noch wichtig sind, und auch hier noch einmal um Zustimmung werben. Erstens sollte die Mindestgrenze, ab der die Richtlinie gilt, auf 500 Euro angehoben werden. Natürlich weiß ich, dass in Europa die Wertverhältnisse unterschiedlich sind. Aber es geht ja nicht darum, dass die Richtlinie erst ab 500 Euro gilt, sondern dass der nationale Gesetzgeber die Möglichkeit behalten soll, schon ab dem ersten Euro anzusetzen, und nicht zwingend erst ab 500 Euro.

Zweitens sollte der Verbraucher die Möglichkeit haben, auf die vorgesehenen Erläuterungen bei den Vorvertragsinformationen zu verzichten, auch unter dem Gesichtspunkt des Binnenmarkteffekts. Denn ich bin der Meinung, dass es ausreichen müsste, wenn der Verbraucher vorab einen Vertragstext erhält, und damit die vorvertraglichen Informationen erfüllt sind, wie es übrigens die Kommission in ihrem eigenen Vorschlag vorgesehen hatte. Damit würde die Papierflut eingegrenzt.

Ich befürchte, dass anderenfalls die gute Vorstellung, die mit dieser Richtlinie verbunden ist, dem Verbraucher in Europa den Binnenmarkt zu öffnen, mehr Produktvielfalt, mehr Möglichkeiten zu geben, nicht erreicht werden wird.

 
  
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  Meglena Kuneva, Member of the Commission. − Mr President, the vote in this House on Wednesday on the Consumer Credit Directive is a very important moment for Europe’s 500 million consumers.

It will directly affect many people’s lives, and it is about two critically important issues. The first is about consumers being able to make better-informed choices when they take out credit loans: to pay for a family wedding, a washing machine or a new car – the things of life.

Second, it is about consumers getting more choice and a more competitive market. It is also a very important vote for businesses, creating a single, simple framework of rules so banks and other creditors can do business more easily across borders.

We need to seize this opportunity to move forward. It is clear that the status quo is not working. The figures speak for themselves. In Europe the average consumer credit interest rate varies from around 6% in Finland, the cheapest Member State, to over 12% in Portugal. In Italy, credit rates are about 9.4%, in Ireland about 6.8%.

Europe’s consumer credit market is fragmented, broken down into 27 ‘mini markets’. And, in a European credit market worth EUR 800 billion, direct cross-border financial services make up only a tiny fraction – 1% – of all distance credit transactions.

Clearly, the internal market is not functioning. Clearly, competition at EU level is not functioning. The result is that consumers are being denied choice and more competitive offers, and competitive businesses are being denied opportunities to access new markets.

The Consumer Credit Directive is necessary to start to break open the potential of the internal market and boost competition and choice. There are two main aims of the Consumer Credit Directive: to provide standards – comparable information – to consumers to make informed choices, and to give businesses a single set of standards to sell competitive credit offers across borders.

The Consumer Credit Directive focuses on transparency and consumer rights. I will highlight just a few of the important common elements it puts in place. Concerning advertising for credit loans: if there is a figure in an advertisement on credit, it will be mandatory to provide the same standard list of essential information all over the European Union.

Most importantly, for the first time, the annual percentage rate of charges will be calculated in the same way across the European Union. This is a very significant step forward, so that consumers can see the real cost of credit using one single figure.

Concerning pre-contractual information: information given to consumers for credit offers will be presented in the same standard credit information form across the EU, and it will give all the key facts and figures – from interest rates to information on charges and linked insurances. This will allow consumers to make a direct comparison between different offers presented in a standard, comparable way.

The Directive also sets out two essential rights for consumers. Once they have concluded the credit contract, consumers will be able to withdraw from the credit without having to give any reason and without any charge. This right, a new feature in almost half of the Member States, will apply to all consumer credits in the European Union.

In addition, the Consumer Credit Directive confirms the consumer’s right to switch, and this must be a very stable policy line – not only in this area. The right to switch with the right to repay early at any time: this is a critically important issue for the Commission, to ensure fair compensation to banks and at the same time to safeguard the consumer’s right to make a free choice and to proceed to a more competitive offer on the market. This is essential if competition is to thrive.

I fully recognise that harmonising legislation in this very sensitive area is not an easy task, but I am convinced that markets are made by people and should be made to work for people, and I believe that we in Europe are in the business of putting people at the centre of the market, giving people the power to chose, giving businesses the power to compete, and getting the European market to work for consumers.

I want to emphasise that, in the modern world, it is not about pitching consumers against business, but building healthy markets where consumers can choose and businesses can compete.

I believe that the amendments put forward by the PSE and the ALDE Groups – with which the Council has agreed – constitute a fair and reasonable compromise.

In my opinion, this is the best option in the interests of both consumers and financial services providers. I believe that the vote for this compromise package is a vote in favour of competitive markets, clear information and more informed consumer choice.

It is a modest beginning in the consumer dimension of financial services, where much needs to be done. So I look to the Members of this House: you are the ones to speak directly, on behalf of European citizens; you have fought, for so many years, for the things that really matter to people in their daily lives.

The task is to vote to support an agreement today on credit rules that will provide real added value to Europe’s citizens in that space where they lead their lives and to send a clear signal of Europe’s willingness to roll up our sleeves and work in an area that greatly concerns our citizens and businesses, large and small, today.

 
  
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  Malcolm Harbour, on behalf of the PPE-DE Group. – Mr President, I wish to begin by acknowledging the huge amount of work done by the rapporteur for our group, Mr Lechner, and also to pay tribute to both the Commission and the Council for the work we have done together on what has been a difficult and sometimes controversial proposal, which, as the Commissioner has said, has gone on over a number of years.

At its core – and here I agree completely with the Commissioner – is an extremely important proposal for Europe’s consumers in the internal market. Consumer credit is a really important mechanism for bringing consumers into the market place. We want a thriving and innovative market; we want companies actively offering a wide range of products and services tailored to the need of consumers to buy specific articles, products or services.

But, above all, we want a well-regulated market in which consumers feel confident in accessing that market and knowing that they will have the information but also the safeguards of being able to see clear contract terms. It is quite clear in financial services that good regulation encourages market activity, and that is what we have been seeking throughout this process. However, the problem we have had with this Directive is the fact that the consumer credit market across the European Union is at very different stages of development: many countries, like my own, already have well-developed regulation. The original idea of a maximum harmonisation would have meant that consumers in those countries would have been disadvantaged, and it has been trying to get that balance right that has occupied us.

I just want to correct one impression that I think Ms Kuneva gave, perhaps unintentionally: the package of compromise amendments on the table is supported with one exception only by this group. We have tabled the same amendments; it is a consensual position across Parliament. I think there is one aspect that we are still arguing about, but I am sure we will get there and then we will have a good and important package. However, the important thing is that we keep monitoring the evolution of this market, ensure that it develops in a responsible way and deal with some of the problems that might arise from the evolution and development of that market. I am confident that this House will rise to its responsibilities and we will come up with a good package tomorrow.

 
  
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  Arlene McCarthy, on behalf of the PSE Group. – Mr President, the Committee on the Internal Market and Consumer Protection, and previously the Committee on Legal Affairs, have always recognised the potential benefits, to both businesses and consumers, of developing an internal market and consumer credit. I was present during the gestation of this legislation and hope to be there tomorrow for the final delivery, as it were, of the new consumer credit baby!

The last five years of discussion and debate have demonstrated fundamental differences between the Commission and Parliament, and more specifically between the Member States, on the best way to achieve this, and I firmly believe there are lessons to be learned from that. All proposals – even a modified Commission proposal – have to undergo a rigorous impact assessment to enable all parties and stakeholders to evaluate the merits of the proposals and to engender consumer confidence and business confidence.

It is regrettable that neither the Commission nor the Council was prepared to do this at the time. However, our job today is to address the new text, which is a vast improvement on the original proposal. It focuses on the essential elements and components for starting to open the market and for protecting the consumer. Its benefits include enabling consumers to compare offers of credit, obliging lenders to assess the credit-worthiness of the consumer – which will be important in the fight against debt across the EU – and obliging lenders to provide explanations and, as a result of our amendments, all creditors will now be responsible for providing comprehensive and standard information in a simplified format.

I welcome the 14-day withdrawal right and the right to early repayment, which are good elements for engendering consumer confidence and encouraging them to look beyond their home market for credit offers. This is not just about opening the market, and the fact that we now have free movement of labour and people across 27 EU Member States gives this law new significance. For example, a Polish plumber working in France or Germany and borrowing from a credit institution there can now obviously compare the different offers on APR in the knowledge that he has the standard information enabling him to take the right decision.

Finally, I welcome the fact that the Commission, by exempting credit unions from this law, is not strangling small Community providers with red tape. I also welcome the Member State flexibility there is now. This has, for example, enabled a high level of protection to be maintained for consumers in the UK, which will now retain the right to joint and several liability for credit cards. There is therefore enough flexibility in this proposal to make it work, and I would urge Members to lend it their support.

As chair of the Committee, I think that our work does not finish here ...

(The President cut off the speaker)

 
  
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  Diana Wallis, on behalf of the ALDE Group. – Mr President, this is normally the time of year we all wish one another a ‘Happy New Year’. However, in the UK, and globally, the news this new year has been dominated by worries over the economy, and particularly over consumer credit. It is not just a question of normal post-Christmas depression; we all know that it goes much deeper than that. Credit is going to be a difficult issue for the foreseeable future, for both lenders and borrowers alike.

As legislators confronted with that global backdrop, we need to do something. We need to stimulate the EU’s market in financial services, while on the other hand ensuring that our consumers make sensible and informed choices, and that all the information and the comparators are available to them in order to do so. Many of us in this House, and particularly in the Committee on the Internal Market and Consumer Affairs, have spent the last couple of years sitting on an enquiry by Parliament into the demise of the British insurer, Equitable Life. We know what the consequences are for consumers, in the context of financial services, if we get the cross-border regulatory regime wrong. In this instance we need such a regime and we need to get it right, particularly in view of the global circumstances we are facing.

This directive can help. It can help Europe’s market in financial services at a difficult time, and it can empower and assist our consumers in obtaining credit and doing so competitively. My group has signed up to and put forward, with the PSE, a package that we hope will be agreed. It seems to us that, at the end of the day, we are faced with an argument that is almost about one word, in one article, after seven years of negotiating and drafting. It would be a pretty poor affair for this House and for Europe’s institutions if we cannot overcome that and deliver this directive, which will, hopefully, bring to the European market all the benefits we have heard outlined.

 
  
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  Eoin Ryan, on behalf of the UEN Group. – I support the need to update EU legislation in this area. The last time we had a directive on this was in 1987, and certainly the consumer credit market has changed dramatically since then.

This EU Directive on Consumer Credit Loans seeks to introduce a greater level of competition into the EUR 800 billion consumer credit market. It will bring legal certainty to consumers, which is absolutely vital if people are to shop around and look for the best product which suits their needs. It will also help business to compete. When you look at the differences in consumer credit rates around Europe – from 6% in some countries up to 12% in others – it surely is time that the consumer got a better choice.

These new rules will make the market more transparent for consumers and business competitors alike. The main effect of this Directive will be to provide comparable and standard information to consumers across the EU who take out loans. For credit offers, the information given to consumers, whether it is interest rates, numbers and frequency of payments, must be set out in a new EU-wide European credit information form.

So I very much welcome this. I think that it is vital for consumers that they have confidence and that there is legal certainty in this area, but I believe that this will bring greater competition in this area and will, at the end of the day – as has already been pointed out – give more choice to consumers, and that the consumers will benefit greatly from this Directive.

 
  
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  Heide Rühle, im Namen der Verts/ALE-Fraktion. – Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Leider müssen wir morgen eine Richtlinie verabschieden, die unserem eigenen Anspruch auf better regulation nicht entspricht. Es gibt keine Auswirkungsstudie, obwohl es sich um einen ganz neuen Vorschlag handelt, trotz der inzwischen erfolgten Erweiterung der EU um 12 neue Mitgliedstaaten, trotz großer Differenzen im Bereich der Finanzkultur, im Bereich der Regulierungen, im Bereich der sozialen Differenzen innerhalb der Mitgliedstaaten.

Hier wäre statt einer vollständigen Harmonisierung dringend mehr Spielraum für die Mitgliedstaaten nötig gewesen. Die Mitgliedstaaten können heute ganz anders, viel schneller auf die unterschiedlichen Modelle reagieren, die ständig und täglich neu auf dem Markt erscheinen. Die Mitgliedstaaten sind auch besser gerüstet, auf die Finanzkrise zu reagieren. Die Zeiträume, in denen sie regulieren können, sind kürzer als die Zeiträume der Europäischen Union.

Deshalb hätte es Sinn gemacht, sich hier auf eine Minimalharmonisierung zu beschränken, statt den Versuch zu machen, eine Maximalharmonisierung zu erreichen. Das ist der Punkt, den wir an dieser Verbraucherrichtlinie kritisieren. Wir kritisieren außerdem auch, dass inzwischen wegen der Mitgliedstaaten zahlreiche Ausnahmeregeln geschaffen worden sind, die einfach gemacht werden mussten, um die Mitgliedstaaten ins Boot zu bekommen. Leider hat es die Stringenz des Textes überhaupt nicht verbessert.

Es gibt allerdings eine Ausnahmeregelung, für die wir auch noch plädieren würden, nämlich die Frage der Renovierungskredite. Angesichts der großen Herausforderungen des Klimawandels wäre es dringend nötig, grundpfandlich rechtlich abgesicherte Renovierungskredite aus diesem Vorschlag herauszunehmen, die nichts mit Verbraucherkrediten zu tun haben, sondern eher wie Hypothekarkredite zu bewerten sind.

 
  
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  Eva-Britt Svensson, för GUE/NGL-gruppen. – Herr talman! När man reglerar hur ett avtal mellan två olika parter ska utformas, måste man självklart ta hänsyn till om parterna är likvärdiga eller om ena parten redan från början har ett övertag. Om ena parten har ett övertag, måste man i avtalsregleringen ta hänsyn till det och hitta ett regelverk som stärker den svagare parten.

När det gäller konsumentkrediterna, som vi diskuterar nu, så är det den som behöver krediten som är i underläge. Tyvärr tar inte vare sig föredraganden eller kompromissförslaget tillräcklig hänsyn till detta ansvar, till konsumenternas rätt och skydd. Det är särskilt allvarligt, eftersom det är de med de svagaste ekonomiska resurserna som överhuvudtaget efterfrågar krediter vid inköp.

Jag vill också säga att trots att vi har ett beslut om att vi ska tillämpa gender mainstreaming i allt vårt arbete här i parlamentet, så har det inte gjorts någon genusanalys av detta direktiv, och trots att vi vet att särskilt många kvinnor med de lägsta lönerna är de som ofta fastnar i skuldfällorna. Jag hävdar att det måste finnas ett tak för ersättningsnivån vid förtidsbetalning av lånen. Jag hävdar också att tre dagars ångerrätt är alldeles för kort tid. Dessutom vill jag ha en minimiharmonisering, inte en maximiharmonisering.

 
  
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  Godfrey Bloom, on behalf of the IND/DEM Group. – Mr President, I wonder if I might perhaps offer a few words of wisdom here. I have spent most of my life in merchant banking, albeit not retail banking, and I have to say I do not regard it as the business of politicians to come between a consumer, or a lender, and a borrower. I would not dream of trying to regulate on this subject, with all my experience. I look down the list of people who actually serve on this committee and in this Parliament and I do not see a great deal of experience there, so it is a question of the blind leading the blind. I think that this place, which has not managed to audit its own books for nearly 11 years, commenting on this is slightly absurd.

The fact that you can actually have rules for Bucharest, London and Paris and consumers in those places is absolutely ludicrous. Perhaps I could warn people like the UK Government that bailing out banks to the tune of 50% of their entire reserves is fundamentally wrong.

So, if I may, let me give one tip to the consumer: ‘never a lender or a borrower be’, and to governments, let me say: ‘a fool and his money are soon parted’!

 
  
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  Andreas Schwab (PPE-DE). – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Zunächst einmal gilt mein Dank dem Berichterstatter und natürlich auch der Kommissarin, die in dieser schwierigen Materie eine sehr konstruktive Rolle gespielt hat.

Frau Kollegin Wallis hat vorher angesprochen, dass dieses Dossier im Europäischen Parlament und in den europäischen Institutionen seit über sieben Jahren „herumgeistert“ — wie ich gerne sagen will. Und diese sieben Jahre waren nach meinem Dafürhalten keine sieben Jahre der Transparenz bei der Rechtsetzung, es waren keine sieben Jahre von better regulation, sondern es war ein Wirrwarr, den zu überblicken auch heute nur wenige Kollegen im Stande sind.

Ich glaube, dass wir damit weder dem europäischen Verbraucher noch dem europäischen Bürger, der sich dieses Gezerre hinter den Kulissen zwischen den Mitgliedstaaten hat ansehen müssen, einen großen Gefallen tun. Aber wenn das, was nun dabei am Schluss herauskommt, dazu führt, dass der Verbraucher, der z. B. einen Pkw kaufen möchte, mehr Transparenz bei der Entscheidung für einen Ratenkredit, für einen Privatkredit bekommt, dann glaube ich, dass das nützlich ist.

Es wurde hier angesprochen: Es ist ein Markt von 800 Millionen Euro, die Varianz der Kreditzinsen bewegt sich um die 6 %. Da liegt natürlich sehr viel Musik drin, und es bleibt zu hoffen, dass der Verbraucher von diesem Spielraum auch profitieren kann. Ich habe daran berechtigte Zweifel! Denn wenn der Verbraucher eine Digitalkamera für 220 Euro erwirbt und dann ein zehnseitiges Kreditformular schriftlich auszufüllen hat, wird er kaum in der Lage sein, die Risiken, die in einem Kredit über 220 Euro liegen, zu übersehen.

Es wird also aus meiner Sicht dazu führen, dass vieles, das in diesem Dossier gut gemeint ist, dem normalen, schutzwürdigen Verbraucher am Schluss nicht hilft, sondern ihn in Schwierigkeiten stürzt, so dass er von einem Ratenkredit sogar eher Abstand nimmt, weil er Angst hat, diese umfangreiche Schriftsetzung auszufüllen. Ich bleibe dabei und hoffe, dass die Varianz der Kreditzinsen für den Verbraucher transparenter wird und dass damit ein Vorteil entsteht, wenngleich das Verfahren aus meiner Sicht inakzeptabel war.

 
  
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  Evelyne Gebhardt (PSE). – Herr Präsident, Frau Kommissarin! Ich denke, wir müssen hier zu einem Abschluss kommen, damit die Verbraucher und die Banken wissen, was in Zukunft für sie gelten und was nicht für sie gelten wird.

Ich denke, dass der Kompromiss, den wir letzte Woche erarbeitet haben und dem auch die Liberalen zugestimmt haben, durchaus ein vernünftiger Kompromiss ist, in dem wir eine vertretbare, verbraucherfreundliche, gemeinsame Lösung gefunden haben. Das ist das Wichtige!

Herr Schwab, mit Verlaub, erstens: Zehn Seiten sind das nicht. Und zweitens: Ich finde, es ist sehr gut, dass wir ein gemeinsames Formular haben, in dem für die Verbraucher klar und transparent stehen muss, wie hoch der Gesamtkreditbetrag ist, wie lange die Laufzeit ist, wie das geltende Rücktrittsrecht aussieht und wie hoch der effektive Jahreszins ist, der dann z. B. auf einer gemeinsamen, gleichen Grundlage in allen Mitgliedstaaten berechnet wird. Das ist Transparenz, und diese Transparenz ist es, die wir brauchen und die mit dem Vorschlag im Änderungsantrag 46 morgen zur Abstimmung kommen wird. Ich hoffe sehr, dass es uns gelingt, diese Transparenz auch wirklich durchzusetzen.

Ich denke, mit Verlaub, der Berichterstatter hat viel gearbeitet, das ist richtig, aber meine Fraktion kann nicht akzeptieren, dass wir als Parlament in eine Situation hineinmanövriert werden, in der es plötzlich so aussieht, dass der Rat verbraucherfreundlicher ist als das Europäische Parlament. Für meine Fraktion ist das eine Situation, die schlicht und einfach inakzeptabel ist, und deswegen müssen wir dafür sorgen, dass es eine gute Balance gibt zwischen dem Recht der Banken, natürlich auch Geschäfte zu machen – das ist in der Marktwirtschaft eine normale Sache –, und dem Schutz der Verbraucher, damit sie auch die Informationen erhalten, die sie brauchen, um vernünftig zu entscheiden, welchen Kredit sie annehmen und welchen sie nicht annehmen. Das ist der richtige Weg, und das ist das, was wir morgen annehmen sollten.

 
  
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  Toine Manders (ALDE). – Voorzitter, vooraleerst wil ik mijn collega en vriend Kurt Lechner bedanken voor zijn opstelling en zijn constructieve samenwerking. Ook de commissaris en de Raad, want de trialoog was lang! Wij hebben helaas geen compromis kunnen bereiken, maar we zaten er een millimeter vandaan; ik ben dus blij dat wij nu woensdagmorgen gaan stemmen over datzelfde compromis en ik ga ervan uit dat we dat gaan halen.

Waarom? We spreken er inderdaad al zeven jaar over. Als wij als politiek naar de markt en onze burgers, naar de consumenten, maar ook naar de sector en de industrie toe, geloofwaardig willen lijken, dan is het belangrijk dat wij uiteindelijk een beslissing nemen. Een compromis is altijd geven en nemen en natuurlijk zijn er aspecten die kunnen verbeteren, maar dat geldt voor alle partijen. Een compromis is nu eenmaal water bij de wijn doen en dan heb je een resultaat en daar moet je tevreden mee zijn.

Ik denk, Voorzitter, dat het plan wat er nu ligt in het belang is van de consument, maar óók in het belang van de financiële sector. Daar moeten wij aan werken, dat is in het belang van Europa en van de interne markt.

 
  
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  Małgorzata Handzlik (PPE-DE). – Panie Przewodniczący! Pani Komisarz! Przede wszystkim gratuluję panu posłowi sprawozdawcy bardzo dobrej pracy, wymagającej z pewnością dużo cierpliwości, ale i przynoszącej z pewnością dużo satysfakcji. Sprawozdanie to bez wątpienia może zasługiwać na miano jednego z najbardziej kontrowersyjnych i trudnych do wypracowania kompromisów projektów. Celem jego jest bowiem zbliżenie ze sobą poszczególnych przepisów występujących w różnych krajach unijnych, które tak naprawdę są zupełnie inne, a ich stanowienie znajduje się głównie w gestii państw członkowskich.

Harmonizacja w tym sektorze jest po prostu niemożliwa. Możemy starać się jedynie wprowadzać częściową zbieżność wymogów, a i to - jak było widać w ostatnich miesiącach - sprawia wyraźny kłopot. Zgadzam się z podejściem pana sprawozdawcy, że w tak trudnym sprawozdaniu należy jak najwięcej wolnej ręki zostawić państwom członkowskim. Jest to wydaje się jedyne sensowne rozwiązanie, aby tak trudne i ciężkie sprawozdanie zostało zaakceptowane przez wszystkie zaangażowane strony.

Wydaje się, że w obecnej wersji tekst został uproszczony. Widać jednak w całej nad nim pracy brak analizy wpływów, która z pewnością poprawiłaby jego jakość. Projekt ten w ogólnej mojej ocenie wydaje się satysfakcjonujący. Oczywiście jest to wersja daleka od ideału, ale dostosowana do obecnej sytuacji w państwach członkowskich. Projekt ten znosi obciążenia finansowe i administracyjne dla konsumentów i wprowadza moim zdaniem ważne zapisy chroniące ich i ułatwiające zawieranie kredytów. Jedną z takich bardzo trafnych propozycji jest wprowadzenie jednolitego formularza przedumowy, który zdecydowanie ułatwia konsumentom porównywanie ofert.

 
  
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  Mia De Vits (PSE). – Voorzitter, collega's, wat mij betreft kan ik het enthousiasme in verband met deze tekst niet delen. Er zijn belangrijke stappen vooruit gezet, maar deze tekst beantwoordt niet aan het doel, namelijk een geharmoniseerd kader creëren; dit geharmoniseerd kader is niet gerealiseerd op een aantal voor ons essentiële punten.

Ik verklaar mij nader. Er zijn twee punten die, voor wat onze delegatie betreft, moeilijk en zeer moeilijk blijven liggen. Het precontractueel informatiepakket wordt versterkt en geharmoniseerd. Dat is goed. Maar het wordt uitgehold door de verschillende formules die men toelaat voor het jaarlijks kostenpercentage voor de kredietopening. Men moet mij eens uitleggen hoe de consument op een objectieve wijze deze verschillende formules gaat kunnen vergelijken.

Ten tweede dreigt voor wat mijn land - België - betreft een afzwakking voor de consument in die zin dat de databank geconsulteerd moet worden, maar dat er geen sancties aan gekoppeld worden voor de banken. Dit dreigt de mensen nog meer in de schulden te brengen. Ook voor de banken zelf vind ik het een gemiste kans. Het blijft een versnipperde regelgeving.

 
  
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  Wolf Klinz (ALDE). – Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich begrüße den gut gemeinten Versuch der Kommission, auch für den Verbraucherkredit einen funktionierenden Binnenmarkt mit verstärkten Verbraucherrechten zu etablieren. Allerdings müssen die Arbeitsergebnisse auch das halten, was dem Verbraucher versprochen wird: größere Angebotsvielfalt, bessere Konditionen durch zunehmenden Wettbewerb und weniger Bürokratie. Daran gemessen ist das Resultat der Richtlinie zum Verbraucherkredit in weiten Teilen unbefriedigend.

Erstens sind die vorgeschriebenen Standardinformationen mit rund acht Seiten zu umfangreich. Ich bezweifle, dass der Kunde sie tatsächlich zur eingehenden Information nutzt. De facto ist das ein spürbares Mehr an Bürokratie, für das am Ende des Tages der Verbraucher zahlen muss.

Zweitens hat man bei der vorzeitigen Rückzahlung eines Kredits die Chance ungenutzt gelassen, den Verbraucher an einem außerordentlichen Ertrag partizipieren zu lassen, den der Kreditgeber dann hat, wenn sich die Zinssituation seit der Kreditvergabe zu seinen Gunsten verändert hat.

Drittens bedeutet der gefundene Kompromiss praktisch das Aus für den in Deutschland üblichen und viel genutzten Überziehungskredit. Die Bürger werden das sehr bedauern und einmal mehr auf den bürokratischen Moloch Brüssel schimpfen. Weniger wäre mehr gewesen!

 
  
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  Zita Pleštinská (PPE-DE). – Chcela by som poďakovať spravodajcovi Kurtovi Lechnerovi za jeho náročnú prácu, ktorú odviedol pri spracovaní tejto správy. Podarilo sa mu zjednodušiť príliš komplikovaný a byrokratický návrh Rady novými pozmeňujúci návrhmi.

Využijem prítomnosť pani komisárky Kunevy na tejto pre európskych spotrebiteľov dôležitej rozprave. Aj pri tejto príležitosti by som chcela opäť upozorniť na nezastupiteľnú úlohu spotrebiteľských organizácií, ktoré musia dostať im zaslúžený priestor v každom členskom štáte Únie, ale aj adekvátnu podporu zo strany Komisie. Aby sa zlepšila kvalita ochrany spotrebiteľa, musia sa jednotlivé spotrebiteľské organizácie finančne posilniť, aby mohli vzdelávať spotrebiteľov a poskytovať nezávislé poradenstvo aj vo veci spotrebiteľských úverov, hlavne pre najviac zraniteľné skupiny spotrebiteľov.

Pani komisárka, napriek tomu, že robíte pre spotrebiteľské organizácie veľa povzbudzujúcich krokov a Vaším príchodom dostala politika ochrany spotrebiteľa zelenú, prosím Vás o pomoc aj v roku 2008.

 
  
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  Margarita Starkevičiūtė (ALDE). – Aš norėčiau pasveikinti šitos direktyvos atsiradimą – tai veiksmas teigiama linkme, tačiau atkreipti dėmesį į 16 straipsnį, ypač komisarės dėmesį. Mano šalyje vartotojas nemoka jokios kompensacijos, jeigu jis anksčiau grąžina paskolą. Dabar įvedus šį straipsnį iš tiesų vartotojas turėtų mokėti daugiau. Man sunku patikėti, kad tai reiškia vartotojų apsaugą. Be abejo, sakoma, kad straipsnyje yra pakankamai teisinių saugiklių, kad vartotojui nereikėtų to mokėti, bet kai eina kalba apie teisinius saugiklius, tai čia jau yra teisininkų žaidimai, o ne reali ekonomika. Realioje ekonomikoje, jeigu vartotojus galės apmokestinti, tai juos ir apmokestins. Dėl to aš prašau vis dėlto atkreipti dėmesį į geresnį 16 straipsnio suderinimą, atsižvelgiant į tai, kad daugelyje šalių šito mokesčio iš viso nėra.

 
  
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  Piia-Noora Kauppi (PPE-DE). – Mr President, I think we have managed to get quite a good result in the recent negotiations. What we have not managed to improve is simplicity. I think that now there is far too much information for an ordinary consumer in Europe. Whenever the Council members and Member States request more derogations from the standard information, it makes this whole directive more complex.

I think that standard information really should be standard. It should be an EU level playing field. Every time that we in Parliament or Member States in the Council say that we should have different adaptive rules by the Member States we make this issue more complex.

I totally agree with the Commission’s objective. Probably the compromise negotiations are headed in the right direction, but something should be done about the simplicity issue before this directive gets into the books and reaches consumers.

 
  
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  Jean-Paul Gauzès (PPE-DE). – Monsieur le Président, mes chers collègues, Madame la Commissaire, je voudrais juste faire quelques remarques.

Je crois qu'il est bon, pour l'image de notre Parlement, de montrer aux consommateurs européens que nous avons en charge la protection de leurs intérêts. Et si le rapport de M. Lechner relève d'un très gros travail, dont il faut le féliciter, je crois qu'il appartient maintenant de trouver dans cette phase finale le compromis qui permettra de souligner l'importance que les consommateurs revêtent pour nos parlements. Ce serait le comble que ce soit le Conseil qui apparaisse comme le meilleur protecteur des consommateurs.

Il faut que nous trouvions ce compromis sur les quelques mots qui nous séparent, de manière à éviter une conciliation qui serait préjudiciable, me semble-t-il, à tout le monde. Il convient également d'éviter les régressions et, de même qu'en Lituanie, en France, les consommateurs ne paient pas d'indemnités en cas de remboursement anticipé. Nous ne pouvons pas proposer aux consommateurs des régressions par rapport au droit national actuel.

 
  
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  Presidente. − Se non vi sono altri interventi, ricordo comunque ai colleghi che la procedura "catch the eye" può essere utilizzata anche per intervenire di nuovo, se si ritenesse di non aver terminato il proprio intervento la prima volta.

 
  
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  Meglena Kuneva, Member of the Commission. − Mr President, I would also like to express my sincere thanks to the rapporteur, Mr Lechner, and to all Honourable Members for raising a lot of important and wise remarks.

Let me just comment on a few of them. We believe that the threshold is set up very carefully. Our common aim is not to deprive vulnerable consumers of protection by directive. That is why we set up a threshold which equally embedded the interests of the new countries and which does not exclude most average credits in the EU-12.

It is also, we believe, a big advantage to have a standard info-sheet, which many of you have pointed out as one of the main positive steps in the directive. This will be one of the biggest advantages and we will not deprive the consumers if we substitute it for the contract copy, because consumers cannot easily compare copies of the contract. They often have difficulties understanding the contract copies – and this is borne out by Eurobarometer research.

As to full harmonisation – actually I would like to stress that this is ‘targeted’ full harmonisation. The reason why it is better than minimum harmonisation, as some of you proposed to discuss even today, is that we think that it is necessary to lower market-entry barriers for financial services providers, and this is one of the main reasons why this proposal for a directive is going ahead. Through this, we need to increase consumer confidence. That is why targeted full harmonisation is the best way to do it.

The Commission would like to reassure Mr Harbour especially that it will monitor the market. My services have launched a study to collect indicators and data on the present market. A few years later we will use the same indicators and collect the same data. This will allow us to decide on the follow-up.

To conclude, I can only repeat that in my view, going through the conciliation procedure would not help us reach a better compromise than the one you have on the table today. Consequently, I very much hope that Parliament will be able to adopt this text at second reading tomorrow.

 
  
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  Kurt Lechner, Berichterstatter. − Herr Präsident, Frau Kommissarin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Es ist in der Aussprache deutlich geworden, dass wir alle ein gemeinsames Ziel haben. Insbesondere kann ich dem, was die Kommissarin eingangs gesagt hat, uneingeschränkt zustimmen. Die Frage ist nur, ob die Ziele mit dem Text, der jetzt auf dem Tisch liegt auch erreicht werden. Ich denke, da sind unterschiedliche Meinungen berechtigt.

Der einheitliche Effektivzins ist sicherlich uneingeschränkt ein Fortschritt, ebenso das gemeinsame einheitliche Widerrufsrecht. Aber lassen Sie mich noch einmal betonen: Was dem Schutz der Verbraucher dient, ergibt sich aus einer Gesamtbetrachtung – auch das hat die Frau Kommissarin zu Recht gesagt –, und nicht aus einer Addition aller Vorschriften, die es irgendwo in Europa gibt. Mehr Rechtsvorschriften bedeuten nicht mehr Verbraucherschutz.

Zum Thema Zinsdifferenzen in Europa will ich darauf hinweisen, dass ich es für gut gehalten hätte, wenn man einmal eine Untersuchung vorgelegt hätte, inwieweit diese Zinsdifferenzen möglicherweise auf unterschiedliche Rechtsvorschriften in den betreffenden Ländern und auf Kompliziertheiten zurückzuführen sind, und ob möglicherweise dort, wo es einfachere rechtliche Regelungen gibt, auch die Zinsen niedriger sind. Ich weiß es nicht, aber es wäre schon richtig gewesen. Auch der Wettbewerb und die allgemeine Aufklärung der Verbraucher dienen dem Verbraucherschutz, Überkompliziertheit dient dem Verbraucherschutz nicht.

Eine kurze Bemerkung zum Trilog: Ich war schon der Ansicht, dass wir unsere Meinungsverschiedenheiten hier im Parlament austragen sollten. An mir soll eine Einigung nicht scheitern. Ich bin jedoch nicht dafür, nachdem wir immer für Transparenz – gerade auch im Ministerrat und sonstwo – plädieren, dass das hinter verschlossenen Türen in einem informellen Gremium geschieht, sondern dass zunächst jedes Parlament seine Meinung äußert, dass Anträge vorgelegt werden und dass man dann zu einem Ergebnis kommt.

Ich will noch einmal wiederholen: Der Text ist im Verlauf der über sechsjährigen Beratungen erheblich verbessert worden. Dies will ich ausdrücklich betonen! Und das Parlament trägt hieran einen entscheidenden Anteil. Ein bisschen sehe ich das auch als Erfolg meiner eigenen Arbeit an. Aber der Text ist meines Erachtens eben nicht gut genug. Gleichwohl, er wird in Kraft treten. Ich stehe nicht an, den Kollegen, der Kommission, auch dem Rat, der eigentlich immer sehr offen und eingehend informiert hat, für die Arbeit zu danken, die insgesamt durchaus erfreulich und angenehm war.

 
  
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  Presidente. − La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà mercoledì 16 gennaio 2008, alle 12.00.

Dichiarazioni scritte (articolo 142)

 
  
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  Lasse Lehtinen (PSE), in writing. – Parliament’s vote on this very important dossier means are now one step closer to fully implementing the four freedoms. This directive will bring more rights and transparency to consumers when taking a consumer credit. Comparing credit conditions across borders and choosing the best offer will now become much easier than before. After five years of preparations, the directive will apply to all unsecured loans between EUR 200 and EUR 75 000. I want to point out that it is important to set the lower threshold at EUR 200, since loans do not often exceed EUR 500, especially in the new Member States.

The consumer will benefit not least from all contractual information, a common method for the calculation of the annual percentage rate and a 14 day withdrawal period.

Balanced laws like this help us to achieve the approval of the citizens for the European Union.

 
  
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  Mairead McGuinness (PPE-DE), in writing. – An EU directive on consumer credit has been talked about for some time, so today’s debate on the directive is to be welcomed. There is great hope that the directive will lead to consumers looking beyond their own national boundaries for loans – allowing them to shop around for the cheapest loan available.

It should, when implemented and taken up by EU citizens, lead to people availing of cheaper credit.

But this is the key to its success: firstly knowledge among EU citizens of the possibility of availing of loans across borders, and secondly a willingness of citizens to take up this option.

At present, it is clear that there is a reluctance among citizens to shop around within their own Member State for best value in loans, just as there is still some resistance among consumers to change banking institutions, though that may be changing slowly.

The success or otherwise of this directive depends on its effective implementation by Member States. Only time will tell if it lives up to our expectations and provides greater choice to consumers, greater availability of consumer loans and most importantly lower costs on such loans.

 
  
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  Alexander Stubb (PPE-DE), in writing. – Consumer credits are an essential pillar of the internal market.

First of all, I think this directive is a first step and a good example of how the EU delivers concrete results, even in such a controversial issue.

Second, in my opinion in the longer term further harmonisation is needed once we have gathered experience on the working of this directive so as to make it easier for consumers to shop across borders and to give full legal certainty to businesses on their obligations when offering these credits in other Member States.

Third, I want to thank all the people involved for their perseverance in this process, which has lasted for years.

 
  
  

(La seduta è sospesa fino alle votazioni alle 11.15 e ripresa alle 11.30)

 
  
  

PRESIDE: ALEJO VIDAL-QUADRAS
Vicepresidente

 
Ultima actualizare: 9 octombrie 2008Notă juridică