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Proċedura : 2006/2248(INI)
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Ċiklu relatat mad-dokument : A6-0032/2008

Testi mressqa :

A6-0032/2008

Dibattiti :

PV 24/04/2008 - 6
CRE 24/04/2008 - 6

Votazzjonijiet :

PV 24/04/2008 - 7.10
CRE 24/04/2008 - 7.10
Spjegazzjoni tal-votazzjoni
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Testi adottati :

P6_TA(2008)0183

Dibattiti
Il-Ħamis, 24 t'April 2008 - Strasburgu Edizzjoni riveduta

6. L-Istandards Internazzjonali ta’ Rappurtaġġ Finanzjarju (IFRS) u t-tmexxija tal-Bord ta’ l-Istandards Internazzjonali ta’ Kontabilità (IASB) (dibattitu)
PV
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  Presidente. − L'ordine del giorno reca la relazione di Alexander Radwan, a nome della commissione per i problemi economici e monetari, sui principi internazionali di informativa finanziaria (IFRS) e il governo dell'Organismo internazionale di normalizzazione contabile (IASB) (2006/2248(INI)) (A6-0032/2008)

 
  
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  Alexander Radwan, Berichterstatter. − Frau Präsidentin! Wir haben hier einen Bericht zu einem – auf den ersten Blick – sehr technischen Thema. Es geht also um die so genannten Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union, weltweit, insbesondere für den Mittelstand. Es kann also hier genauso ein Thema sein, das wir jetzt im Europäischen Parlament diskutieren und das dann erst in einigen Jahren die Wirtschaft, die Menschen erreicht. Dann wird die Antwort sein: Wo die herkommen und wer dafür zuständig ist, weiß keiner. Warum wir sie anwenden sollen, weiß auch keiner.

Das Ziel ist, weltweite einheitliche Standards insbesondere für Kapitalgesellschaften zu bekommen. Das unterstützen wir. Und wir hören als Argument dafür: Wir brauchen high quality standards! Dieses Gremium nimmt für sich in Anspruch, das einzige zu sein, das high quality standards machen kann. Wenn wir aber dann Finanzmarktturbulenzen haben, ist es erstaunlich, dass ausgerechnet diejenigen, die immer dafür gekämpft haben, heute sagen: Ist fair value der richtige Ansatz? Ist market to market der richtige Ansatz, wenn man keinen Markt mehr hat? Dann sind diejenigen, die die Geister gerufen haben, selber diejenigen, die hinterfragen, ob das der richtige Weg ist.

Verantwortlich dafür ist erst einmal keiner außer denjenigen, die in dieser privaten Organisation in London sitzen und sicherlich Standards unter dem Gesichtspunkt machen, dass sie auch zukünftig weiterhin ihr Geschäft machen. Daher ist mein Bericht, der heute zur Abstimmung steht, nicht nur für den Mittelstand, sondern es geht um eine grundsätzliche Frage: Wer macht welche Regeln für wen, und wer kontrolliert sie?

Wir haben auf der einen Seite die Frage der governance: Wie transparent ist diese Organisation? Das heißt: Wie transparent ist die Finanzierung? Dahinter verbergen sich ja Interessen. Gerade diejenigen aus diesem Ausschuss, die Transparenz einfordern, wollen ja den Markt immer entsprechend transparent präsentieren. Sie sollten den Anforderungen an Transparenz, denen sie Marktteilnehmer aussetzen, zumindest ein Stück weit selbst nachkommen! Bis jetzt habe ich den Eindruck, dass gerade diese Organisation mit allen Mitteln dafür kämpft, jegliche Transparenz zu vermeiden.

Wer bestimmt hier bei der Finanzierung, der Personenauswahl welche Position? Warum wird jemand benannt? Die Ausgewogenheit der Regionen, die Ausgewogenheit der Branchen! Wir machen zurzeit Mittelstands-IFRS, und man fragt sich: Wer repräsentiert den Mittelstand? Wer kennt den Mittelstand? Und das Dritte ist: Warum diskutieren wir eigentlich zurzeit IFRS für den Mittelstand, die Agenda? Wer setzt was auf die Agenda?

Auch Kommissar McCreevy, auch Sir Tweedie wurden vor etlichen Jahren mehrmals gefragt, warum wir das machen. Inzwischen – nach Jahren – wissen wir, warum wir über IFRS für den Mittelstand in Europa diskutieren, nämlich weil Südafrika und Brasilien danach gefragt haben. Das ist eine großartige Antwort, und wir wissen genau, dass Brasilien und Südafrika nicht der Fokus sind, sondern der europäische Markt, an dem man sehr viel verdienen kann, wenn die Mittelständler so etwas einführen müssten. Das ist also die Frage der governance. Hier gibt es entsprechend erste gute Schritte nach vorne.

Aber alle diese Gremien, die sich zukünftig zusammensetzen, werden daran gemessen werden, ob die Personen, die dieser Aufsichtsorganisation angehören werden und politische Antworten geben müssen – wie möglicherweise ein Kommissar –, zukünftig auch gestalten können. Es reicht nicht aus, nur entsprechende Vorschläge zur Kenntnis zu nehmen.

Die Konvergenz ist eines unserer Ziele. Wir müssen aber aufpassen, dass durch die Interpretation der SEC nicht der europäischen Hand die Interpretation entgleitet. Wir haben in Europa zurzeit genügend Erfahrung mit der amerikanischen Börsenaufsicht. Wir sollten hier nicht so blauäugig sein, die Interpretation den Amerikanern zu überlassen. Darum ist unsere Forderung nach wie vor: IFRS wie in Europa angenommen und nicht wie entsprechend von dem Board verabschiedet.

Hiervon ist der Mittelstand betroffen. Ich sage hier klipp und klar: Die Themen, die momentan vorliegen, sind zu komplex und zu schwierig. Ich warne davor, den Weg der Freiwilligkeit zu gehen. In Bayern – ich habe ja heute meine bayerische Tracht an – sagt man dazu: „hinterfotzig“, denn wir wissen genau– für alle diejenigen, die das negieren und akzeptieren –, dass es zukünftig über einige Mitgliedstaaten durch die Hintertür im europäischen Markt IFRS für den Mittelstand gibt. Die gleichen Personen werden dann zukünftig sagen: Wir brauchen einheitliche Standards. Sie werden diese entsprechend in den Markt hineindrücken, Standards, die zu komplex sind, die keiner versteht, die keiner wollte, nur aus purer Marktsicht. Hier will eine Minderheit in der Welt einer Mehrheit ihren Willen aufzwingen. Das ist nicht akzeptabel!

 
  
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  Charlie McCreevy, Member of the Commission. − Madam President, I would like to thank the Committee on Economic and Monetary Affairs and in particular the rapporteur, Mr Radwan, for the considerable work that has gone into this comprehensive report.

It raises important issues for the future development of European and indeed global capital markets. In this brief intervention I cannot address all the issues raised in the report. Let me therefore focus on three points. One, governance issues; secondly the EU’s input to the International Accounting Standards Board, the IASB; and thirdly the project to develop an accounting standard for small and medium-sized enterprises.

On IASB governance, your report rightly highlights the fact that our shared objective is to develop high-quality global accounting standards. The EU’s decision to require listed companies to use international accounting standards was a bold and visionary step towards this objective. A single set of globally accepted accounting standards would provide significant benefits for our companies, our capital markets and our economy.

We must continuously strive to ensure that international accounting standards remain relevant in the face of changing economic circumstances and that they represent the interests of all stakeholders in a balanced manner. To ensure that these conditions can continue to be met, progress should be made as a matter of priority in three areas.

Firstly, the accountability of the International Accounting Standards Committee Foundation (IASCF), needs to be enhanced, in particular towards public authorities. The latter should play an active role in the selection and appointment of trustees. In this respect, the proposal that I, together with my counterparts in the US SEC, the Japanese FSA and the International Organisation of Securities Commissions, made last November goes in the direction advocated by your report.

Secondly, we need to look at how the IASB’s agenda-setting process can be improved. In particular, the process through which priorities are set needs to be made more open and more transparent.

Thirdly, the IASB’s due process should be enhanced, mainly by ensuring that standards are subject to a full impact assessment before they are adopted.

Your report makes constructive suggestions about these and related points. The forthcoming review of the IASCF’s constitution provides the opportunity to implement the necessary reforms. The committee will pursue them in consultation with this House, the Member States and our international partners.

Now, turning to the EU’s input to the IASB. Your report argues that the EU needs to strengthen its capacity to make its views on accounting matters heard at the international level. I agree. In particular we should seek means to ensure that the views of European stakeholders, especially proactive input to the IASB’s agenda-setting process, can be put to the IASB in a more timely and coherent manner.

I see this as an evolutionary rather than a revolutionary process. We should build on the European Financial Reporting Advisory Group and I am ready to pursue this as a matter of urgency, including the possibility of using funding from the Community budget to support such a structure.

I must, however, sound a clear and unambiguous warning. This structure will in no circumstances become an embryonic European standard-setter, nor can there be any question of developing European interpretations of international accounting standards. Europe must and will remain part of the movement towards a single set of globally accepted accounting standards. Anything else would damage the international competitiveness of our companies and our capital market.

Turning now to the IASB’s project to develop an accounting standard for SMEs, let me begin by stating that the Commission currently has no legal basis to endorse this standard. Moreover, we have never made any commitment to take over whatever standard the IASB produces. We would only do so if we were genuinely convinced that the IASB produces a standard that meets the interests of European users.

The IASB has not yet finalised its project. However, at this stage the Commission’s views are clear. The current exposure draft published by the IASB remains too complex to provide a satisfactory accounting framework for European SMEs, especially for smaller companies. Our focus remains the simplification of the regulatory environment for SMEs, including in the accounting area.

 
  
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  Klaus-Heiner Lehne, Verfasser der Stellungnahme des mitberatenden Rechtsausschusses. Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Das IAS-System macht Sinn für große, börsennotierte Unternehmen, die weltweit operieren. Das ist auch der Grund, warum das Parlament auf Vorschlag des Rechtsausschusses in der letzten Legislaturperiode die IAS-Verordnung verabschiedet hat.

Es war tatsächlich das Ziel – Kollege Radwan hat es gesagt –, am Ende die Konvergenz – zumindest mit den USA und nach Möglichkeit weltweit – zu erreichen. Es macht keinen Sinn für kleine und mittelständische Unternehmen, diese brauchen die globalen Finanzmärkte, den Zugang zur Wallstreet und anderes im Regelfall nicht. Vor diesem Hintergrund ist es schon mehr als fraglich, warum überhaupt Mittelstands-IFRS entwickelt werden müssen.

Hinzu kommt – und ich denke, Herr Kommissar McCreevy hat das vollkommen zu Recht gesagt –, dass das, was jetzt auf dem Tisch liegt, nichts anderes ist als eine abgespeckte Version der sowieso schon extrem komplizierten internationalen Standards, die vorne und hinten nicht zu den Strukturen mittelständischer Unternehmen in Europa passen. Insbesondere dann nicht, wenn es sich dabei um seit mehreren Generationen durch Eigentümer geführte Familienunternehmen handelt, die schon Grundstücke, die ihnen gehören, abgeschrieben haben, und wo Fair-Value-Bewertungen nur Begehrlichkeiten auslösen und letztendlich die Struktur dieser Unternehmen geeignet ist, ihre Zukunftschancen in Frage zu stellen.

Auf der anderen Seite müssen wir realistisch sein. Es wird auch in der Frage der Standards bei den mittelständischen Unternehmen in Europa auf Dauer so etwas wie Harmonisierungsdruck geben. Wir verlangen nach Vergleichbarkeit, zumindest im europäischen Binnenmarkt. Von daher glaube ich, ist es wichtig, dass wir uns ernsthaft Gedanken darüber machen, wie wir auch europäische Alternativen zu den Vorschlägen aus London entwickeln, mit dem Ziel, auch hier eine stärkere Standardisierung zu erreichen, aber sachgerecht und dem Mittelstand entsprechend, langfristig und nicht an kurzfristiger Bewertung orientiert.

Ich möchte eine weitere Anmerkung zu den IAS-Gremien machen. Hier besteht in der Tat ein echtes Problem, Kollege Radwan hat es angesprochen. Wir haben vielleicht eine gewisse geographische Ausgewogenheit, aber wir haben keine Ausgewogenheit im Hinblick auf die Wirtschaftskraft. Europa ist der mit Abstand größte Block, der größte Bereich im Bereich der Gültigkeit der IAS-Regeln. Darum brauchen wir ein angemessenes Mitspracherecht, und wir sind nun einmal nicht mit Australien zu vergleichen. Australien ist so groß wie ein mittelgroßer Staat in der Europäischen Union oder wie eine große Region, wie z.B. Nordrheinwestfalen. Hier muss eine bessere Ausgewogenheit geschaffen werden.

 
  
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  Cornelis Visser, namens de PPE-DE-Fractie. – Voorzitter, allereerst wil ik collega Radwan feliciteren met het tot stand brengen van dit gedegen verslag. Er is tot het laatste moment over onderhandeld. Het is een duidelijk, maar soms ook kritisch verslag geworden. De rapporteur is ervan overtuigd dat de democratische controle op de IASB verbeterd moet worden en ik ben blij dat de IASB aandacht schenkt aan deze kritiek.

De voorzitter van de Board of Trustees, de heer Gerrit Zalm, heeft recent in het Europees Parlement aangegeven hiervoor open te staan en voorstellen voor te bereiden voor aanpassing van de structuur. De IASB werkt aan IFRS-standaarden voor het midden- en kleinbedrijf. Ik ben het met de rapporteur eens dat de boekhoudnormen volgens IFRS te ingewikkeld en te kostbaar zijn voor het midden- en kleinbedrijf. Ook het bevorderen van het vrijwillig gebruik van IFRS door het midden- en kleinbedrijf zou naar mijn mening het risico van een verkapte Europese invoering met zich meebrengen. Naar mijn mening moet onderscheid worden gemaakt naar bedrijfsgrootte. Voor grote multinationals en banken en verzekeringsmaatschappijen die wereldwijd opereren, is het goed om één standaard voor jaarrekeningen te hebben. Voor het midden- en kleinbedrijf in Europa is het beter wanneer ze de eigen standaard houden.

De IASB heeft veel bereikt als het gaat om internationale beursgenoteerde bedrijven en de accountantstandaard daarvoor. Wanneer het midden- en kleinbedrijf nu aangeeft dat er kosten en moeite net zo goed met meerdere standaarden gerealiseerd kunnen worden, dan moet dat niet van bovenaf worden opgelegd met één standaard. Het belang van de beleggers en het belang van transparantie moet overigens nadrukkelijk worden meegewogen. De politiek is er om te faciliteren, zodat er goede, transparante en kosteneffectieve informatie is over de resultaten van het bedrijfsleven. Ik denk dat de voordelen die het IFRS heeft gehad voor de Europese aandelenmarkten globaal van toepassing zijn, zeker wanneer de Verenigde Staten hun systeem van US-GAAP inruilen voor IFRS. De wereldwijde investeerder en aandeelhouder hebben hierin een groot belang als het gaat om de vergelijkbaarheid. De gedachte achter het IFRS verdient daarom steun vanuit het Europees Parlement.

 
  
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  Pervenche Berès, au nom du groupe PSE. – Merci, Monsieur le Commissaire, d'avoir trouvé le moyen de venir à Strasbourg. Merci, Monsieur le rapporteur, y compris dans votre costume bavarois, car je crois que nous avons très bien travaillé ensemble, et la façon dont les amendements des uns et des autres ont pu être intégrés dans votre rapport, en est la traduction.

Je voudrais aborder trois enjeux au regard des normes comptables. Il me semble tout d'abord qu'en termes de gouvernance, de fonctionnement de l'organe chargé d'établir ces normes comptables, nous sommes dans un contexte particulier. Beaucoup de standardisations existent. Toutes n'ont pas un impact sur la stabilité financière ou sur des enjeux, en termes de pouvoir et de gouvernance, aussi forts que l'histoire des normes comptables. Nous en vivons aujourd'hui un épisode important d'une certaine manière, un passage à l'âge adulte.

Lorsqu'il s'agissait d'ébaucher ces normes comptables, que ce soient des auditeurs qui le fassent entre eux, au fond, ils préparaient le terrain très bien. Aujourd'hui, ces normes comptables s'intègrent dans une dimension internationale. Elles ont vocation à être utilisées et appliquées par tous et, dès lors, la question de la gouvernance devient majeure.

Comment s'intègre l'organe chargé d'établir ces normes comptables dans la gouvernance internationale, au regard d'organes démocratiques, au regard d'organes représentant légitimement les puissances des États, et notamment de l'Union européenne?

La deuxième question que nous devons traiter au regard de la gouvernance, c'est évidemment la question de l'équilibre de ces organes. Quel est l'équilibre géographique, quel est l'équilibre dans la représentation de ceux, pas uniquement qui rédigent les normes, mais de ceux qui devront les utiliser?

Troisième question que nous devons soulever, c'est la question du financement. Comment financer ces organes? Est-ce que l'idée d'un prélèvement auprès des entreprises, qui seraient centralisées par des organes de régulation, peut être utile? Est-ce qu'un financement par la puissance publique, par la Communauté européenne, peut être envisagé? Nous espérons là-dessus des propositions fortes, Monsieur le Commissaire.

Quatrième question, s'agissant de ces organes: le programme. Est-il normal que ces organes développent la notion de fair value ou de juste valeur alors même que nous savons les enjeux en termes de stabilité financière que cela peut avoir? Est-il normal que cet organe développe un programme PME, dont l'Europe n'a pas besoin? Est-il normal que, sur ces enjeux de PME - parce que, comme l'a dit notre rapporteur, l'Afrique du Sud ou l'Australie peut en avoir besoin –, vous n'organisiez pas, Monsieur le Commissaire, la voix européenne dans ces organes. Nous avons absolument besoin, comme prochaine étape, que l'Europe organise sa capacité à être présente pour représenter la force de l'ensemble des États membres et la voix des Européens, au sein de l'IASB, au sein de l'IASCF et au sein de l'IFRIC; c'est votre responsabilité, Monsieur le Commissaire. Nous attendons des propositions fortes de votre part en ce sens.

 
  
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  Sharon Bowles, on behalf of the ALDE Group. – Madam President, IFRSs are being adapted by more and more countries, so their value and importance is growing. This brings with it a need to strengthen accountability and transparency of the IASB, which may not have been so obvious at its inception. I welcome moves in that direction, but I regret that some parts of this report present criticism in a negative way, rather than acknowledging changes that are under way and pointing the way forward. So several of my amendments aim to be more forward-looking, highlighting the advantages and benefits, alongside the need for further adaptation, both to the standards themselves and the IASB that oversees them. However, unnecessary politicisation of technical issues must be avoided. IFRSs are an important tool for advancing comparability across borders and reducing burdensome requirements for companies reporting under different regimes, but it would be useful if presentation of financial statements lent itself more easily to other comparison purposes. However, it may well be the case that tools such as XBRL tagging can develop that. I have to thank Ms van den Burg for organising an interesting presentation on that subject last week.

The SME proposals cause concern in several quarters. To me they look more like a tool for medium entities, perhaps on their way to full public reporting, so they may merit their own separate consideration in that light or on a voluntary basis. But – as you have said, Commissioner – as yet they are far too complex for the majority of ordinary SMEs.

 
  
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  Gay Mitchell (PPE-DE). – Madam President, I commend my colleague Mr Radwan for a very well written report. I hope the Bavarian national dress he is wearing here this morning is not indicative of a change in political direction.

The adoption of the IFRSs in January 2005 has brought great benefits to the European Union by making accountancy requirements simpler across borders and financial statements easier to compare across countries, competitors and industries, enhancing the work of regulatory oversight, banking and capital markets. International financial reporting standards are now being used or are being adopted in more than a hundred countries, including Australia, South Africa and others.

I support the calls for increased transparency, effectiveness and accountability over the IASB. The report points to the fact that 17 months had passed before the IASB appointed a new chairperson. This cannot be acceptable. The IASB is a private, self-regulatory body which has been given the role of rule-maker and it is only right that we demand increased accountability and oversight because of that. We should also be careful about calling for the establishment of extra EU structures to deal with the interpretation and application of IFRS standards. Why is it needed? What will it do?

On the subject of EU-US convergence, there has been great progress made in this area and in the EU-US accounting road map. Last year, the US President, the President-in-Office of the European Council and the President of the European Commission signed a joint EU-US statement which undertook to promote and to seek to ensure conditions for the US generally accepted accounting principles and the IFRSs to be recognised in both jurisdictions. This is very welcome.

With regard to the application of the IFRSs to SMEs, SMEs are small and smaller. I feel it might be better to make it optional so as to ensure flexibility, rather than prevent its application outright.

 
  
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  Ieke van den Burg (PSE). – Voorzitter, ik wil me aansluiten bij de felicitaties aan de heer Radwan, al was het alleen maar omdat we door zijn verslag een heel interessante discussie hebben kunnen voeren over de spanning tussen wetgeving en zelfregulering, vooral in mondiaal verband.

Ik realiseer me de spagaat waarin we ons bevinden met onze wensen. Enerzijds willen we graag die globale standaarden, die wereldwijd worden toegepast, maar anderzijds claimen we onze verantwoordelijkheid om als medewetgever die standaarden ook inhoudelijk te kunnen beoordelen en serieus onze rol als medewetgever te vervullen. Ik denk dat we in de afgelopen tijd ook hebben laten zien dat we dat als Europees Parlement doen.

De sleutel ligt volgens mij in vroegtijdige consultatie, in een evenwichtige afweging van de belangen van alle aandeelhouders, ook dus van zogenaamde derde belangen van werknemers, lokale overheden, toeleveranciers en dergelijke (want adequate financiële verslaglegging is niet alleen in het voordeel van kapitaalverschaffers), en van degelijke effectbeoordelingen. Daar heeft u als Commissie ook een grote verantwoordelijkheid. Dat moet dus ook de komende tijd gebeuren op het gebied van het midden- en kleinbedrijf. Daar zullen we echt een degelijk project van moeten maken in EU-verband.

Tot slot wil ik twee opmerkingen maken die ook met een ander verslag te maken hebben, waarover op de volgende zitting gestemd wordt, het verslag van de heer Lehne over de vereenvoudiging van de regels voor de bedrijven. Daar heb ik ook de lijn aangehouden dat de regels niet alleen een zaak zijn voor de bedrijven en de kapitaalverschaffers en de accountants die er hun geld mee verdienen, maar ook voor werknemers en andere groepen. Daarom moeten we dus niet raken aan de kwaliteit van de regels. Ik heb daar een pleidooi gehouden om in ieder geval ook de regels toe te passen op bedrijven die van de beurs gehaald worden en de off balance-activiteiten. Ik hoop dat u ook steunt dat de IASB nu ook op dat gebied activiteiten onderneemt.

Ik wil eindigen met het warme pleidooi dat ik ook daar gehouden heb voor de XBRL-standaard. U weet dat de SCC in Amerika ook een dezer dagen een besluit gaat nemen om deze verplicht te maken. Ik zou u willen vragen hoe u dat in Europa gaat aanpakken, en u stimuleren om ook voor Europa een routekaart te maken op dat gebied.

 
  
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  John Purvis (PPE-DE). – Madam President, there are issues with the transparency and governance of the International Accounting Standards Board (IASB), but it has accepted this criticism and acknowledged the need to change. Steps have been taken and more are planned: publication of feedback statements, explaining the reasoning behind its decisions, pushing cost-benefit analyses and enlargement and more active involvement of the board of trustees. It bent over backwards to communicate with Parliament.

Mr Radwan’s report is much improved from earlier versions and I believe the positive amendments from the PPE-DE and ALDE Groups will further improve the text today.

I would like to thank the rapporteur because, although we have had our differences, he was willing to compromise in certain areas on this governance aspect. Unfortunately, I am unable to agree with him on the issue of International Financial Reporting Standards for SMEs. The IASB was asked to draw up a simplified version for SMEs. Mr Radwan’s report declines to acknowledge that this could also be useful in the European Union. In fact, with the proposal still only at the drafting stage, the report proclaims that it will definitely not benefit EU companies.

Yet we have been told repeatedly that it will be optional and is designed for those growing SMEs which aim to become public listed companies. Small enterprises with no aspirations beyond their local markets need not take it up. An opinion survey last September found that a clear majority of European SMEs, including German SMEs, considered the benefits outweighed any disadvantages and would improve financial reporting.

The efforts of the IASB to develop global accounting standards of a high quality are a major and welcome contribution to the European and world economies and, frankly, I think we should be applauding them.

 
  
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  Antolín Sánchez Presedo (PSE). – Señora Presidenta, la exigencia a las empresas cotizadas de utilizar desde 2005 las NIIF (Normas Internacionales de Información Financiera) en sus estados financieros consolidados ha sido una iniciativa política europea de gran alcance y enorme efecto de arrastre.

Las normas se han extendido a cerca de 100 países, alcanzado una dimensión global y proporcionado una comparabilidad y transparencia que ha incrementado la confianza de los operadores, impulsado un campo de juego más nivelado y fortalecido la disciplina de los mercados.

La iniciativa plantea dos grandes retos relacionados con la gobernanza. Por una parte, la organización privada, sin ánimo de lucro que, desde 1973, elabora normas voluntarias de ámbito global sobre una base corporativa y profesional tiene ahora una posición de enorme responsabilidad que reclama una transformación de su naturaleza, procedimientos y composición para convertirse en una institución transparente, controlable y con una legitimidad acorde con su nuevo papel.

Se trata de reconocer y articular la acción de todos los intereses privados y públicos afectados al tiempo que se asegura su financiación y la independencia en el establecimiento de estándares. Además, es preciso insertar la organización en la gobernanza internacional.

Por otra parte, es necesario fortalecer la propia gobernanza contable europea con una orientación más proactiva e integrada para actuar en las fases de elaboración, aprobación, implementación y evaluación de las normas. Mejorar el marco conceptual de las normas, tener en cuenta que no tienen un carácter neutral ni una dimensión académica y que pueden producir perdedores y ganadores son aspectos clave. También evaluar sus efectos y asegurar su compatibilidad con la estrategia europea, aprender de las turbulencias financieras y resolver equilibradamente las normas contables de las concesiones administrativas.

Habrá que abordar la contabilidad de las PYME de forma sencilla y vinculada a su aprovechamiento en el mercado interior y global. Estos temas se tratan en el informe del señor Radwan, que ha alcanzado un elevado grado de consenso y es muy oportuno en el proceso de revisión que debe materializarse a finales de 2009 y que contempla anticipar la creación de un grupo de supervisión y alterar la composición del Consejo antes del próximo año.

 
  
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  Othmar Karas (PPE-DE). – Frau Präsidentin, Herr Kommissar, Herr Berichterstatter, meine Damen und Herren! Ich begrüße den Bericht von Alexander Radwan und diese Debatte sehr, weil ich den Eindruck habe, dass wir den Finger wirklich in die Wunden legen, und zwar gemeinsam, unabhängig von den Fraktionszugehörigkeiten.

Diese Debatte stellt unmissverständlich klar, dass wir erstens weltweit einheitliche Standards für Kapitalgesellschaften benötigen, aber dagegen sind, dass alle Betriebe über einen Kamm geschoren werden; dass wir zweitens sachgerechte, spezifische KMU-Regelungen nicht ablehnen, der Regelrahmen aber von uns – der Europäischen Union – bestimmt werden muss; dass drittens die derzeit vorgeschlagenen Maßnahmen zu kompliziert, zu teuer, für die KMU unbrauchbar und daher von uns abzulehnen sind; viertens dass die Fragen „wer macht welche Regeln für wen?“ und „wer kontrolliert sie?“ bis zur Stunde unbefriedigend beantwortet werden. Es mangelt an der demokratischen Legitimität, an differenzierter Vorgangsweise, an Rücksichtnahme auf berechtigte KMU-Wünsche und an ausreichenden demokratischen Kontrollmechanismen.

Fünftens: Manche vergessen, wenn sie zu diesem Thema Stellung nehmen oder diese Fragen beantworten wollen, dass zwei Drittel der Arbeitnehmer als Privatangestellte in Privatunternehmen – in Familienunternehmen – tätig sind und dass der Großteil dieser Familienunternehmen KMU sind, die nicht ihr Geld am Kapitalmarkt holen. Auch das sollten wir nicht vergessen, wenn Vorschläge gemacht werden, die alle über einen Kamm scheren.

Danke für diese seriöse Debatte!

 
  
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  Richard Howitt (PSE). – Madam President, paragraph 30 of our motion for a resolution points out that financial statements do not simply serve the needs of investors but also other stakeholders.

As we also draw attention to the need for EU law changes in paragraph 41, I rise to remind the Commissioner that this Parliament has voted that any changes to the fourth and seventh Company Law Directives should include a requirement for social and environmental reporting by companies.

I draw to his attention such requirements in South Africa, in France’s law on new economic regulations, as well as the recommendations of the Prince of Wales’s Accounting for Sustainability project from my own country, the UK.

In the mean time, and in addition, I would like to ask the Commissioner, following the 2001 Commission recommendation on environmental issues in our new accounts, whether the Commission could issue a similar recommendation on social issues in accounts. I would also like to ask the Commissioner to press the International Accounting Standards Board to include social and environmental aspects in its planned publication of a management commentary. The Commission may or may not want to call this corporate social responsibility, but perhaps today we can all agree to call it accounting for responsible companies.

 
  
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  José Manuel García-Margallo y Marfil (PPE-DE). – Señora Presidenta, las recientes crisis financieras han demostrado la importancia que tiene la calidad de las normas contables para el buen funcionamiento de los mercados.

Siendo esto una afirmación incontrovertible, me parece que la crisis enseña también que existe una cierta asimetría entre la importancia de las normas contables –reitero– y la naturaleza y funcionamiento de los órganos privados encargados de crear, de producir y de interpretar esas normas.

El informe Radwan, con buen criterio, señala por tanto que la primera cuestión a tratar es la cuestión de la gobernanza y, a mi juicio, introduce propuestas inteligentes y posibles sobre el protagonismo que deben tener las instituciones representativas de la Unión en este proceso de creación de normas que se incorporan al ordenamiento comunitario y, también, sobre las normas de funcionamiento interno de estos órganos privados. Mayor transparencia, barreras para evitar conflictos de intereses, mayor representatividad geográfica, son algunas de las recetas que pone mi colega Radwan.

En segundo lugar, el segundo aspecto que trata el informe es el tema de las pequeñas y medianas empresas. Se ha subrayado aquí. De lo que se trata es de conciliar dos objetivos: la simplificación y menor coste de las normas contables de las PYME con la adecuada información que deben suministrar a los que participan en el mercado.

El último punto que trata el colega Radwan –y con el que yo estoy de acuerdo– es la necesidad de, en una aldea global, tener normas globales. Por tanto, es extraordinariamente importante llegar a acuerdos con las otras áreas financieras importantes del mundo, singularmente, los Estados Unidos.

Y eso vuelve a exigir un mayor protagonismo, un mayor rol, un mayor papel de las instituciones de la Unión Europea, entre ellas, este Parlamento que nos está escuchando en este momento.

 
  
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  Reinhard Rack (PPE-DE). – Frau Präsidentin! Ich kann nahtlos an das anknüpfen, was unser Kollege gerade gesagt hat. Wir gehen davon aus – und das weist auch der Bericht von Kollege Radwan aus –, dass hier ein solches Institut ohne politischen Auftrag tätig wird, dass es aber dann doch in relativ hohem Maße für die Wirtschaft relevante, ja zum Teil verbindliche Maßnahmen setzt. Hier geht es nicht nur um die Verbesserung der good governance, der Rahmenbedingungen, hier geht es auch darum, dass sich politische Instanzen für dieses Thema stärker einbringen, als das bisher der Fall war. Was wir hier im Europäischen Parlament tun, ist ein guter Schritt, aber dem müssen weitere folgen.

Ein zweiter Aspekt: Das, was hier auf der Ebene einer regionalen Organisation– nämlich der Europäischen Union – getan wird, sollte sich dann auch im globalen Kontext widerspiegeln. Hier geht es ja nicht nur darum, dass wir diese Regeln nur für unsere Region gelten lassen wollen.

 
  
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  Margarita Starkevičiūtė (ALDE). – Ponia Pirmininke, šitas pranešimas, kaip jau minėjo mano kolegos, yra apie tai, kas ką daro ir už ką atsako apskaitos procese. Parlamentas čia atlieka nemažą vaidmenį ir manau, kad mes turėtume tą vaidmenį atlikti. Tačiau aš norėčiau suabejoti, ar mes turėtume leistis į kiekvieną techninę detalę ir bandyti nustatyti standartus. Man nelabai priimtina pranešime pateikiamas mažai likvidaus / nelikvidaus turto vertinimo tvarkos apibūdinimas. Todėl, kad vargu, ar mes turėtume kištis, ar ta tvarka gera, ar bloga. Mes turėtume laukti, pakol ekspertai atliks įvertinimą, ir dabar pradėta to mažai likvidaus turto standarto vertinimo peržiūra, konsultacijos, ir tik tada priimti savo nuomonę. Todėl aš siūlau nepalaikyti pasiūlymo 30 paragrafo e dalyje ir 42-ame paragrafe.

 
  
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  Avril Doyle (PPE-DE). – Madam President, could I have assurances from Commissioner McCreevy that the single set of global accounting standards – with the consequent drive for increased standardisation of procedures – will in no way increase the justification, or even the requirement, for an EU common consolidated corporation tax base?

 
  
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  Charlie McCreevy, Member of the Commission. − Madam President, I would like to thank Members for their comments. It was certainly a very wide-ranging debate with diversity of views on many of the issues and we have taken note of them.

I would like to emphasise again that high-quality international accounting standards are crucial for the effective functioning of both the European and global capital markets. The process through which these standards are developed should therefore be subject to robust governance. It should be characterised by a high level of transparency and it should ensure a balanced consideration of stakeholder interests.

The IASCF and the IASB have over recent years implemented significant reforms of their internal procedures but I cannot deny that further improvements are necessary. Moreover, I recognise that we in Europe should better organise ourselves to guide and provide input to the IASB standard-setting process. In short, even if the IASB’s governance and due process were perfect, international accounting standards will only meet the needs of European stakeholders if their views are presented in a coherent, a convincing and a timely manner.

Nearly all speakers referred to the question of IFRSs for SMEs and I repeat again that there is no legal basis for its endorsement in Europe at present. If we were to do so, it would need codecision with the European Parliament. Can I just repeat, as I have said many times about IFRSs for SMEs, when the IASB was going about this particular work I made it quite clear in a number of speeches that they should not assume that there was going to be automatic endorsement from the EU for this particular project. We would only recommend it if it was simple and effective and met the needs of SMEs.

They were told that when they were doing their work. Their first exposure draft has been presented. I then took the opportunity of telling them that it did not meet those criteria and in the present state of affairs I could not possibly even consider recommending it for SMEs because it was neither simple nor effective. That remains my position but, in line with what others have said and Mr Purvis in particular, it would probably be a good thing if there was a simple effective IFRS for SMEs – but only on that particular basis.

The idea is a good one. I do not want to knock the idea at all, but I am not going to endorse now or in the future anything for SMEs that is just more complex and which no one understands. It is not needed. I take this opportunity of repeating again in Parliament what I have said on many occasions about this.

Ms van den Burg mentioned the question of XBRL. We are working with the securities regulator to get consensus on the technical standards for business data and as a result of this dialogue the Commission may take further measures aiming at interoperability of regulatory information systems. XBRL could allow investors to take full advantage of IFRS. Any steps towards requiring the use of XBRL in the European Union should be subject to a thorough impact analysis, including the economic assessment of costs and benefits.

I have also discussed the matter with the SEC Chairman, Mr Chris Cox, during my recent visit to the United States and I support keeping this agenda point in our regulatory dialogue with the US authorities for the future. These standards will need to be internationally accepted, technologically independent and interoperable.

It is a very exciting development and I know Ms van den Burg has recently had exposure to all this. I took the same opportunity myself some months ago – getting experts to show me how it actually works. I think it is something that is quite revolutionary and something to be welcomed, but we will not do anything about it just yet until we have done other work.

Mr Mitchell made an interesting point. I think the importance of what he said was that we do not want the IASB to come and say ‘an EU body or any other body’. We want to be an internationally accepted body – because this goal is well worth pursuing – and it needs to be an independent body. I think that should be taken as read, but with proper input from the various stakeholders.

May I remind everybody in the European Union that it was the EU which gave the IASB such importance. We were the largest jurisdiction to say as from 2005 that the IFRS would become the rule for listed companies. It was some years ago that this decision was made, together with the European Parliament, and that in itself gave greater importance to the IASB and to the process.

I would say – and I have said this repeatedly to the IASB also – that road testing – you can call it impact analysis – should be done before standards are adopted, particularly by the IASB, and with input from the EU and other bodies as well. We should not be waiting until the standards are endorsed by the IASB. We had the job here of either agreeing to them or rejecting them. We do not have the role of changing them. I think that they should be road tested enough beforehand to see if there are going to be problems, rather than finding out about serious problems after the whole IASB process has been gone through. We made this point repeatedly to the IASB. Hopefully, I think the new governance structures have been appreciated by most of us.

I accept that more work needs to be done in this particular area but that will lead to fewer problems in the future. Hopefully we will arrive some day at a situation where these things will be more or less automatic and not cause any great headaches for anybody because all the work will have been done previously. We will not have difficulties then.

 
  
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  Alexander Radwan, Berichterstatter. − Frau Präsidentin, Herr Kommissar, Kolleginnen und Kollegen! Herzlichen Dank für diese Debatte, die ja die Hauptstoßrichtung dieses Berichts unterstützt und verschiedene Variationen dargelegt hat.

Ich möchte noch zwei Punkte aufgreifen. In einem Punkt sind wir uns sicherlich einig – er wurde ja heute oft zitiert von denjenigen, die diese ganze Entwicklung sehr unterstützen: Der Grund dafür, dass sich diese IFRS-Organisation inzwischen zum Beispiel bei Governance-Fragen bewegt, liegt darin, dass dieses Haus, das Europäische Parlament, und die Europäische Union einen entsprechenden Druck machen. Hin und wieder braucht man auch – an die Kolleginnen, die das bei mir kritisieren – einen rüden Ton, da die Personen, die hier in den letzten Jahren aufgetreten sind, zuweilen sehr deutlich zum Ausdruck gebracht haben, wie wenig sie das Europäische Parlament interessiert. Wie wenig Weiterentwicklungen es hier inzwischen gibt, sehen wir ja bei dem Vorschlag zur Governance, wo die zukünftigen Aufsichtsgremien ja nur zur Kenntnis nehmen dürfen, wen sie benennen dürfen. Ich kann nur raten, dass all diejenigen, die zukünftig in Parlamenten berichten müssen, warum sie einem Punkt zugestimmt haben oder nicht, auch dafür sorgen, dass sie Verantwortung übernehmen und gestalten können. Das ist der erste Punkt.

Wie wenig sie es mit entsprechenden Impact Assessments ernst meinen, merken wir an aktuellen Diskussionen, wo die IFRS-Organisation es nach wie vor ablehnt, diese zu machen.

Aber jetzt zu den KMU-Standards: Ich richte mich an alle diejenigen, die der Meinung sind, wir sollten es freiwillig machen. Ich zitiere hier John Purvis – John, that’s for you! Ich zitiere hier jemanden, der unabhängig ist. Es ist Peter Holgate in der Financial Times Deutschland, Partner von PriceWaterhouseCoopers. Er sagte:

‘I don’t take the European position all that seriously. Even if they end up not endorsing it, various countries could adopt it in their national generally accepted accounting principles. If a few major players do that you have it brought in by a different door even if the EC doesn’t want to play ball.’

Letztendlich heißt das, dass sie damit rechnen, dass sie es – wenn einige Staaten es entsprechend annehmen –, durch die Hintertür verpflichtend in der gesamten Europäischen Union haben werden. Das ist die Strategie dieser Organisation. PriceWaterhouseCoopers hat bereits verkündet, dass sie dies als Geschäftsmodell sehen. Darum brauchen wir einen eigenen europäischen Standard für den Mittelstand, der auf IFRS aufbauen kann, wenn er gut ist. Und wenn er schlecht ist, machen wir unseren eigenen Standard. Es ist die Verantwortung der Kommission, darauf zu achten, dass nicht durch die Hintertür Standards reinkommen, die keiner wollte und die dann für alle verpflichtend wären.

 
  
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  Presidente. - La discussione è chiusa.

La votazione si svolgerà oggi alle 12.00.

Dichiarazioni scritte (articolo 142)

(La seduta, sospesa alle 11.55, è ripresa alle 12.00)

 
  
  

IN THE CHAIR: Diana WALLIS
Vice-President

 
Aġġornata l-aħħar: 27 t'Awissu 2008Avviż legali